Doctoral Candidates

Agata P. Ranjabar

 

Abstract

The consequences of modernity from an everyday intercultural perspective. An empirical study of international students’ perception and action within the German social system

The impact of modernity is in particular sensitive in the management of social infrastructural systems for which Anthony Giddens has developed the concept of their disembeddedness. At the same time, globalization has triggered international human mobility also in the field of Higher Education. Students coming for studying in Germany from so-called traditional societies (as well as other groups of voluntary and involuntary immigrants) are particularly confronted with these disembedded systems, as they are highly dependent on it. As for those who are locally established or have been socialized within the system, interaction with the social systems is already part of their routine and habitualized knowledge, whereas for newcomers, especially for those from a strongly divergent background it may emerge as a critical issue leading to a multiplicity of more or less viable adaption strategies.

In my thesis these adaption strategies are analysed empirically. The method of research stems from the field of ethnography. Data will be collected from newcomers, mostly from so-called traditional societies, by interviews, participant observations and other documentary evidences, as well as by an autoethnographic approach.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 01.12.2017
Stipendium des Fachbereichs Sozial- und Kultuwissenschaften: seit 01.01.2018
Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Lehrbeauftragte FBSK

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Aileen Heid

 

Kurzbiographie

Aileen Heid studierte Medienkommunikation (B.A.) an der Technischen Universität Chemnitz und absolvierte im Anschluss den Masterstudiengang (M.A.) „Intercultural Communication and European Studies“ an der Hochschule Fulda, den sie 2018 erfolgreich abschloss. Sie war unter anderem als Praktikantin am Goethe-Zentrum Brasília (Brasilien) tätig. Seit 2019 ist sie zudem Promotionsstipendiatin und Lehrbeauftragte an der Hochschule Fulda. Bereits in ihrer Masterarbeit setzte sie sich intensiv mit dem Thema Erinnerungspolitik in Post-Konfliktgesellschaften auseinander und untersuchte dies anhand des Fallbeispiels Nordirland. Ihre Faszination mit diesem Themengebiet ist bis heute ungebrochen und so beschäftigt sie sich auch in ihrem Promotionsvorhaben mit den Formen von Erinnerungspolitik und verschiedenen Konfliktlinien, setzt den Fokus nun allerdings verstärkt auf latente Konflikte innerhalb Europas und vor allem auf die Rolle Europas innerhalb dieser Konfliktgefüge.


Abstract

Erinnerungspolitik und Identität. Eine Betrachtung Europas latenter Konflikte anhand ausgewählter Fallbeispiele

Das Promotionsprojekt untersucht und vergleicht die Erinnerungspolitik und die kollektiven Gedächtniskonstruktionen regionaler Konfliktlinien innerhalb der Europäischen Union im Hinblick auf ihre jeweiligen integrativen und desintegrativen Dynamiken. Dabei werden die Fälle (z.B. flämisch-wallonischer Konflikt in Belgien, Sezessionsbestrebungen  in Katalonien, schottische Nationalbewegung) einander vergleichend gegenübergestellt und zudem ein besonderer Fokus auf die Rolle Europas als gemeinsamer Raum und dritte Ebene des Konfliktgefüges gelegt, welche neben regionaler und nationalstaatlicher Ebene den jeweiligen Handlungs- und Erinnerungsraum prägt. Vor allem soll betrachtet werden, wie die verschiedenen Ebenen zusammenwirken und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Methodisch ist die Arbeit als vergleichende Untersuchung auf der Grundlage eines Methodenmixes ethnografischer sowie dokumentarischer Analysen angelegt.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Matthias Klemm

Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität

+49 661 9640-4594Building 22, Room201
Prof. Dr.Matthias Klemm+49 661 9640-4594
Consultation hours
nach Vereinbarung

Zweitbetreuer*in

Prof. Dr.

Claudia Wiesner

Jean Monnet Chair

Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration

+49 661 9640-473Building 22 (P), Room201
Prof. Dr.Claudia Wiesner+49 661 9640-473
Consultation hours
Donnerstags 11.30 - 12.30 per WebEx nach Anmeldung per doodle: https://doodle.com/poll/y6dh5irpgih8qhs4

Andreas Röß

 

Kurzbiographie

Herr Andreas Röß studierte von 2009-2016 Soziologie und Philosophie an der FAU Erlangen-Nürnberg (B.A.) und anschließend an der CAU zu Kiel (M.A.). Er schloss sein Studium mit einer Arbeit zur Emotionssoziologie aus Perspektive der Gouvernementalitätsstudien ab. Seit 2017 arbeit er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (Karlsruhe) im Bereich Foresight. Seine Arbeits- und Interessensschwerpunkt ist die Sozialtheorie (insbesondere Systemtheorie und Poststrukturalismus), soziologische Kultur- und Gegenwartsdiagnosen, Wissenschafts- und Hochschulforschung sowie Organisationssoziologie.

Er promoviert extern im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften mit einer Arbeit zur Transformation von Wissenschaftssystem und Hochschule.


Abstract

Gesellschaftliche Verantwortung der unternehmerischen Hochschule? Zur Übersetzung von neoliberaler Wissenschaftspolitik und Wissensproduktion in Hochschulen?"

Die geplante Doktorarbeit versucht zwei zentrale Transformationsprozesse innerhalb des Wissenschaftssystem und der Hochschule - zum einen die Förderung reflexiver Wissensproduktion ('Mode 2', 3. Mission der Hochschulen) und zum anderen die organisationalen Reformen der Hochschule im Sinne des New Public Management - aus Sicht einer kritischen Organisations- und Managementforschung zu analysieren und dabei ins Verhältnis zueinander zu setzen. Ausgehend von gouvernementalitäts- und subjektivierungstheoretischen Überlegungen konzipiert die Arbeit die entsprechenden Reformprogramme als 'Anrufungen' (Althusser) und fragt im Anschluss daran nach den 'Übersetzungsleistungen' von Hochschulen diese Programme in konkrete Praxisfelder zu übersetzen. Die Analyse des Verhältnisses zwischen Programm und Praxis soll dabei auch - so die Überlegung der Arbeit - Aufschluss darüber geben, wie andere nicht-hegemoniale Formen des Organisieren von Hochschulen aussehen könnten, die geeigneter sind um den gesellschaftlichen Auftrag einer reflexiven und sozial verantwortlichen Wissensproduktion umzusetzen.


