ANTISEMITISMUS
ARABISCH-ISRAELISCHER KONFLIKT

Prof. Dr. Meron Mendel beleuchtet in seinem Vortrag die gesellschaftlichen Debatten in Deutschland rund um Israel und Gaza, auch im Kontext des Israel-Palästina-Konflikts. Im Anschluss besteht für das Publikum die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen und direkt in die Diskussion zu gehen.
Mendel ist israelisch-deutscher Publizist, Historiker und Pädagoge. Geboren 1976 in Tel Aviv, wuchs er in einem Kibbuz auf und studierte an der Universität Haifa Geschichte, Erziehungswissenschaften und Jüdische Geschichte und engagierte sich in zahlreichen Friedensprojekten. Seit fast 25 Jahren lebt er in Deutschland. Seit 2010 ist er Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und seit 2021 Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences.
Datum: 30. Oktober 2025
17:00-18:30
Hochschule Fulda, 10:001
Anmeldung zur Veranstaltung in Präsenz: antisemitismus(at)hs-fulda.de oder 0661 9640-4585
An der Hochschule Fulda gibt es keinen Platz für Antisemitismus. Gleiches gilt für Rassismus sowie jegliche Form der Diskriminierung und diskriminierendem Umgang. Wir setzen uns ein für einen respektvollen Dialog, in dem unterschiedliche Erfahrungen und Narrative im Geist wechselseitiger Achtung in Studium, Lehre und Forschung diskutiert und ausgehandelt werden können.
Falls Sie Unterstützung bei der Bearbeitung antisemitismuskritischer Themen benötigen, antisemitische Vorfälle melden wollen oder Informationen zum Thema suchen, können Sie sich vertrauensvoll an die Ansprechperson zu Prävention und Sensibilisierung von Antisemitismus, Frau Enders, wenden.
Kontakt: antisemitismus(at)hs-fulda.de
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Vorfälle anonym über ein Onlineformular zu berichten - etwa dann, wenn eine persönliche Kontaktaufnahme nicht gewünscht oder möglich ist.
Falls Sie im Kontext der Hochschule Antisemitismus, Rassismus oder jegliche Form von Diskriminierung beobachten oder selbst davon betroffen sind, bietet die Hochschule vertrauliche Beratung und Unterstützung an. Hierfür können Sie sich an die Antidiskriminierungsstelle wenden.

Hier finden Sie eine Auswahl externer Beratungs-, Melde- und Informationsstellen sowie Möglichkeiten zur Vernetzung.

The talk explores why antisemitism and racism, although often grouped together, emerge from different historical trajectories and require distinct analytical frameworks. While it took far too long for racism to be openly recognized and addressed, subsuming antisemitism under the category of racism risks flattening its unique history and specific dynamics. Such conflation can also reproduce narratives that absolve the Middle East of its own racist and colonial past. The lecture invites participants to rethink common assumptions in contemporary debates on discrimination, memory, and decolonization.
Dastan Jasim is a political scientist and a Research Fellow at the GIGA Institute for Middle East Studies. She conducts research on democratization and security policy, with a particular focus on the Kurdish context and the WANA (West Asia and North Africa) region.
Participation: hs-fulda.webex.com/meet/tina.enders
ANTISEMITISMUS
ARABISCH-ISRAELISCHER KONFLIKT
HOCHSCHULREKTORENKONFERENZ,
ANDERE HESSISCHE HOCHSCHULEN,
HOCHSCHULE FULDA
ZUR ANONYMEN MITTEILUNG
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Hanna Pfeifer (Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Universität Hamburg; assoziierte Forscherin am Programmbereich “Innerstaatliche Konflikte” des Leibnitz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung (PRIF))
Prof. Dr. Hanna Pfeiffer analysiert in ihrem Vortrag die unterschiedlichen Dimensionen der Gewalt in der MENA-Region mit Fokus auf Israel und Gaza aus Sicht der Konfliktforschung: Was ist ein bewaffneter Konflikt, was ein Krieg, wie unterscheiden sich beide von einseitiger Massengewalt, sei es in Form terroristischer Anschläge wie am 7. Oktober, sei es in Form von fortgesetzten Angriffen auf zivile Ziele durch ein Militär wie das israelische? Was davon sehen wir gerade in Gaza, was in der weiteren Region?
