Solidarität mit der Ukraine

29.03.2022
Solidarität mit der Ukraine

Bild: Adobe Stock / Yagnik - stock.adobe.com

Das Land Hessen und die Hochschule Fulda geben einen Überblick über Angebote für Hilfesuchende aus der Ukraine.

Hessen hilft der Ukraine
Nach dem russischen Angriff in der Ukraine hat die Hessische Landesregierung vorbereitende Koordinierungsmaßnahmen eingeleitet, um schnellstmöglich und in Abstimmung mit dem Bund einen Beitrag zur humanitären Hilfe der Menschen in der Kriegsregion zu leisten. Auf der Website des Innenministeriums stellt das Land für alle mittelbar oder unmittelbar vom Krieg betroffenen Menschen in Hessen Informationen bereit.

Stadt und Landkreis Fulda
Hilfe und Unterstützung für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet sind, bieten auch die Stadt und der Landkreis Fulda an.
Bei Fragen zum Meldeverfahren, zu Krankenversicherung, Aufenthaltstiteln und Ähnlichem ist das Kontaktbüro Ukraine die richtige Adresse.
Infoseite des Landkreises

Weitere Infos für Menschen aus der Ukraine gibt es auf der Infoseite integration-fulda.de

Angebote des International Office
Das Programm der Hochschule Fulda zur Studienvorbereitung (Pre-Study Fulda) steht ab sofort allen geflüchteten Studierenden und Studieninteressierten aus der Ukraine zur Verfügung.
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat entschieden, dass studienvorbereitende Sprach- und Fachkurse, die die Hochschulen im Rahmen des Programms Integra anbieten, für alle ukrainischen Staatsangehörigen geöffnet werden können. Für Menschen aus Drittstaaten oder Staatenlose, die legal in der Ukraine lebten und für die eine Rückkehr in ihre Heimatländer nicht möglich ist, gilt das analog unter Vorbehalt. Hier erfolgt jeweils eine Einzelfallprüfung.

Angebote von Studienplätzen als Freemover oder des Programms Pre-Study Fulda im Einzelnen

Ansprechperson für Geflüchtete Studierende oder Studieninteressierte ist Christina Pitz: Pitz(at)hs-fulda.de

Ansprechperson für bereits an der Hochschule Fulda immatrikulierte internationale Studierende ist Gesa Pusch-Thomas: Gesa.Pusch-Thomas(at)hs-fulda.de

Allgemeine Informationsseite des Deutschen Akademischen Austauschdienstes DAAD

Students at Risk - Hilde Domin-Programm
Das Hilde Domin-Programm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorand*innen unterstützen, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung verweigert wird. Ziel ist, dass sie ein Studium in Deutschland aufnehmen oder fortsetzen können, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen. Die Studierenden und Doktorand*innen, die im Rahmen des Programms ausgewählt werden, werden in Studiengängen ihrer Wahl und individuellen Qualifikationen entsprechend eingeschrieben. Sie erhalten ein Stipendium, das die notwendigen Kosten des Studiums- bzw. Forschungsaufenthalts deckt.

Dringend: Dolmetscherinnen für Geflüchtete aus der Ukraine gesucht
Im Rahmen der Erstaufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine in Hessen sucht der World University Service (WUS) Studierende aus der Ukraine, die bereit wären zu dolmetschen. Hierfür erstellt der WUS eine Liste, um ortsnah Studierende für Übersetzungsdienste in die Erstaufnahmelager und Flüchtlingsunterkünfte zu vermitteln.
Interessierte nutzen bitte den Rückmeldebogen für Dolmetscherdienste.

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