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Anja Julia Habersang · assoziiert

 

Abstract

Globale Krisen und lokale Konflikte? Wechselwirkungen und Neupositionierungen am Beispiel von Landkonflikten in Argentinien

Globale Krisen und strukturelle Transformationen verursachen oder verschärfen lokale Konflikte um Land und andere natürliche Ressourcen, insbesondere im globalen Süden. Aufgrund sich intensivierender globaler Verflechtungen und Vernetzungen wird die Bedeutung solcher globalen Entwicklungen auf lokale Konflikte weiter zunehmen. Deswegen gilt es zu analysieren, wie genau globale Krisenprozesse und übergeordnete strukturelle Einflüsse für lokale Akteure in Konfliktkontexten handlungsrelevant werden. Dadurch wird ein besseres Verständnis von Landkonflikten möglich. Ausgehend von der Beobachtung, dass sich in Argentinien (Land)Konflikte, in die Teile der indigenen Mapuche -Bevölkerung und -Bewegung involviert sind, durch sich zuspitzende Konfliktkontexte auszeichnen, sollen verschiedene Konflikte vergleichend untersucht werden. Das grundlegende Erkenntnisinteresse ist ein besseres Verständnis sowohl der ausgewählten (Land) Konflikte, als auch davon, wie globale Dynamiken und strukturelle Einflüsse lokale Konflikte beeinflussen. Deswegen ist das Ziel eine vergleichende Analyse der Interaktionen zwischen unterschiedlichen Akteuren in Wechselwirkung mit globalen und strukturellen Einflüssen.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit April 2018
Zweitbetreuer*in: Prof. Dr. Heike Kahlert, Ruhr-Universität Bochum
Stipendium: Feldforschung wurde durch den DAAD finanziert
Beschäftigung in der Lehre: im WS 19/20 an der HS Fulda

Publikationen

  • Buchveröffentlichung in Chile: Habersang, Anja; Ydígoras, Pamela (2015): El activismo internacional mapuche. Un arma poderosa contra las violaciones de sus derechos humanos.(Der internationale Mapuche-Aktivismus. Eine wirksame Strategie gegen Menschenrechtsverletzungen), Ceibo Ediciones, Santiago.
  • Aufsatz in Sammelband: Habersang, Anja (2016): Chile: Neoliberales Pioniermodell statt soziale Marktwirtschaft – die sozialen, ökologischen und politischen Konsequenzen eines Freihandels ohne Grenzen. In: Lateinamerika und der Freihandel, Interessen, Diskurse, Perspektiven, connosco e.V., S.115-125.        

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Building 22 (P), Room25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Consultation hours
Mittwoch: 13:30–14:30 Uhr

Annika Schmidt

 

Kurzbiographie

Annika Schmidt studierte Kulturanthropologie und Japanologie (B.A.) in Frankfurt und Interkulturelle Kommunikation (M.A.) in Fulda. Während dieser Zeit war sie in verschiedenen Funktionen bei einer Frankfurter Unternehmensberatung tätig, u.a. in der Diagnostik. Sie ist zertifizierte Teamtrainerin und Moderatorin für teamdynamische Prozesse, Interkultureller Coach, Reiki-Meisterin und seit 2019 Promotionsstipendiatin der Hochschule Fulda. Fasziniert von der Vielseitigkeit und Vielfältigkeit wissenschaftlicher sowie tagtäglicher Perspektiven, erforscht sie das „Zwischen“ menschlicher Beziehungen: wie dieses körperlich-räumlich erlebt und ausgehandelt sowie sprachlich erfahren und reflektiert wird.


Abstract

Aufbruch zu alten Ufern: Gewohntes neu denken. Kultur als ge-wohnten Raum begreifen, erleben, gestalten.

In den vergangenen 50 Jahren hat ein Umbruch im wissenschaftlichen Verständnis von Kultur- und Raumkonzepten stattgefunden und ihre Kopplung an territoriale Bezüge aufgehoben. In Alltagsdiskursen hat sich das Verständnis von Kultur im be-wohnten Raum jedoch hartnäckig gehalten. Tatsächlich ist eine enge Verbindung von Kultur und Raum intuitiv naheliegend: Selbst die Beschreibung von Beziehungsgeflechten kommt kaum ohne räumliche Begriffe der Nähe, Distanz und Positionierung aus. Der Aufbruch zu alten Ufern fordert entsprechend dazu auf, die Einheit von Kultur und Raum nicht aufzuheben, sondern aus der Perspektive des Ge-Wohnten neu zu denken: Kultur als ge-wohnter Raum rückt Wohnen als aktive Tätigkeit und kommunikative Praxis in den Mittelpunkt; nonverbal im Sinne des körperlichen Raumverhaltens (Proxemik), verbal im Sinne räumlicher Analogien und Metaphern. Die Analyse einer solchen ge-wohnten Kommunikation der nonverbalen und verbalisierten Proxemik birgt das Potential, durch die semantische Reflexion und den räumlichen Perspektivwechsel ge-wohnte Eindrücke der Wahrnehmung und deren reflexartigen verbalen und nonverbalen Ausdruck zu thematisieren und zu reflektieren, sodass Kultur im Sinne eines ge-wohnten Raumes begreifbar, erlebbar und gestaltbar wird.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 01/2019
Stipendium des Fachbereichs Sozial- und Kultuwissenschaften: ja
Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Lehrbeauftragte FBSK

Publikationen

  • 2019
    Proxemik in der Aufstellungsarbeit: Maß-Nahme verborgener Dimensionen. In: Kirsten Nazarkiewicz/Peter Bourquin (Hg.): Essenzen der Aufstellungsarbeit. Praxis der Systemaufstellung. Göttingen 2019, S. 75–84.
  • 2014
    Publish or Perish – über die Risiken neurowissenschaftlicher Forschungsprojekte. In: Martin Deschauer et al. (Hg.): Black Box Brain. Frankfurt am Main 2014, S. 121–138.

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Kirsten Nazarkiewicz, M.A.

Prodekanin

Interkulturelle Kommunikation

+49 661 9640-4611Building 22 (P), Room119
Prof. Dr.Kirsten Nazarkiewicz, M.A.+49 661 9640-4611
Consultation hours
Videosprechstunde mit vorheriger Anmeldung per E-Mail

Zweitbetreuer*in

Prof. Dr.

Matthias Klemm

Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität

+49 661 9640-4594Building 22, Room201
Prof. Dr.Matthias Klemm+49 661 9640-4594
Consultation hours
nach Vereinbarung

Bablu Chakma · assoziiert

 

Kurzbiographie

Bablu Chakma is a PhD student in International Development Studies at the Institute of Development Research and Development Policy (IEE), Ruhr-University Bochum, Germany. His study focuses on survival strategies, social movements and identity politics of indigenous peasants. Mr. Chakma comes from the CHT region of Bangladesh and belongs to the Chakma indigenous group.


