Stationäre Versorgung

Die stationäre Versorgung der Bevölkerung erfolgt durch die Krankenhäuser (Kliniken, Hospitäler etc.). Hier wird der Patient vollstationär, d. h. für 24 Stunden am Tag aufgenommen. Je nach Behandlungsnotwendigkeit bleibt er wenige Tage bis Wochen stationär. Eine stationäre Behandlung eines Patienten wird dann notwendig, wenn die ambulante Versorgung nicht mehr ausreicht. 

Neben der vollstationären Versorgung gibt es auch eine teilstationäre, in der der Patient nur mehrer Stunden des Tagen in der Einrichtung behandelt wird z.B. in einer Tagesklinik.Es gibt Kliniken der Akutversorgung, in die Patienten von einem Arzt eingewiesen werden können z.B. das Klinikum Fulda. Ein Teil der Kliniken verfügt auch über Notfallambulanzen, in die sich der Patient auch ohne ärztliche Verordnung zur ambulanten Behandlung wenden kann und, wenn die Indikation besteht, auch stationär behandelt wird z.B. bei einem schweren Unfall.Es gibt ferner Kliniken, die nicht der Akutversorgung dienen; meist handelt es sich um Fachkliniken z.B. für psychosomatische Störungen oder zur Suchttherapie.Eine Aufnahme kann nur nach hausärztlicher oder fachärztlicher Indikationsstellung und nach Klärung der Kostenübernahme durch die Krankenkasse oder den Rentenversicherungsträger sowie in Absprache mit der Fachklinik erfolgen.Fachkliniken für Psychotherapie und Psychosomatik bieten in der Regel verschiedene Therapieansätze und –formen an („multimodale“ Therapie), zudem Therapiemethoden, die es im ambulanten Sektor als Kassenleistung nicht gibt. Ziel der stationären Therapie kann es sein, den Patienten aus seinem aktuellen Umfeld herauszunehmen und damit zu entlasten sowie für eine weitere ambulante Therapie zu motivieren, d. h. ihm einen Zugang zu seinen seelischen Konflikten zu verschaffen.