Pflege und Gesundheit
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Kommt die Praxis nicht zu kurz?

Der Studiengang umfasst genauso viel Praxis wie die Ausbildung von Hebammen: 3.006 Stunden innerhalb von drei Jahren. Das sind mehr als 75 Wochen. Inhalt und Umfang der Praxis werden in der  Anlage 2 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Hebammen (HebAPrV) geregelt und sind Voraussetzung für die Zulassung zum Staatsexamen.  

Zur Sicherstellung der berufspraktischen Ausbildung schließt die Hochschule Rahmenvereinbarungen mit Praxiseinrichtungen der peripartalen Versorgung, die so zu „Akademischen Lehreinrichtungen für Hebammenkunde der Hochschule Fulda“ werden.  Das sind Kliniken der Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinderkliniken, Geburtshäuser, große Praxen und Beratungseinichtungen für Familienplanung oder für Schwangere.   

Die während der jeweiligen Praxisphase erbrachte Ausbildungsleistung und die nach HebAPrV geforderten Tätigkeiten in der klinisch-praktischen Ausbildung werden von der Praxiseinrichtung bescheinigt. Während der praktischen Ausbildung müssen Studierende insgesamt 100 vorgeburtliche Untersuchungen bei Schwangeren durchführen, mindestens 40 Gebärenden überwachen und pflegen, mindestens 40 Entbindungen selbstdurchführen, 40 gefährdete Schwangere, Entbindende und Wöchnerinnen überwachen und pflegen, mindestens 100 Wöchnerinnen und gesunde Neugeborene untersuchen, überwachen und pflegen. 

 

Die Praxisphasen werden über Reflexionsveranstaltungen und Praxisbesuche der Studiengansleitung in Kooperation mit der Praxisreferentin oder dem Praxisreferenten und Lehren­den des Studienganges begleitet. Die berufspraktischen Studienanteile werden in die Evaluation der Lehre einbezogen. 

Während des Studiums sollen Erfahrungen in mindestens zwei verschiedenen Praxiseinrichtungen gesammelt werden. 

Akademische Lehreinrichtungen

Hier die Liste der Partner, mit denen wir derzeit vertraglich eine Zusammenarbeit vereinbart haben. Weitere Partner sind herzlich eingeladen, sich am Studiengang zu beteiligen.