Abstract

Survival Strategies of Indigenous Tanchangya Peasants in the Chittagong Hill Tracts, Bangladesh

This PhD project aims at re-imagining marginalisation and survival strategies from the perspective of indigenous Tanchangya peasantry in the Chittagong Hill Tracts (CHT) of Bangladesh. The main highlights of the study are the survival strategies that Tanchangya peasants employ while negotiating with state as well as market actors at the spaces that are embedded in their everyday life. In unearthing the tensions that take place while negotiating space by the Tanchangya peasants in their everyday interactions, the research project uses the case of peasants of Juropanichara, a culantro growing Tanchangya village, who maintain strong community solidarity even in the context of rapid proliferation of market economy and continues to remain away from conflicts while the CHT region largely remains an epicentre for violence. I argue that while strong community solidarity based on a form of moral economy provides culantro cultivators with protection in times of dearth and distress, they employ non-violent and accommodative strategies while dealing with the local state representatives, business intermediaries and indigenous political.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit Mai 2018
Stipendium Development Oriented Scholarship from the Bread for the World

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Building 22 (P), Room25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Consultation hours
Mittwoch: 13:30–14:30 Uhr

Bettina Storck

 

Kurzbiographie

Bettina Storck begann ihre akademische Laufbahn an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit dem Bachelorstudiengang „Sprache, Literatur, Kultur“, den sie im Jahr 2010 abschloss. Ihr besonderes Augenmerk auf die Anglistik äußerte sich unter anderem durch einen Erasmus-Aufenthalt an der University of Wolverhampton in Großbritannien. An der Hochschule Fulda absolvierte sie anschließend den internationalen Masterstudiengang „Intercultural Communication and European Studies (ICEUS)“ und arbeitete währenddessen als wissenschaftliche Hilfskraft in der Hochschulkommunikation. Im Jahr 2013 verließ Bettina Storck zunächst das akademische Umfeld, um ihren beruflichen Werdegang bei einer deutschen Großbank in Frankfurt am Main zu beginnen. Dort ist sie inzwischen als Projektmanagerin in der Konzernstrategie tätig und wird die Promotion berufsbegleitend durchführen. Sowohl während des Studiums als auch im beruflichen Kontext konnte sie wiederholt Berührungspunkte zum Themenkomplex Diversity und Gender herstellen, was nicht zuletzt ausschlaggebend für ihr Promotionsvorhaben war.           


Abstract

Frauen im Finanzsektor – welche Faktoren bedingen die anhaltende Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen? Eine empirische Betrachtung unter Berücksichtigung agiler Arbeitsmethoden.

Trotz diverser Förderungsmaßnahmen ist der Anteil von einflussreichen Frauen in Politik und Wirtschaft anhaltend gering und übersteigt nur in Ausnahmefällen die kritische Marke von 30 Prozent. Mit einem besonders niedrigen Anteil von Frauen in Führungspositionen sticht der Finanzsektor hervor. Das Promotionsvorhaben widmet sich der Frage, welche Faktoren diesen Umstand bedingen und welche Rahmenbedingungen zu einer Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen von Finanzinstituten führen könnten. Auch die digitale Transformation der Finanzbranche, die unter anderem neue, agile Arbeitsmethoden mit sich bringt, wird einen Untersuchungsgegenstand der Arbeit bilden. Eine qualitative Analyse, die sowohl national als auch international durchgeführt werden wird, soll die gewünschten Erkenntnisse erzielen.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Carola Bauschke-Urban

Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity Studies

+49 661 9640-471Building 22, Room118
Prof. Dr.Carola Bauschke-Urban+49 661 9640-471
Consultation hours
nach besonderer Vereinbarung (Forschungsfreisemester)

Biswaranjan Tripura · assoziiert

 

Kurzbiographie

I hold a Master's Degree in Social Work with a specialization in Dalit and Tribal Studies in the Tata Institute of Social Sciences (TISS), Mumbai, India. Presently, I am also affiliated as a faculty member (on study leave) within the Centre for Social Justice and Governance in the same institute. As a young academic with a regional focus on South Asia, I strive to build a professional academic career in the area of Development Studies as a multi-disciplinary with special focus to North-East India. My study primarily will investigate the relations of Indigenous peoples and the State's response to development in the state of Tripura. Further, the proposed work is also built upon from my previous study of Indigenous peoples that I inculcated while working and teaching in this broad area.


Abstract

Title-Indigenous Peoples (Politics), State and Development Experiences in Tripura

This study will examine the subaltern imagination and experiences of the modern state in their everyday life in a mundane forms and everyday practices. Subaltern, here referring to communities of Indigenous populations who were previously said to be living a subsistence life/isolated as Zomia within a non-state territory is now experiencing the state in a multifaceted form in their everyday life. With modern state making they are now found to be either resisting state, keeping away state or negotiating state for their own advantage and survival. The focus of this study will be to understand their varied experiences and negotiation in everyday practice in relation to modern development state in post-colonial India taking the case of Tripura.  


Publikationen

Book

  • Tripura, Biswaranjan (2014): Educational Experiences of Indigenous Peoples, New Delhi-Mittal Publication (Single Author).

Articles/Journals

  • Tripura,Biswaranjan(2013). "International Social Work-An Indian Experience" in Indian Journal of Dalit and Tribal Social Work Vol.1, Issue 3 No.1 pp.1 to 24, October (ISSN 2320-2130).
  • Tripura, Biswaranjan (2013): “Tribal Question in Tripura: Dialogue between its Past and Present”, in Journal of Tribal Intellectual Collective India, Vol.1, Issue 2, No.3 pp. 41 to 65, December (ISSN 2321-5437).
  • Tripura, Biswaranjan (2012): Educational Experiences of Indigenous People with Special Reference to Tripura, North- East India,  Asian Journal of Research in Social Sciences and Humanities, Volume 2 (6), 217-227,  June (ISSN:2249-7315).

Chapters/reports

  • Tripura,Biswaranjan (2015):Indigenous peoples question in Tripura: Dialogue between its past and present. In Alex Akhup 'Identities and their Struggles in North-East’. Kolkata-Adivaani Publishers, pp.151-179.
  • Tripura, Biswaranjan (2015): “Tribe Centric Education and Pedagogy-From the Lived Experiences of Tribes within a multicultural society” in Vulli Dhanaraju “Debating Tribal Identity: Past and Present”, pp.309-321, Dominant Publishers, New Delhi.
  • The Uttarakhand Disaster-Impact Assessment Report”, Tata Institute of Social Sciences, Mumbai, August, 2013, (Contribution in a Report)

Book Review

  • Book Review (2015):Structure, Consciousness and Social Transformation-The Adivasis in Thane District, Maharashtra, by Denzil Saldanha, 2015, New Delhi: Aakar Books, pp 593, Price: 1695/- in Indian Journal of Social Work. Vol.76 (3),481-484, July,2015

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Building 22 (P), Room25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Consultation hours
Mittwoch: 13:30–14:30 Uhr

Corinna Land · assoziiert

 

Abstract

Coping with Displacement: Hope, Despair and (Im)mobility at Contested Agrarian Frontiers

The PhD project analyzes the translocal coping strategies of Paraguayan peasants whose livelihoods are threatened by the accelerating concentration of arable land in the hands of agribusiness corporations. It asks how they deal with an adverse social change by combining migration and apparently immobile strategies. Following an agro-exporting development model, Paraguay is exemplary for many countries of the global south, where the industrialization of agriculture and reduced state support for small scale agriculture expels a part of the rural population towards rapidly growing regional urban centers, neighboring states, and to destinations in industrialized nations. 

