Projekt "Bindeschuh"

Das Projekt "Bindeschuh" ist eine gemeinsame Veranstaltung des Fachbereichs Sozialwesen der Hochschule Fulda und der Lebenshilfe Fulda-Hünfeld e.V..
Für den Fachbereich Sozialwesen ist das Projekt eine praxisintegrierende Lehrveranstaltung,
für die Lebenshilfe Fulda-Hünfeld ist es Bestandteil der familienunterstützenden Angebote.

Für die geistig behinderten Mitglieder soll die Teilnahme am Projekt die Entfaltung und Erfahrung ihrer gestalterischen Fähigkeiten im bildnerischen Bereich ermöglichen. Dafür ist es schon fast ausreichend, ihnen Raum, Zeit und Material zur Verfügung zu stellen.

Im Projekt werden keine (kunst-)pädagogischen Ziele verfolgt, die einer weit verbreiteten, primär an der Beseitigung von Defiziten orientierten Interventions- oder Lehrplanpädagogik zugerechnet werden könnten. Zum Zweck einer deutlichen Abhebung wurde die entsprechende Position (bewusst widersprüchlich) früher als "zielfreie Entwicklungsförderung" bezeichnet. Inzwischen wurde die "Methode der leicht zurückweisbaren Angebote" als spezifischer pädagogischer Ansatz, dem die Projektarbeit weitestgehend verpflichtet ist entwickelt. Dieser Ansatzes gestattet es, Entwicklungsmöglichkeiten für die behinderten Projektmitglieder zu eröffnen und ihnen zugleich im großem Umfang die Gestaltung ihrer eigen Entwicklung zu überlassen.

Das Projekt findet - außer in den Semesterferien - dienstags, in der Zeit von 14.30 - 18.00 Uhr in Räumen der Fachhochschule Fulda statt. Die behinderten Mitglieder sind erst ab 15.30 Uhr anwesend. Zu besonderen Anlässen, wenn es etwa um kleinere Feste, Ausstellungseröffnungen, Exkursionen, Wochenendveranstaltungen, Filmvorführungen, Vorträge, besonders intensiv betreute Gestaltungsphasen, organisatorische Arbeiten geht, werden Sondertermine mit den jeweils Beteiligten vereinbart.

Das Projekt steht unter der Leitung von Prof. Dr. Gert Gekeler, Hochschule Fulda

Mehr hier zu ist auf der Projekthomepage zu finden: http://www.fh-fulda.de/fb/sw/bindeschuh/