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energieLAND:Geisa
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Hochschule Fulda baut Kooperation weiter aus
17.02.2026

Die Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geotechnologien IEG empfängt die Thüringer Delegation in Bochum
Die Hochschule Fulda – insbesondere der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik – ist Kooperationspartner des Projekts energieLAND:Geisa und unterstützt die Region auf ihrem Weg zu einer nachhaltigen, klimaneutralen Energieversorgung. Bei der mehrtägigen Wirtschaftsdelegationsreise nach Nordrhein-Westfalen, geleitet von Bürgermeisterin der Stadt Geisa Manuela Henkel und Projektleiterin Olga Antosz, wurde die Hochschule Fulda durch Prof. Dr.-Ing. Isabell Wirth (Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik) vertreten.
Ziel der Reise war der fachliche Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und regionalen Akteuren zu innovativen Energiekonzepten, nachhaltiger Infrastruktur und zukunftsfähigen Technologien. Neben Projektvorstellungen und Fachgesprächen standen Besichtigungen zentraler Energie- und Infrastrukturprojekte im Mittelpunkt, die das energieLAND:Geisa als Modellregion für integrierte Energiewendeprozesse positionieren.
Die Delegationsreise führte zu mehreren thematisch zentralen Stationen:
Fraunhofer-IEG Bochum – Das Fraunhofer-Institut für Energieinfrastrukturen und Geothermie präsentierte praxisnahe Forschungsansätze zu Wasserstofftechnologien, Energieinfrastrukturen und Sektorenkopplung als Bausteine einer erfolgreichen Energiewende.
2G Energy AG (Heek) – Der weltweit führende Hersteller von Blockheizkraftwerken stellte innovative KWK-Systeme vor, die bereits heute mit 100 % Wasserstoff betrieben werden können, und zeigte Perspektiven für eine dezentrale, klimaneutrale Energieversorgung auf.
Bioenergie Heek-Ahle GmbH & Co. KG – Die moderne Biogasanlage demonstrierte, wie regionale Stoffkreisläufe, nachhaltige Landwirtschaft und Biomethanproduktion zu einer zukunftsfähigen Energieversorgung verbunden werden können.
Tobit.Software AG (Ahaus) – Mit Smart-City-Lösungen und der sogenannten „SuperApp“ wurden digitale Konzepte vorgestellt, die kommunale Verwaltung, Bürgerservices und regionale Wirtschaft intelligent vernetzen.
ALEHG Energiegenossenschaft Ahaus-Heek-Legden eG – Das Modell der Bürgerenergie zeigte, wie regionale Wertschöpfung, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung durch gemeinschaftlich betriebene Windkraftanlagen erfolgreich kombiniert werden können.
Uniper Energy Storage GmbH (Epe) – Die Großspeicheranlagen in ehemaligen Salzkavernen verdeutlichten die Bedeutung von Energiespeicherung für Versorgungssicherheit und die zukünftige Nutzung von Wasserstoff im Energiesystem.
Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Entwicklung regionaler Energiekonzepte mit der Expertise des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik in den Bereichen Energie, Systemintegration und Digitalisierung zu unterstützen. Die Partnerschaft fördert den Austausch mit der Region und bietet Potenzial für gemeinsame Projekte sowie die Einbindung von Studierenden.
Unser herzlicher Dank geht an Projektleiterin Olga Antosz, die die Delegationsreise mit großem Engagement organisiert und begleitet hat.







