Ambulante Versorgung

Vorbemerkung

 

Die ärztliche und psychotherapeutische Versorgung gliedert sich in zwei Bereiche:

 Ambulanter Bereich:

1.     Ärzte, Psychologen und Pädagogen niedergelassen in eigener Praxis mit Zulassung durch die Kassenärztliche Vereinigung Hessen oder in privater Praxis.

2.     Die Ambulanz der psychiatrischen Kliniken sowie Tageskliniken,

3.     Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen

4.     Einige Dienste suchen den Patienten in seinem häuslichen Umfeld auf.

Stationärer Bereich:

1.     Akutkliniken z. B. Klinikum Fulda, Herz-Jesu-Krankenhaus

2.     Fachkliniken z.B. Reha-Kliniken für Psychotherapie und Psychosomatik

Einem Notfalltermin bei einem niedergelassenen ärztlichen oder psychologischen Psychotherapeuten z.B. wegen Selbsttötungsgedanken zu bekommen, dürfte die Ausnahme sein. Menschen mit akuten Selbsttötungsgedanken sollen sich daher an den Hausarzt, den ärztlichen Notdienst und die Ambulanz des Klinikums wenden. Siehe hierzu die Seite „Soforthilfe in Notfallsituationen“.

In der Region Fulda gibt es einen Mangel an niedergelassenen ärztlichen und psychologischen Psychotherapeuten. Die Wartezeiten für ein Erstgespräch und später für einen Therapieplatz sind lang. Je informierter der Patient über die verschiedenen Formen von Psychotherapie ist, desto gezielter und effektiver kann er einen Therapeuten/Therapeutin finden. Es macht Sinn, zunächst eine Abklärung der Indikation und Therapieform in 1 bis 2 Gesprächen vorzunehmen und dann gezielter zu suchen. Die folgenden Informationen können dabei behilflich sein.