However, despite harsh conditions, uncertainty, and contradicting aspirations for modernity, some stay in place, trying to adapt to a new environment or raising their voice to halt or soften the ongoing social change. Moreover, many migrants come back from the cities, where they could not adjust or felt expelled again, disappointed by economic crisis or xenophobia. Far from common depictions of a rural exodus, the analysis reveals that rural-out migration is deeply entangled with other, apparently immobile strategies such as resistance, adaptation, and incorporation. Different alternatives are combined in a life course or family network, opening or restricting other options. A multi sited field research assessed the translocal networks between those staying in place and those who have left and revealed how people navigate between different alternatives, pursuing their hopes and aspirations, dealing with disappointment, inner strife, and periods of prolonged waiting for a better future. Developing an innovative analytical framework that conceptualizes the structural change as a gradual, cumulative process of displacement – both in rural areas as well as in crisis ridden urban destinations – allows to rethink the relation between structure and agency that defines the room for maneuver of the translocal coping strategies. 

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit September 2017
Stipendium: Mitglied im Sylff Mikrokolleg "Forced Migration" und Stipendiatin der Tokyo Foundation - https://www.research-school.rub.de/about_sylff.0.html

Publikationen

  • (2019): “Peripherie-Stichwort: Akkumulation durchEnteignung”. In: Peripherie 39(154/155): 292-295, DOI 10.3224/peripherie.v39i2.08.
  • (2019): Produktivkraft Partizipation: Neue Potenziale durchBeteiligung erschließen, Literaturstudie im Auftrag der IG BCE. 
  • (2017):“Uprooted belonging: the formation of a ‘Jumma Diaspora’ in New York City”, mitEva Gerharz. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, DOI:10.1080/1369183X.2017.1373594.
  • (2015): „Akteurskonstellationen in Ressourcenkonflikten“,mit Nina-Kathrin Wienkoop. Tagungsbericht in: Wissenschaft und Frieden 2015(4): 49-50.

Konferenzen

  • Organisation der Konferenz “Forced Migration in Transition: Perspectives from Social Science and Law”, ein Event des Sylff Mikrokollegs“Forced Migration” (mit Benedikt Behlert, U K Mong Marma und Robin Ramsahye)
    11/2018
  • Poster-Präsentation auf der “7th PhD Conference on International Development”: “Dealing with Displacement: Mobile Livelihoods at Contested Agrarian Frontiers”
    07/2016
  • Vortrag auf der “24. European Conference on South Asian Studies” im Panel “Mobility and Belonging in South Asia”: “Belonging Uprooted: The Formation of a ‘JummaDiaspora’ in New York City” (mit Prof. Eva Gerharz)
    07/2015
  • Organisation des Workshops “The State and Beyond: Actor Constellations in Resource Conflicts” des AK Natur-Ressourcen-Konflikte (mit Nina-Katrin Wienkoop und Dr.Annegret Kuhn)

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Building 22 (P), Room25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Consultation hours
Mittwoch: 13:30–14:30 Uhr

Dariia Kapinus

 

Kurzbiographie

Dariia Kapinus ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Im Rahmen des Projekts „Diko 19/20: Angewandte Forschung im Zukunftsfeld Digitale Kommunikation“ arbeitet sie an der Entwicklung einer Online-Wissensbasis für Critical Incidents. Sie schloss ihr Studium an der Kyjiv Taras-Ševčenko-Universität mit dem Titel Magister der Philologie in Deutsch und Englisch ab. Ihren deutschen Abschluss bekam sie 2015 im Masterstudiengang ICEUS (Intercultural Communication and European Studies) an der Hochschule Fulda.


Abstract

Critical Incidents als Narrationen: eine Analyse von deutsch-, ukrainisch- und russischsprachigen interkulturellen Geschichten

In der interkulturellen Lehre nehmen Critical Incidents eine bedeutende Rolle ein. Sie werden in interkulturellen Trainings als Fallbeispiele für typische problematische interkulturelle Interaktionen intensiv eingesetzt. Dabei unterscheiden sich die erzählten Geschichten, die häufig die Grundlage für Critical Incidents bilden, von den didaktisierten Formaten. In dem Promotionsprojekt werden Critical Incidents als Narrationen betrachtet und aufgrund der einschlägigen Daten aus eigenen Recherchen untersucht. Im Mittelpunkt steht die Analyse von deutsch- und ukrainischsprachigen sowie russischsprachigen Critical Incidents. Es sollen die Fragen beantwortet werden, ob Critical Incidents einem bestimmten Narrationstyp angehören und wenn ja, wie die entsprechenden Merkmale in den verschiedenen Sprachen realisiert werden. Dabei soll auch beobachtet werden, ob kulturspezifische Narrationskonventionen identifiziert werden können.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 2019
Beschäftigung in einem Drittmittelprojekt: seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der WHZ, Fakultät für Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation. Arbeit im Projekt „Diko 19/20: Angewandte Forschung im Zukunftsfeld Digitale Kommunikation“ (gefördert von der Sächsischen Aufbaubank und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst)

Vorträge

  • Vortrag bei der Jahrestagung des Hochschulverbands für interkulturelle Studien in Kochel am See (31.05–02.06.): Vorstellung des Promotionsprojekts.
  • Präsentation des Promotionsprojekts und Diskussion über die Forschungsmethoden beim Zwickauer Symposium an der WHZ (24.–25. 06.2019).
  • Präsentation des wissenschaftlichen Posters „Critical Incident als Kleine Texte“ bei der GAL Tagung 2019 an der Universität Halle Wittenberg (18.–20.09.) im Rahmen der Sektion „Textlinguistik und Stilistik“.

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Volker Hinnenkamp

Interkulturelle Kommunikation

+49 661 9640-455Building 22, Room104
Prof. Dr.Volker Hinnenkamp+49 661 9640-455
Consultation hours
WS 18/19: nach bes. Vereinbarung

David Muñiz-Hernández

 

Kurzbiographie

Das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Coahuila in Mexiko schloss ich 2013 ab. Danach absolvierte ich einen Masterstudiengang der Europastudien und Interkulturelle Kommunikation an der University of Applied Sciences Fulda, den ich 2017 erfolgreich beendete. Weitere Stationen war u.a. ein Praktikum bei der Europäische Parlament in Brüssel, Belgien und Straßburg, Frankreich. Mit der Mitgliedschaft im Promotionszentrum „Sozialwissenschaft mit Schwerpunkten Globalisierung, Europäische Integration, Interkulturalität“ kehre ich nun zu Datenschutz- und Menschenrechtsfragen zurück, mit denen ich mich mit anderen Schwerpunkten bereits während meines Masterstudiums beschäftigt hatte.


Titel

Data Protection as a Fundamental Right in the European Union. An interdisciplinary study of the right to be forgotten and its evolution in the context of the European Union’s General Data Protection Regulation


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Erstbetreuer*in

Prof. i.R. Dr.

