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Pressestelle

Bedeutung des Logos der Hochschule Fulda

 

Erläuterungen zur Entstehungsgeschichte

Mit dem Logo soll die Spannung des Wechselverhältnisses und die Beziehung von Natur und Ordnung, von Natur und Wissenschaft,. zwischen Natur und Forschung umgesetzt werden. Der Grundtenor ist der Zyklus der Natur und die Beziehung der Kultur des Menschen, die Beschäftigung des Menschen mit der Natur und seine Suche nach Erkenntnis.

Die „Bildmarke“ der Hochschule Fulda ist die dreiblättrige Buche, die sich aus dem 1982 entworfenen Dienstsiegel ableitet und diesem formal auch weitgehend entspricht.

Dieses Motiv erinnert an die Jahrhunderte lange Geschichte der Kulturlandschaft in Vogelsberg und Rhön, dem „Buchenland – Buchonia“.

Die Buche ist ein starkes Symbol: Sie verkörpert Kraft und Wachstum, Vernetzung und Verwurzelung, sie ist ein Paradebeispiel für das Funktionieren natürlicher Kreisläufe.

Die Buche steht zudem in enger Beziehung zu unserer Muttersprache und unserer Schrift. Ein Buchstabe war ursprünglich ein Buchenstab, auf den Runen geritzt wurden, der dann geworfen und zu guter letzt (auf)gelesen wurden. Interessant ist dabei auch, wie sich selbst der Vorgang des „Lesens“ aus solch archaischen Handlungen als Wort, als Begriff gebildet haben könnte.

(Text in Anlehnung an Joachim Kubowitz: Grundkonzeption + Konkretisierung Corporate Design, Fachhochschule Fulda, University of applied Sciences, November 2003)


Die Entstehungsgeschichte des FH-Logos (aus: Thema Fachhochschule Fulda, 1/1994, PDF-Datei)