Ziele des Projektes "Integrationssport"

Jugendliche geistig Behinderte, hier konkret aus dem Arbeits- und Trainingsbereich im Fuldaer Antoniusheim, suchen wie Nichtbehinderte nach Bestätigung und Anerkennung in einer Gruppe, nach Freude und Spaß bei der körperlichen Betätigung.

In Kooperation mit der HS Fulda, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, treffen sich seit 2000 die Jugendlichen einmal wöchentlich zum gemeinsamen Sporttreiben mit Studierenden der HS (bisher ausschließlich aus dem Fachbereich SW) in der Turnhalle der HS.

Gemeinsames Handeln und Kommunizieren im Sport trägt dazu bei, bei allen Teilnehmern

  • soziale Kompetenz zu entwickeln
  • Distanzen zwischen Behinderten und Nichtbehinderten abzubauen,
  • Akzeptanz füreinander zu verbessern.
  • Möglichkeiten der Kontaktaufnahme,
  • der wechselseitigen Hilfeleistung und
  • der Kooperation werden spielerisch erlebt und
  • fördern das Selbstbewußtsein

Für einige Studierende des Fachbereichs SW wird dieses Projekt als Theorie-Praxis-Seminar im Rahmen des Studienschwerpunktes "Heil- und Behindertenpädagogik" genutzt, zugleich ist es ein zu wählender Bestandteil der Übungsleiterausbildung.