Hans-Wolfgang Platzer

Politikwissenschaft/Europäische Integration/Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik

+49 661 9640-450
Prof. i.R. Dr.Hans-Wolfgang Platzer+49 661 9640-450
Consultation hours
nach Vereinbarung

Dorina Dedgjoni

 

Kurzbiographie

Frau Dorina Dedgjoni ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften und Promotionsstipendiatin der Hochschule Fulda. Sie untersucht die Lebensverläufe und Berufskarrieren im Kontext der Mobilität von hochqualifizierten MigrantInnen in Albanien, Italien und Deutschland. Neben einem Master-Abschluss von der Universität Nantes in der Fachrichtung Management – Business Administration hat sie den internationalen Masterstudiengang ‘Intercultural Communication and European Studies’ (ICEUS) an der Hochschule Fulda absolviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin im DAAD-geförderten Forschungsprojekt ‘Globales Lernen für eine nachhaltige Entwicklung’ (Projektleiterin: Prof. Dr. Carola Bauschke-Urban). Ihr international mobiler wissenschaftlicher Werdegang umfasst Stationen am European University Institute in Florenz, an der Universität Nantes und an der Graduate School in History and Sociology der Universität Bielefeld.


Abstract

Transnational Migration of Highly Skilled Professionals from and to Italy. The Mediterranean ‘Brains’ on Move: Dealing with ‘Brain Drain’ or a ‘Global Brain Chain’?

Migration of the highly skilled has recently become a major topic of interest to Europe, mainly due to demographic change and skill shortage within the member states’ labor markets. While migration trends used to be from the developing countries to the industrialized ones, those patterns do not necessarily hold today. Recent studies and statistics show that Italy is facing a two-fold process: one the one hand, many young and highly educated Italians are on the move towards other European countries, and on the other hand early-career graduates mostly coming from other Mediterranean countries and living and working in Italy.

This dissertation aims to contribute to a qualitative understanding of causes, means and effects of highly skilled professionals’ mobility from and to Italy. It seeks to explore the complex circumstances influencing the onward transnational trajectories of early-career graduates within Europe – a) the intra-European movements of highly skilled Albanians to Italy and b) the intra-EU mobility of highly skilled Italian professionals to Germany –, but more significantly, also their impact on life courses, professional careers and future mobility prospects.


Konferenzbeiträge, Organisation von Workshops

zur Liste der Beiträge: Link


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Carola Bauschke-Urban

Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity Studies

+49 661 9640-471Building 22, Room118
Prof. Dr.Carola Bauschke-Urban+49 661 9640-471
Consultation hours
nach besonderer Vereinbarung (Forschungsfreisemester)

Zweitbetreuer*in

Prof. i.R. Dr.

Hans-Wolfgang Platzer

Politikwissenschaft/Europäische Integration/Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik

+49 661 9640-450
Prof. i.R. Dr.Hans-Wolfgang Platzer+49 661 9640-450
Consultation hours
nach Vereinbarung

Ekrem Özyeşil

 

Kurzbiographie

Having a background in security practice field, the researcher gained important experience in the law enforcement duties especially in his expertise area in in criminology, terrorism and organised crime. Building on this experience, the researcher has undertaken his master education in MSc Terrorism, Security and Policing in University of Leicester in the U.K during 2014-2015. Conducting interviews with security officials and researching the official documents, he successfully completed his thesis. His recent research area of interest is the implications of the security measures and practices on migration, with a specific focus on social aspects, interpretations and perceptions. In line with this interest, he has started his PhD study in securitisation of migration area in 2018 under the supervision of Prof Dr. Carola Bauschke-Urban in Graduate Centre Social Sciences, Globalisation, European Integration, Intercultural Studies. His PhD focuses on the use of EURODAC as a tool of securitisation of migration and its implications on social understandings amongst migrants.


Abstract

Securitisation of Migration: Explaining the Social implications

The project will investigate the EURODAC system as a feature of securitisation of migration with reference to the recent migration flows coming towards Europe Having a basic functionality of keeping biometric information of asylum seekers and illegal migrants, the EURODAC system determines which country is responsible for dealing with the asylum application of an asylum seeker, preventing the ‘asylum shopping’ within the EU. Existing knowledge on securitisation is largely based on positive and negative aspects of governmental and technological architecture within regional migration governance. However, moving beyond from merely looking at the political dimension, this project considers the 'social' dimension that could explain the actual dynamics in field. It stresses the importance of analysing EURODAC as a securitisation tool from the perspectives of immigrants to discover its effects on immigrants. Therefore, it highlights the importance of the 'social' dimension in the form of interaction between human (migrants, asylum seekers) and non-human (technology, database, registration) in terms of Actor-Network approach. Throughout the research, an interpretivist epistemology will be adopted in order to elucidate on the ‘socially constructed threat’ created by the interactions of people. Mainly aiming to discover interpretations and meanings towards EURODAC, the researcher will attempt to “establish the meaning of a phenomenon” by the qualitative data gathered from interviews.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 09/2018
Stipendium der Hochschule Fulda ja

Vorträge

  • Securitisation of Migration : Social Implications of EURODAC Digital Fortress Europe organised by European Communication Research & Education Association’s (ECREA) Diaspora, Migration & the Media (DMM), Brussels Belgium.
  • Securitisation of Migration: Social Implications of EURODAC Refuge Europe – a question of solidarity organised by CEASEVAL Project (Evaluation of the Common European Asylum System), Chemnitz Germany.

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Carola Bauschke-Urban

Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity Studies

+49 661 9640-471Building 22, Room118
Prof. Dr.Carola Bauschke-Urban+49 661 9640-471
Consultation hours
nach besonderer Vereinbarung (Forschungsfreisemester)

Zweitbetreuer*in

Prof. Dr.

Hans-Joachim Reinhard

Dekan

Sozialrecht und Privatrecht

+49 661 9640-464Building 22, Room205
Prof. Dr.Hans-Joachim Reinhard+49 661 9640-464
Consultation hours
nach besonderer Vereinbarung per E-Mail

Erik Teubner

 

Kurzbiographie

Herr Erik Teubner promoviert extern im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften mit einer Arbeit, die Erkenntnisse zwischen (akademischer) Identitätstheorie und (industrieller) Arbeitspraxis gewinnen soll. Das Interesse für die Wechselbeziehung beider Gebiete spiegelt sich als Erfahrung in seinem Werdegang wider. So absolvierte er parallel zu seiner aktuellen Tätigkeit als Projektleiter in einem internationalen Automobilkonzern einen Masterabschluss in Wirtschaftspsychologie an der privaten Fachhochschule für Oekonomie und Management und setzte sich in seiner Master-Thesis mit dem Thema „Entfremdung in der Arbeitswelt“ auseinander. Zu Beginn seiner beruflichen- und akademischen Karriere absolvierte Herr Erik Teubner eine Ausbildung zum Informations- und Telekommunikationskaufmann und erhielt nach erfolgreichem Abschluss ein Förderstipendium (Begabtenförderungsprogramm der Bundesregierung zur beruflichen Bildung), was mit ausschlaggebend für das nebenberufliche Bachelorstudium der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule für Oekonomie und Management war. Erik Teubners Interessenschwerpunkt liegt nach interdisziplinär gesammelten Erfahrungen in Wirtschaft, IT und Psychologie im Bereich der Sozialphilosophie.


