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Gesundheitsschutz bei interpersoneller Gewalt

Zahnärztliches Dokumentationssystem bei Gewalt der Öffentlichkeit vorgestellt

Am 23.07.2010 fand im Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit eine Pressekonferenz statt, in der die Ergebnisse des Projektes ZuGang der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

Entwickelt, und in ZuGang-Pilot erprobt, wurde ein Dokumentationssystem für Zahnärztinnen und Zahnärzte, die bei ihren Patientinnen und Patienten Verletzungsfolgen von Gewalt erkennen. Die Unterlagen finden Sie unter "Service" auf dieser Seite. Informationen zu den Projekten ZuGang und ZuGang-Pilot finden Sie beim Anklicken der Projektnamen. 

Themenstellung

Welche Möglichkeiten hat die Gesundheitsversorgung, durch Erkennen und Ansprechen, gerichtsverwertbares Dokumentieren und durch die Vernetzung von Hilfesystemen innerhalb und außerhalb der Gesundheitsversorgung die gesundheitlichen Folgen von Gewalt zu reduzieren?

Die Arbeitsgruppe kooperiert eng mit dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit (HMAFG), Referatsleitung Prävention und Schutz vor Gewalt, Hilfen zur Erziehung und mit der Violence Prevention Alliance der WHO. 

Publikationen

  • Brzank P (2010) "Häusliche Gewalt und Gesundheit: Stand der internationalen Forschung und Diskussion: Bericht über die fünfte US-amerikanische "National Conference on Health and Domestic Violence". Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz 53(5): 520-4
  • Brzank P, Blättner B (2010): Screening nach Gewalt in der Partnerschaft.
    Internationale Diskussion, Empfehlungen für Deutschland. Bundesgesundheitsbl. 2010 53:221-23.
  • Brzank P (2009): (Häusliche) Gewalt gegen Frauen: Sozioökonomische Folgen und gesellschaftliche Kosten. Einführung und Überblick. Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch – Gesundheits­schutz 52:330–338.
  • Hahn, D.; Blättner, B.; Fuchs, U. (2009): Die Übertragbarkeit internationaler Erfahrungen  in der zahnärztlichen Versorgung gewaltbetroffner Frauen auf das deutsche Versorgungssystem. Das Gesundheitswesen, 71, 8/9,  S. 517.
  • Hahn D. (2009): Zwischen Zeitdruck und Versorgungsqualität. Interventionen bei häuslicher und sexualisierter Gewalt an Frauen. Zm 98/8:23-34
  • Blättner B. Krüger K, Grewe A (2009): A.U.S.W.E.G. Ärztliche Dokumentation der Folgen häuslicher Gewalt, Sichtweisen der Gesundheitsversorgung - eine Evaluationsstudie in Hessen. Forschungsberichte des gFFZ: Frankfurt a.M.
  • Blättner, B; Georgy, S; Krüger, K (2008): Forensic Nursing in Deutschland? Wahrnehmungen von Pflegekräften zu häuslicher Gewalt. Pflegezeitschrift 12/2008: 690-694.

  • Blättner, B; Frerick, B; Fuchs, U (2008): Häusliche Gewalt in der Zahnarztpraxis erkennen: Zahnärzte wünschen Handlungsanleitungen. NZB 10/2008: 10-12
  • Blättner, B; Frerick, B; Fuchs, U (2008): Häusliche Gewalt in der Zahnarztpraxis erkennen: Zahnärzte wünschen Handlungsanleitungen. DZH 09/2008
  • Blättner, B; Georgy, S (2008): Qualifizierungsbedarf der Gesundheitsfachberufe: Verantwortung für eigene Entscheidungen übernehmen können, in: Matzick, S (Hrsg.): Qualifizierung in den Gesundheitsberufen. Herausforderungen und Perspektiven für die wissenschaftliche Weiterbildung. Juventa: Weinheim und München. 159-178
  • Blättner, B; Frerick, B; Müller, I (2008): Ärzte sollten ganz genau hinsehen. Gesundheitliche Folgen häuslicher Gewalt. Deutsches Ärzteblatt Jg. 105 Heft 1–27. Januar 2008.
  • Hahn B, Brzank P, Blättner B (2008): Konzeption einer wissenschaftlichen Begleitung für ein Modellprojekt zum Umgang gewaltbetroffener Frauen in der ambulanten Versorgung, Gesundheitswesen ; 70
    DOI: 10.1055/s-0028-1086413
  • Blättner B, Müller I (2007): Häusliche Gewalt und körperliche Misshandlung von Frauen: Ergebnisse einer Befragung hessischer Ärztinnen und Ärzte. Hessisches Ärzteblatt. 68.Jhrg.: 565-568
  • Blättner, B; Grewe, HA; Müller, I (2007): Häusliche Gewalt und körperliche Misshandlung von Frauen: Welche Erfahrungen machen Ärztinnen und Ärzte? Hessisches Ärzteblatt 5/2007.