Datum: 18. November 2025
17:00-18:30
Hochschule Fulda, Gebäude 24, Raum 205
In seinem Vortrag spannt Dr. Imhof den Bogen von den zunehmenden Wahlerfolgen der NSDAP in der Weimarer Republik bis zur Vernichtung der europäischen Juden im Holocaust. Er beschreibt die einzelnen Stationen von der Diskriminierung und Ausgrenzung über die Beraubung des jüdischen Eigentums und die Zerstörung der Existenzgrundlagen der verbliebenen Juden bis zu ihrer Deportation und systematischen Ermordung in den Vernichtungslagern. Berichte jüdischer Zeitzeugen erhalten das unfassbare Schicksal ihrer Familien und ihre individuelle Betroffenheit weitere lokale Bezüge.
Datum: 11. November 2025
19:00
Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek Fulda, Standort Heinrich-von-Bibra-Platz , Lesesaal, 1. OG
In Kooperation mit der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek Fulda.
Prof. Dr. Meron Mendel beleuchtet in seinem Vortrag die gesellschaftlichen Debatten in Deutschland rund um Israel und Gaza, auch im Kontext des Israel-Palästina-Konflikts. Im Anschluss besteht für das Publikum die Möglichkeit, eigene Fragen einzubringen und direkt in die Diskussion zu gehen.
Mendel ist israelisch-deutscher Publizist, Historiker und Pädagoge. Geboren 1976 in Tel Aviv, wuchs er in einem Kibbuz auf und studierte an der Universität Haifa Geschichte, Erziehungswissenschaften und Jüdische Geschichte und engagierte sich in zahlreichen Friedensprojekten. Seit fast 25 Jahren lebt er in Deutschland. Seit 2010 ist er Direktor der Bildungsstätte Anne Frank und seit 2021 Professor für Soziale Arbeit an der Frankfurt University of Applied Sciences.
Datum: 30. Oktober 2025
17:00-18:30
Hochschule Fulda (Ort nach Anmeldung)
Anmeldung zur Veranstaltung in Präsenz: antisemitismus(at)hs-fulda.de oder 0661 9640-4585
Die Ausstellung „200 Jahre Emanzipation der Juden in Fulda und Region“, die bereits vor sechs Jahren an der Hochschule Fulda präsentiert wurde, ist nun wiederzusehen – diesmal in der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek am Heinrich von Bibra-Platz. Organisiert wird die Ausstellung von der Hochschule Fulda im Rahmen der Antisemitismusprävention, in Zusammenarbeit mit der HLSB sowie Dr. Michael Imhof vom Verein „Zukunft Bildung Fulda e.V.". Die Ausstellung beleuchtet die politischen Weichenstellungen, die Emanzipation und Gleichstellung der Jüdinnen und Juden auch in Fulda ermöglichten oder behinderten – und dabei auch stets Fragen nach der Bedeutung von Identität und Kultur aufwarfen. Biografische Beispiele aus Fulda veranschaulichen diese Entwicklungen.
Die Ausstellung wird am 9. Oktober um 17:15 Uhr feierlich eröffnet und ist anschließend von 10. Oktober bis zum 30. November während der regulären Öffnungszeiten der Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek am Heinrich-von-Bibra-Platz 12 zugänglich.
Der Eintritt zur Vernissage und der Ausstellung ist frei.
Ergänzend findet am Dienstag, 11. November, um 19:00 Uhr ein Vortrag Dr. Imhofs zu jüdischem Leben in Fulda zur Zeit des Nationalsozialismus statt.
Erkennen - Verstehen - Einordnen
Einführung in aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus
neuer Termin: 03.07.2025, 13:00 - 16:00 Uhr
Format: Präsenzworkshop
Der Workshop vermittelt Wissen über aktuelle Formen des Antisemitismus, seine historischen Wurzeln und die dahinterliegenden gesellschaftlichen Mechanismen. Teilnehmende lernen, antisemitische Bilder und Vorstellungen zu erkennen und einzuordnen.
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Von alten Mythen und modernen Fantasien
Antisemitische Verschwörungserzählungen
neuer Termin: 14.07.2025, 13:00 - 16:00 Uhr
Format: Präsenzworkshop
Der Workshop zeigt, wie antisemitische Verschwörungserzählungen funktionieren, welche Machtstrukturen sie unterstellen und wie sie gesellschaftlich wirksam werden. Behandelt werden zentrale Strukturmerkmale, Funktionsmechanismen sowie typische Codes, Chiffren und Formen der Desinformation.
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Intervenieren - Handeln - Vorbeugen
Antisemitismus in beruflichen und privaten Kontexten wirksam begegnen
Termin: 16.06.2025, 13:00 - 16:00 Uhr
Format: Präsenzworkshop
Der Workshop bietet Raum für den Austausch über konkrete Handlungs- und Reaktionsmöglichkeiten im Umgang mit Antisemitismus. Dabei sind die Teilnehmenden eingeladen, auch eigene Fälle aus dem (Arbeits-)alltag einzubringen. Anhand praxisnaher Fallbesprechungen und gemeinsamer Reflexion werden unterschiedliche Perspektiven und Handlungsstrategien entwickelt.