Abstract

Subjektivierungsweisen postmoderner Arbeitswirklichkeiten: Phänomenologische Reflexionen über das Konzept der Identität

Das Promotionsvorhaben soll einen kritischen Theorievergleich verschiedener Traditionslinien der subjektbezogenen Ideengeschichte geben, elementare Identitätsvorstellungen herausarbeiten und diese der heutigen Arbeitswirklichkeit gegenüberstellen. An konkreten Phänomenen der heutigen Arbeitswelt sollen Ambivalenzen zwischen Theorie und (identitätsbestimmender) Wirklichkeit im Arbeitsleben rekonstruiert werden. Im Fokus der analytischen Betrachtung steht die Identifikation und Deskription von Subjektivierungsweisen, die der postmodernen Arbeitswirklichkeit phänomenologisch eigen sind. Ziel ist es, die Chancen und Grenzen eines leib- und sozialphänomenologischen Ansatzes im Arbeitskontext zur Freilegung von Subjektivierungsweisen aufzuzeigen, um eine zeitgemäße Berücksichtigung der „Identität“ innerhalb der Sozialwissenschaften zu ermöglichen. Dafür soll ebenso auf praxeologisches Wissen (Arbeitspraktiken) sowie auf Fallbeispiele rekurriert werden.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Werner Pfab

Theorie und Praxis sozialer Kommunikation

+49 661 9640-231Building 22, Room103
Prof. Dr.Werner Pfab+49 661 9640-231
Consultation hours
nach Vereinbarung

Hari Purna Tripura · assoziiert

 

Abstract

A critical inquiry to understand peace and development from the perceptive of the marginalised indigenous people of the Chittagong Hill Tracts, Bangladesh

The notions of development are varied and contestant. Generally, its meanings, priorities and practices are defined and determined by the groups, organisation or state, the ones who are in power, based on their own interests. Thus, it could be not being driven by the real needs of the poor. As a consequence, the outcomes of many development projects have shown as negative rather than offering any benefit to the poor. The indigenous people in the Chittagong Hill Tracts (CHT) region in Bangladesh have seen many catastrophic events in their lives in the name of development over the last few decades that resulted displacement, suppression, domination, marginalisation, conflict, poverty and many other forms of human rights violation done by the state or foreign donors. However, development interventions have not always shown as the history of domination on the poor but also created an opportunity to reinterpret the dominant views, developing knowledge or voices for their own way of development and survival. From this point of view, the aim of this research is to understand the meaning of peace and development from the perspective of the marginalised indigenous people of CHT based on their experience of life and values of their culture which will help to evaluate the ongoing development and peace process in the CHT region. This research argues that for a meaningful development and for ensuring peace process and human rights in the post peace accord situation, after 1997, it is important to understand the voices and the views of indigenous peoples about the development and peace ensuring process. A qualitative ethnography methodology with unstructured in-depth interviews and focus groups discussions will be employed to carry out this research.


 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Building 22 (P), Room25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Consultation hours
Mittwoch: 13:30–14:30 Uhr

Manuel Lebek

 

Kurzbiographie

Manuel Lebek (M.A. Soziologe) hat an der Hochschule Fulda "Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen (B.A.)" und "Soziale Arbeit (B.A.)" studiert. Anschließend studierte er an der Universität Kassel "Soziologie (M.A.)". In seiner Master-Thesis setzte er sich mit Diskursen und raumsoziologischen Deutungen zum Sozialen Raum "Pata Rat/Rumänien" auseinander. Er ist Mitglied der Forschungsgruppe "Traditionelle Völker und Gemeinschaften" an der Universität Kassel (Dr. Dieter Gawora).Forschungsschwerpunkte sind Müllsoziologie, Stadt- und Raumsoziologie (Schwerpunkt: Slumforschung), Global Waste Picker, Soziologie der Gemeinschaft, internationale Soziale Arbeit.Herr Lebek hat als Förderschullehrer sowie Sozialarbeiter und zuvor in leitender Position in der Telekommunikationsbranche gearbeitet.


Abstract

Müll(arbeit) in Pata Rat/Rumänien: Auf dem Weg zu Global Waste Picker Organizations

Gegenstand der Dissertation ist die Erforschung von Global Waste Picker Organizations in Form von Selbstorganisation als membershipbased organizations of the poor (MBOP), mit dem Ausgangspunkt und Fokus auf den Fall Pata Rat/Rumänien im internationalen Vergleich. Im Fall der Mülldeponiesiedlung Pata Rat am Rand von Cluj-Napoca/Rumänien verfängt sich die Debatte weitestgehend um die Frage einer zugeschrieben kollektiven Identität, die an Fragen der Zukunftsfähigkeit zu scheitern droht (Vincze 2013). Mit einem Paradigmenwechsel weg vom Abarbeiten an den Fragen der ethnischen Identität Roma, zu der sich ein signifikanter Anteil der Bewohner von Pata Rat zählen lässt (UNDP 2012), und den damit verbundenen rassistisch geprägten Diskursen sowie realen Marginalisierungen und Diskriminierungen, hin zu einer Konstitution von Pata Rat als sozialen Raum, den sich die Bewohner*innen aneignen und zukunftsgerichtet transformieren, eröffnet sich ein Ausweg aus festgefahrenen Perspektiven und auf einer höheren Ebene eine normative Wendung. Eine gelingende Selbstorganisation der Müllsammler*innen von Pata Rat in Form von membershipbased organizations of the poor (MBOP) hat großes Zukunftspotential: „the formation of scavenger cooperatives can result in grassroots development, poverty alleviation, and environmental protection" (Medina 2000). Die Menschen in Pata Rat werden dadurch von „Müllmenschen" zu „Müllarbeiter*innen"


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Matthias Klemm

Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität

+49 661 9640-4594Building 22, Room201
Prof. Dr.Matthias Klemm+49 661 9640-4594
Consultation hours
nach Vereinbarung

Maruf Lutfur · assoziiert

 

Kurzbiographie

Maruf Lutfur is a young researcher and Doctoral candidate in International Development Studies at Ruhr University Bochum, Germany. His research revolves mostly around the areas of social and cultural impacts of international migration. His research interests also lie in religion, rural development and rural livelihoods, labor rights, and social communication. Before pursuing his doctoral studies, he gained his Master of Science degree in International Development and Management from Lund University, Sweden. He also holds another Master degree and a Bachelor degree in Business Administration from the University of Dhaka, Bangladesh. His working experiences include project execution on enhancing public awareness on safe migration, labor migration, social development communication sector, local level development, gender issues, child education and health. His further interest involves engaging himself in the action oriented development process with a strong fundamental understanding of how to work it out in certain social context.


