Ausgewählte
Forschungsprojekte

DFG-Forschungsimpulse, LOEWE und Weitere

Die hier vorgestellten Forschungsprojekte belegen, dass die Hochschule Fulda zu den forschungsstärksten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland zählt.

Uns ist es wichtig, ein Forschungsumfeld zu schaffen, in dem unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Forschung voranbringen und weiterentwickeln können. Die Möglichkeit, die nachfolgenden Forschungsprojekte vorstellen zu dürfen, bestätigt uns in unseren Bemühungen.

DFG-Forschungsimpulse

Mit dem Förderprogramm „Forschungsimpulse“ (FIP) unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) koordinierte Forschungsvorhaben, die sich an besonders forschungsstarke Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen (FH) richten. Ziel dieses Programms ist es, den Aufbau exzellenter Forschung zu unterstützen und die Weiterentwicklung des Forschungsprofils zu ermöglichen.

An der Hochschule Fulda fördert die DFG in diesem Zusammenhang zwei Forschungsvorhaben:

SaFe

Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy

Im Fokus des soziologisch orientierten Forschungsprojekts steht die Frage, wie sich Gemeinschaften mithilfe alternativer Zukunftsentwürfe auf Krisen einstellen. Dazu richtet SaFe den Blick auf neue Vergemeinschaftungen, die schon jetzt krisenresiliente Zukunftsentwürfe praktisch vorantreiben. Ziel ist es, den Zusammenhang von Vergemeinschaftung und Zukunftsvorstellungen besser zu verstehen.

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eParT

E-Partizipation für Transformationen nutzbar machen: Erkundung von Anwendungsfeldern, Einflussfaktoren und Wirkungen

Der Forschungsverbund „eParT“ untersucht, wie digitale Partizipation dazu beitragen kann, gesellschaftliche Veränderungsprozesse erfolgreich umzusetzen. Was das Projekt besonders macht: In eParT arbeiten nicht nur Forschende aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, auch die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft wird gestärkt.

Weitere Informationen zu eParT

Forschungsförderprogramm LOEWE

LOEWE steht für die "Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz". Mit dem LOEWE-Programm fördert die Landesregierung in Hessen herausragende wissenschaftliche Verbundvorhaben der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Hessen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vernetzung von Wissenschaft, außeruniversitärer Forschung und Wirtschaft. Es gibt verschiene Förderlinien (1-5), mehr Informationen zu den LOEWE-Förderlinien. An der Hochschule Fulda gibt es derzeit zwei LOEWE-Projekte in der Förderlinie 2 und 3. 

LOEWE 2 fördert die Entwicklung von LOEWE-Schwerpunkten und LOEWE 3 Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die im Verbund zwischen mindestens einem Unternehmen sowie mindestens einer Hochschule oder Forschungseinrichtung in Hessen realisiert werden. 

Das sind die aktuellen LOEWE-Vorhaben, an denen die Hochschule Fulda beteiligt ist:

HABITAT (LOEWE-Förderlinie 2)

Health Affected by Climate Change and Air Pollution - Pathophysiology and Regional Management

Im Projekt HABITAT untersuchen die Philipps-Universität Marburg und die Hochschule Fulda gemeinsam die Auswirkungen von Klima- und Umwelteinflüssen (z. B. Hitze, rasche Temperaturwechsel, Luftverschmutzung, Pollenbelastung) bei Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen (z. B. Koronare Herzkrankheit oder Herzinsuffizienz), Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma und Schwangeren mit Bluthochdruck. Ziel des Projektes ist es, Strategien zu entwickeln, wie die regionale Gesundheitsversorgung in Ost- und Mittelhessen an klimatische Bedingungen angepasst werden kann.

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ZuBaTrans (LOEWE-Förderlinie 3)

Zukunftskonzept Batterie und Ladenetz zur Unterstützung der ökologischen Transformationen im Straßengüterverkehr

Im Projekt „ZuBaTrans" entwickeln Forschende der Hochschule Fulda zusammen mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft Lösungen, um elektrische Lkw wirtschaftlicher und netzdienlicher einzusetzen. Gemeinsam arbeiten die Projektpartner an einer Software, die das Potenzial bidirektionaler Ladesysteme erschließt.

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Weitere Pojekte

Global Health Diasporas

How Mobile Health Professionals Abroad Improve Health of Minority Groups in Communities in Colombia, Ghana, and Sri Lanka

Viele Länder des Globalen Südens, insbesondere in ländlichen Regionen, kämpfen mit Fachkräftemangel im Gesundheitssystem, während gleichzeitig medizinische Fachkräfte in großer Zahl meist in Richtung wohlhabender Länder abwandern. Dieser "medical brain drain" schwächt die heimische Versorgung. Doch es gibt Chancen: Rückkehrmigration, Wissenstransfer und Investitionen können dazu beitragen, die Gesundheitssysteme in den Herkunftsländern zu stärken. Das Forschungsteam untersucht, wie im Ausland lebende Gesundheitsfachkräfte positive Veränderungen in Kolumbien, Ghana und Sri Lanka bewirken können. Dabei liegt der Fokus auf gesellschaftlichen und sozialen Faktoren, die die Rückkehr dieser Fachkräfte beeinflussen, und auf dem Austausch mit lokalen Gemeinschaften.

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Medizinische Versorgungszentren

Gemeinwohlorientierung oder Zwei-Klassen Medizin?

Die ambulante Gesundheitsversorgung durch Medizinische Versorgungszentren (MVZs) ist eine Art Prisma der Gesundheitsversorgung in Deutschland. Gleichzeitig liegen die tatsächlichen Wirkungen verschiedener MVZ-Modelle auf die Versorgungslandschaft immer noch weitgehend im Dunkeln. Vor diesem Hintergrund verbindet das Forschungsprojekt eine Untersuchung des Status quo mit einer in die Zukunft gerichteten potentialorientierten Analyse.

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WesBe

Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung nach häuslicher und sexualisierter Gewalt unter Einbeziehung der Betroffenenperspektive

Das Forschungsprojekt will dazu beitragen, die gesundheitliche Versorgung von Betroffenen nach häuslicher und sexualisierter Gewalt bedarfsgerecht zu verbessern. Durch die Einbeziehung der Betroffenen sollen hinderliche und förderliche Faktoren für eine geschlechter- und diversitätssensible Versorgung identifiziert werden.

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