Kompetenzzentrum Professionalisierung und Qualitätssicherung haushaltsnaher Dienstleistungen (PQHD)

Das Kompetenzzentrum versteht sich als Vernetzungsstelle zwischen Wissenschaft,
Politik und Praxis im Sinne eines interdisziplinären Wissenschaftsmanagements. Dabei sollen wichtige Kooperationen, national und international, gefördert werden.

Ziele und Aufgaben

Die wesentlichen Aufgaben sind:

    Durchführung von Fachdialogen: Workshops, Seminare,
      Multiplikatoren-Tagungen zur Vernetzung der Akteure,

    Entwicklung von Strategien und Veröffentlichung relevanter Ergebnisse,

    Öffentlichkeitsarbeit,

•    Vergabe und Publikation von Expertisen,

    Weiterentwicklung der Qualifizierung für haushaltsnahe Dienstleistungen.


Das Kompetenzzentrum konnte in den vorangegangenen Förderphasen als Projekt des BMFSFJ bereits den Weg für positive Entwicklungen im Feld haushaltsnaher
Dienstleistungen ebnen. In der Fortführung des Kompetenzzentrums PQHD geht es insbesondere darum, die erfolgreich initiierten Projekte weiterzuführen und
weiterzuentwickeln. In der vierten Förderphase sind dies wichtige Handlungsfelder:

•    Das Kompetenzzentrum plant derzeit mit verschiedenen Stakeholdern Strategien zur Angebotsseite haushaltsnaher Dienstleistungen zu entwickeln. Auf dieser Grundlage wird eine Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit angedacht.

•    Ebenso sollen haushaltsnahe Dienstleistungsunternehmen durch die Entwicklung von Zertifizierungsmöglichkeiten gestärkt werden, wodurch diese einen Nachweis für die
Einhaltung von fachlichen und arbeitsrechtlichen Standards als Qualitätsmerkmal
erhalten können.

•    Noch in diesem Jahr wird die Weiterentwicklung des dgh-Rahmen-Curriculums zur Qualifizierung für Fachkräfte haushaltsnaher Dienstleistungen angestoßen. Erfahrungen, die bislang in der Praxis mit dem Curriculum gemacht worden sind, werden dabei
wichtige Impulse liefern. Mit dem Rahmen-Curriculum der dgh (Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e.V.) wurde in den ersten Förderphasen des Kompetenzzentrums ein wichtiger Beitrag zu einer einheitlichen und anerkannten Ausbildungsgrundlage für Fachkräfte der haushaltsnahen Dienstleistungen erarbeitet.

•    Das Modellprojekt „Fachkräftesicherung über die Professionalisierunghaushaltsnaher Dienstleistungen“, das seit März 2017 an zwei verschiedenen Standorten in
Baden-Württemberg durchgeführt wurde, liefert weiterhin wichtige Ergebnisse, mit denen das Kompetenzzentrum die bundesweite Einführung von Gutscheinen für haushaltsnahe Dienstleistungen vorantreiben wird.

•    Eine weitere Maßnahme ist die Gestaltung einer Informations- und Imagekampagne zur Wahrnehmung und Aufwertung der haushaltsnahen Dienstleistungen und zur
Gewinnung von Arbeitskräften sowie Vermeidung von Schwarzarbeit.

Von Mai 2013 bis Juni 2018 arbeitete das Kompetenzzentrum an der Professur von Prof. Dr. Uta Meier-Gräwe an der Universität Gießen. Nach ihrer Emeritierung wurde nach
einem neuen Standort gesucht, der nun mit der Hochschule Fulda gefunden wurde.

Das Projekt ist bis Juni 2021 geplant und wird gefördert vom Bundesministerium für
Familie, Senioren, Frauen und Jugend
.

Projektleitung

Prof. Dr.

Christine Küster

Studiendekanin

Sozioökologie des privaten Haushalts • Verbraucher- und Ernährungsbildung • Verbraucherschutz und -politik • Management im privaten Haushalt • Wohnökologie

Gebäude 46 , Raum 023
Prof. Dr.+49 661 9640-3690
Sprechzeiten
Mittwochs 12:30 bis 13:30 Uhr und nach Vereinbarung

Projektmitarbeiterin

Natalie Becker

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Gebäude 40 , Raum 207
+49 661 9640-3894
Sprechzeiten
nach Vereinbarung
Bürozeiten
Montag - Donnerstag