Abstract

International migrations intensify socio-cultural diversity and generate or accelerate socio-cultural change in societies involved. Most debates about the relationship between labour migration and socio-cultural change have been predominantly privileged north-south transmigrants at the cost of social and ideological dimensions in south-south transmigrants. Moreover, short term migrant workers are hardly included in discourses. Against this backdrop, this project explores, through an ethnographic methodological approach, the increasing effects of international migration in transforming the socio-cultural life of migrants and their sending communities in rural Bangladesh. The subjective experiences of individual short term migrant workers from Bangladesh to the Gulf states, migrants’ families and communities back home are at the centre of this study. This research offers new perspectives on how migration creates a scope for changing and maintaining individual migrants’ status quo and changing Bangladeshi society. Furthermore, it develops new insights on the interlinkages between migration and political Islam. The narratives of migrants open up new avenues for the readers to reflect on the volatility of belonging, issues that constitute mobility exciting for both male and female migrants and the concepts of self, agency, and power that underlie the everyday lives of migrants and their left-behind family members. 

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit November 2013
Zweitbetreuer*in: Prof. Dr. Shelley Feldman, Cornell University, USA
Stipendium: DAAD Stipendium über das GSSP- Programm von November 2013 bis April 2017

Publikationen

  • Lutfur, M. (2012): Migration, Remittances and Household Development: Contribution of International Migration and Remittances to Migrant Sending Households in Rural Bangladesh, prepared for LUMID, Lund, available at http://lup.lub.lu.se/ student-papers/record/2543654

Vorträge

  • Organizing committee member and presented PhD Research project at the 7th PhD Conference on International Development, Ruhr University Bochum, Germany, 8-9 November 2018 
  • Presentation of preliminary findings of ‘Doctoral Research Project’ at the 4th Conference on Bengal Related Studies, held at Martin Luther University Halle-Wittenberg, Halle, Germany, 28-30 October 2016  
  • Attended a summer school programme “Protest and Social Movements in Historical and Contemporary Perspectives” organized by the Institute for Social Movements, Ruhr University Bochum, Germany, 19-23 September 2016 
  • “Are Migrants Catalyst for Social Change? Travel of Social Remittances and Transformation in Rural Bangladesh” poster presented at the 5th PhD Conference on International Development organized by the University of East Anglia, Norwich, UK, 5-6 September 2016 
  • “Stories of Returned Migrants: Renegotiating the sense of Belonging: Migration from Bangladesh to the Gulf” paper submitted and discussed at the 24th European Conference on South Asian Studies (ECSAS), held at the University of Warsaw, Poland, 27-30 July 2016 
  • Poster presented on the PhD project at the 4th Annual PhD Conference on International Development organized by the Institute of Development Research and Development Policy (IEE), RUB, together with the University of East Anglia, UK, and the International Institute of Social Studies (ISS), The Hague, NL, held at Ruhr University Bochum, Germany, 24-25 September 2015
  • Attended a discussion on ‘Rohingya Refugees: What does it mean for Bangladesh?’, organized by Bold Dhaka, Dhaka, Bangladesh, 27 June 2015 
  • Presentation of a Poster illustrating the ‘Doctoral Research Project’ on the ‘Global Day’, organized by the RUB International Office, Bochum, Germany, 12 June 2015 
  • “Socio-Cultural Remittances and their Impact: A Study of Migrant Sending Communities in Rural Bangladesh” paper presented at the ‘Ninth European PhD Workshop in South Asia studies’ organized by SASNET on behalf of European Association of South Asian Studies (EASAS), Höllviken, Malmo, Sweden, 18-19 May 2015 
  • Participated in the conference ‘Reflecting the past – forging the future: Democracy and Human Rights in Bangladesh’s Changing Social Landscape’, organized by Bangladesh Forum Germany, Berlin, 6-7 November 2014
  • Organized and attended numerous lectures/conferences on International issues and Foreign policy’ as a member of the Association of Foreign Affairs, Lund University, Sweden from August 2010 to September 2012

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Building 22 (P), Room25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Consultation hours
Mittwoch: 13:30–14:30 Uhr

Mong Marma · assoziiert

 

Abstract

Forced Migration in South Asia’s Borderland: Living in Displacement in the Chittagong Hill Tracts (CHT) of Bangladesh

Displacement places marginalised communities in the precarious social position that eventually forces them to migrate either within the geopolitical boundary or beyond. It generally indicates movement from physical place following ‘violent process of land expropriation’ for mega development projects, large-scale agricultural farms and infrastructural installment. These displaced peoples’ exodus currently receives more attention and becomes centre in migration literature. However, it largely ignores the changes in socio-political structure caused by displacement. In particular, ’in-situ displacement’ in which peoples are gradually excluded from security, identity, and rights within the place of origin is dominant in Chittagong Hill Tracts (CHT) as a result of coercion such as land seizure, enclosure, and war. As this has not received attention in the research on displacement of CHT, my ethnographic study aims to analyse social changes of CHT resulting from in-situ displacement and contemporary migratory flows in relation to development, nation-building, ethnicity, conflict, and its special geographical and social characteristic as a borderland.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 2018, Ende voraussichtlich 2022
Zweitbetreuer*in: Prof. Shelley Feldman, Cornell University, USA
Stipendium: Brot für die Welt (seit 2019)

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Building 22 (P), Room25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Consultation hours
Mittwoch: 13:30–14:30 Uhr

Muhammad Ali Zaidi · assoziiert

 

Abstract

Brokering and representing the poor: An anthropologicalunderstating of NGOs in Pakistan

Abstract: The role of the local intermediary agents become more important due to the geographic, social and cultural differences between international altruistic actors and the people in need (Watkins, Swidler, & Hannan, 2012, p. 288) and the void created by the limited capacity of government structures and institutions or their rigidity proffered (Lewis,2014, p. 295). These intermediary actors may be referred as brokers,translators, fixers (Mosse & Lewis, 2006) and representatives. The representativeness of NGOs can also be questioned because of the fact that donor-funded NGOs often have a weak root in civil society (Banks, Hulme, & Edward, 2015; Doyle & Patel, 2008) The role of non-governmental organizations (NGOs) and, especially, individuals associated to them as development brokers has received fair attention by anthropologists in critical development studies. This project attempts to provide a thick description howan NGO from south of Pakistan strategically brokers and represents poor and marginalized groups while safeguarding their own interests. The case is an effort to explore how the very local NGO working on ‘sustainable rural livelihood’ translates the local people and brokers between local people and the donor, adhere to the requirements and expectations of both (collective) actors. For this project, the researcher relies on a bi-phased, seven month-long multi-sited ethnographic field research in district Dadu, Pakistan.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit Herbst 2016
Stipendium: DAAD

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Building 22 (P), Room25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Consultation hours
Mittwoch: 13:30–14:30 Uhr

Ngan Nguyen-Meyer

 

Kurzbiographie

Nach meinem Deutschstudium in Vietnam und Assistenztätigkeiten in deutschen Forschungsprojekten in Vietnam studierte ich einige Semester Soziologie in München und schloss 2009 als Diplom-Sozialarbeiterin an der Hochschule München ab. In meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit Identitätsfacetten von Juden im heutigen China. Durch meine Arbeit in der sozialpädagogischen Familienhilfe mit Familien aus Vietnam in München beschäftigte mich immer stärker die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen des interkulturellen Verstehens, die ich mit meinem Promotionsvorhaben ergründen möchte.


