Virtuelle Nachwuchstagung

„Die Vielfalt sozialer Nachhaltigkeit“

am 30. November 2020

In einer hoch differenzierten Gesellschaft kann das Ausbalancieren von sozialen, ökologischen und ökonomischen Zielen und Herausforderungen nur dann annähernd gelingen, wenn nicht nur die Vielfalt der Perspektiven, auf das was als gerechte und damit nachhaltige Entwicklung verstanden werden sollte, berücksichtigt werden, sondern auch die gesellschaftliche Vielfalt von Interessen, Interessensäußerungen, Vorstellungen von Lebensqualität, Gerechtigkeit, Wohlstand oder Demokratie thematisiert wird. Dabei scheint die Herausforderung zunehmend darin zu bestehen, dieser Vielfalt in jeweils geeigneter Weise Raum und Zeit zu geben, sich zu positionieren. Dabei gilt es auch, die Rede von der Vielfalt nicht allein in normativen Konzepten von Diversität münden zu lassen, sondern auch Fragen einer nachhaltigen Gerechtigkeit zu verhandeln.

Der Fokus der 2. CeSSt Nachwuchstagung in Kooperation mit dem hessischen hochschulübergreifenden Promotionszentrum Soziale Arbeit liegt deshalb auf solchen sozialen Aspekten einer nachhaltigen Gesellschaftsentwicklung. Die Vielfalt sozialer Nachhaltigkeit zeigt sich darin, dass sich diese nicht nur z.B. mit der Befriedigung von Grundbedürfnissen zur Reduzierung von (globaler) Armut befasst, sondern ebenso mit der Entwicklung von Humankapital durch den Zugang zu Bildung oder eine umfassende Gesundheitsversorgung. Sie adressiert neben diesen auf materielle Ressourcen gerichtete Herausforderungen zudem ethische Aspekte, Gender- und Generationengerechtigkeit, sozialräumliche Disparitäten und die Operationalisierung von Menschenrechten durch Prozesse von Teilhabe.

Die Tagung richtet sich insbesondere an Nachwuchswissenschaftler*innen unterschiedlicher Fachdisziplinen, die in ihrer Forschung diese Themen, die notwendigen Aushandlungsprozesse sowie die Entwicklung von Diskurs- und Handlungsstrukturen für das Zusammenspiel von Zivilgesellschaft und Politik in der Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herausforderungen und deren (nachhaltiger) Lösung in den Blick nehmen sowie an die Debatte über gesellschaftliche (und politische) Handlungsanforderungen und -notwendigkeiten zur Etablierung der Nachhaltigkeitsidee anschließen. 

 Kooperation

In Kooperation mit dem Promotionszentrum Soziale Arbeit.

Kontakt

Dr.

Sylvia Pannowitsch

wissenschaftliche Koordinatorin

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Dr.

Sylvia Pannowitsch

wissenschaftliche Koordinatorin

+49 661 9640-2037
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