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Alle Workshops werden von Referent*innen von Bildung im Widerspruch e.V. durchgeführt.
Antisemitismus ist in aller Munde: In Talkshows, auf Social Media und im Freundeskreis wird gestritten – über Israel, über Identitätspolitik, über Erinnerungskultur. Doch in dieser Gemengelage, in der sich antisemitische, rassistische und chauvinistische Narrative oft überlagern, wird selten mit Expert*innen gesprochen – und noch seltener mit Betroffenen.
In dieser Veranstaltung kommen beide Perspektiven zusammen:
Deborah Frank berichtet als Betroffene, Expertin und Sprecherin des jüdischen Studierendenverbandes HINENU Rheinland-Pfalz/Saarland über ihre persönlichen Erfahrungen mit Antisemitismus im Alltag. Lennard Schmidt, Historiker und Antisemitismusforscher, ordnet diese Erfahrungen in größere gesellschaftliche und politische Zusammenhänge ein.
Die Veranstaltung findet im Rahme des Diversity Tags 2025 an der Hochschule Fulda statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2018 steht die Jüdische Campuswoche für die Stärkung jüdischer Perspektiven an deutschen Hochschulen. Vom 19. bis 25. Mai findet sie erneut bundesweit an über 15 Standorten statt. Ziel ist es, die Vielfalt jüdischen Lebens sichtbar zu machen, Begegnungen zu fördern und Raum für offenen Austausch zu schaffen. Auf Initiative des Verbandes Jüdischer Studierender Hessen (VJSH) werden an der Hochschule Fulda zwei Veranstaltungen angeboten.
Filmabend mit Snacks
Mittwoch, 21. Mai | 18:00 – 20:00 Uhr | Ort: Hochschule (Campus)
Bei gemeinsam zubereiteten Snacks (sowie auch koscheren (Liste ORD)) wird der bekannte Kurzfilm Mazel Tov Cocktail gezeigt.
Zu Gast: Anja Listmann, Beauftragte für jüdisches Leben der Stadt Fulda.
Safer Space und Austauschraum
Donnerstag, 22. Mai | 19:00 Uhr | Ort: Stadtgebiet Fulda (nicht auf dem Campus)
Ein geschützter Raum zum Austausch und zur Begegnung für jüdische Hochschulangehörige und Hochschulangehörige mit jüdischer Familiengeschichte.
In Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Fulda.
Online-Workshop in Kooperation mit OFEK Hessen: „Antisemitismus erkennen, verstehen und wirksam entgegentreten“
Über einen langen Zeitraum wurde Antisemitismus als Phänomen der Vergangenheit betrachtet. Tatsächlich ist er jedoch nach wie vor in der Gesellschaft präsent – in subtiler Form, durch verbale Angriffe oder auch durch körperliche Gewalt. Auch in Bildungskontexten tritt er in Erscheinung, was einen wirksamen Umgang mit der Thematik erfordert. Diese zentralen Herausforderungen werden im Workshop in den Blick genommen, um Antisemitismus und antisemitische Gewalt als eigenständiges Phänomen zu erkennen. Der Workshop legt den Fokus auf praxisorientierte Ansätze zum Umgang und Intervention in Fällen antisemitischer Diskriminierung oder Vorfällen
Der Workshop wird durchgeführt von Ricarda Theiss von OFEK Hessen und organsiert von Tina Enders im Rahmen der Antisemitismusprävention. OFEK Hessen ist der regionale Standort von OFEK e.V., der ersten Fachberatungsstelle in Deutschland, die auf Antisemitismus und Community-basierte Betroffenenberatung spezialisiert ist. OFEK berät, begleitet und unterstützt Betroffene, ihre Angehörigen sowie Zeug:innen antisemitischer Vorfälle und Gewalttaten.
Lecture and Discussion with Eden Shahar:
Eden Shahar is a Jewish-Israeli political educator and an M.A. student in Indigenous Studies at the University of Tromsø . She specializes in antisemitism-critical education, working at the intersection of personal experiences impacted by antisemitism, in-depth knowledge of Judaism, antisemitism, and Zionism, and fostering mutual understanding. The event will conclude with an open discussion, providing an opportunity for participants to engage with Eden Shahar’s insights and share their own thoughts in a constructive dialogue.