Abstract

Formen des Nicht-Verstehens in der interkulturellen Kommunikation. Eine Studie am Beispiel der Kindeswohlgefährdungseinschätzung mit Familien aus Vietnam

Das Promotionsvorhaben untersucht Formen des „Nicht-Verstehens“ und auch des Nicht-Wissens von Kinderschutzfachkräften in der Kindeswohlgefährdungs­einschätzung mit Familien aus Vietnam aus kulturreflexiver Perspektive. Das theoretische Gerüst baut v.a. auf Westerkamps theoretischen Ansatz zur Beschreibung und Analyse des Nicht-Verstehens, Nazarkiewicz‘ drei kulturreflexiven Metakonzepte sowie auf Wehlings theoretisches Konzept zur Beschreibung des Nicht-Wissens. Die Daten sollen in Fokusgruppen erhoben werden, die von leitfadengestützten Interviews mit narrativen Phasen ergänzt und mit Verfahren der hermeneutischen Wissenssoziologie ausgewertet werden.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 12/2018
Stipendium des Fachbereichs Sozial- und Kultuwissenschaften: ja
Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Lehrbeauftragte FBSK
berufsbegleitende Promotion: Ambulante Erziehungshilfe für Migrantenfamilien, Arbeiterwohlfahrt München

Publikationen

zur vollständigen Publikationsliste: Link


Vorträge

zur vollständigen Vortragsliste: Link


Kontakt

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Kirsten Nazarkiewicz, M.A.

Prodekanin

Interkulturelle Kommunikation

+49 661 9640-4611Building 22 (P), Room119
Prof. Dr.Kirsten Nazarkiewicz, M.A.+49 661 9640-4611
Consultation hours
Videosprechstunde mit vorheriger Anmeldung per E-Mail

Sanjeev Thavarajah

 

Abstract

The Relations of the European Union with the Republic of India at the Beginning of the 21st Century

Laufzeit des Promotionsvorhabens: 09/2019
Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Lehrbeauftragter FBSK, Wissenschaftliche Hilfskraft mit Abschluss bei Prof. Wiesner und Dr. Liste

Publikationen

  • Thavarajah, S., '¿Es compatible la propuesta de incorporación de Turquía a la Unión Europea con las obligaciones de derechos humanos de la organización?' (2015) (No 13.858) El Derecho Constitucional 6.
  • Thavarajah, S., EU Counter-Terrorism Sanctions and International Human Rights Law: A Comparative Analysis of Due Process Rights. (Saarbrücken, AV Akademikerverlag, 2014).
  • Thavarajah, S., Indian Foreign and Security Policy at the End of the 20th Century: An Analysis of India's Major Power Ambitions. (Saarbrücken, AV Akademikerverlag, 2014); currently a set textbook at London universities.

Kontakt

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Claudia Wiesner

Jean Monnet Chair

Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration

+49 661 9640-473Building 22 (P), Room201
Prof. Dr.Claudia Wiesner+49 661 9640-473
Consultation hours
Donnerstags 11.30 - 12.30 per WebEx nach Anmeldung per doodle: https://doodle.com/poll/y6dh5irpgih8qhs4

Yanglin Guo

 

Kurzbiographie

Frau Yanglin Guo begann ihre Tätigkeiten in Deutschland mit ihrem Bachelorstudium. Zuvor studierte sie in Shanghai Germanistik. Nach dem Bachelorabschluss setzte sie ihre Studien an der Universität Würzburg im Fach Germanistik als Fremdphilologie fort. Dort hatte sie neben dem Studium viele Kontakte mit Menschen und Firmen, die einen chinesischen Hintergrund haben. Dabei bemerkte sie, dass viele Chinesen mit Problemen konfrontiert sind, von denen die meisten nicht sprachlich, sondern kulturell begründet sind. Mit diesem Interesse schrieb sie eine Masterthesis mit Bezug auf das Fach Ethnologie und thematisierte chinesische Restaurants in Deutschland als Forschungsobjekt. Nach dem Masterstudium absolvierte sie ein Praktikum beim chinesischen Telekommunikationsunternehmen Huawei in München. Dabei gewann sie tiefe Einblicke in die Probleme zwischen aus China entsandten MitarbeiterInnen und deutschen KollegInnen und bemerkte, dass nicht nur innerbetriebliche Gründe diese Probleme verursachten, sondern, dass ihnen auch und vor allem soziale Aspekte zugrunde lagen. Aus diesem Grund entschied Frau Guo sich dafür, ihre Forschungen in diesem Themenbereich weiter fortzuführen. Zugrunde liegen dem Forschungsinteresse kulturelle Differenzen und die Kultur der Differenz. Dazu werden die Interaktionen im Betrieb und Interviews mit Entsandten im Form der Grounded Theory ausgewertet.


Abstract

Chinesische Unternehmen in Deutschland -Eine sozial-kulturanthropologische Analyse in Mitarbeiterperspektive

Im Zuge der Globalisierung gibt es immer mehr kurzfristige Mobilität in und nach Deutschland. Unter den mobilen ArbeitnehmerInnen gibt es viele Menschen, die aus China nach Deutschland entsandt werden. Allerdings ist Integration in einem neuen Land ein schwieriger Prozess. Vor allem kommt es bei der Interaktion zwischen chinesischen Entsandten und deutschen KollegInnen immer wieder zu Problemen und Irritationen, was zur Erschwerung der Kommunikation und Abnahme der Leistungsfähigkeit beitragen kann. Außerdem beschwerten sich Entsandte über Anpassungsschwierigkeiten im Alltagsleben in Deutschland. Das Ziel dieser Forschung ist, die Betriebswelt und das Alltagsleben der chinesischen Entsandten in München vor Ort detailliert darzustellen. Das Thema wird aus drei Perspektiven mit jeweils einer Methode erforscht, nämlich durch Ethnografie das Alltagsleben im Betrieb, durch narrative Interviews zu ihren privaten Beziehungen in Deutschland und mithilfe von sozialen Medien werden ihre Kontakte zum Herkunftsland analysiert.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 08/2019
Stipendium des Fachbereichs Sozial- und Kultuwissenschaften: ja

Kontakt

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Almut Zwengel

Soziologie mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen

+49 661 9640-475Building 22, Room118
Prof. Dr.Almut Zwengel+49 661 9640-475
Consultation hours
Donnerstag: 14:00–15:00 Uhr