LogRegio - regionale Wertschöpfungsketten neu denken

Regionale Produkte für die Stadt

Als Folge- bzw. Ergänzungsprojekt zu LogRegio GruFo beginnt im Februar 2023 das Projekt LogRegio – regionale Wertschöpfungsketten (rWSK) neu denken.

Im Rahmen des Ökoaktionsplans des Landes Hessen haben wir Fördermittel für 3 Jahre (2023-2025) zugesagt bekommen.  Damit besteht die Möglichkeit rWSK in Hessen zu stärken und zu erweitern. Schwerpunkt des Projekts  sind die Außer-Haus-Verpflegung (AHV) sowie die Logistik. Hierfür suchen wir neue Teammitglieder:

Stellenausschreibungen siehe Seitenende

 

Weiterhin suchen wir Projektteilnehmende entlang rWSK für unsere Pilotregionen Frankfurt, Fulda, Marburg, Wiesbaden und Südhessen:

Für erzeugende Betriebe:

Unser Fokus liegt auf Bio-Betrieben, aber auch als konventioneller Betrieb können Sie dabei sein, insbesondere wenn Sie in bäuerlichen Strukturen arbeiten und Ihnen Klima- sowie Umweltschutz am Herzen liegen. Unabhängig Ihrer produzierten Menge sollten Sie jedoch relativ klar wissen, was Sie der AHV anbieten können und welches Potenzial Ihre Landwirtschaft – bei höherer Nachfrage – bietet, um die Region mitzuversorgen. Sie können sich vorstellen, als Bündler aktiv zu werden und Erzeugnisse anderer Höfe mitzunehmen? Sie haben Platz für mögliche Zwischenlagerungen und ggf. sogar Kühlmöglichkeiten? Sprechen Sie uns gerne an!

Bauen Sie mit uns Ihr Netzwerk zu anderen Akteuren der WSK und neuen Abnehmern aus!

 

Für die Außer-Haus-Verpflegung:

Sie wollen regionaler und auch ökologischer kochen? Dann machen Sie mit! Sie stecken noch in alten Verträgen und können noch nicht alles umsetzen? Kein Problem: Im Rahmen des Projekts können Sie heute schon zukünftige Prozesse für regionalere und ökologischere Speisepläne erarbeiten. Um unsere neuen Strukturen testen zu können, sollte bei Ihnen allerdings der Einkauf einzelner regionaler Produkte möglich sein. Auch wichtig ist die Bereitschaft, Neues auszuprobieren und auch mit Fehlschlägen umgehen zu können. Wir wissen, dass funktionierende Abläufe in Küchen das A und O sind. Allerdings wird der Aufbau rWSK nicht ohne Anfangsschwierigkeiten vonstattengehen. Die Bereitschaft, unbekanntes Terrain zu betreten, müssten Sie also mitbringen.

Dafür können Sie von Anfang an mitbestimmen, wie diese Abläufe in Ihrer Region laufen sollten, um Erfolg zu haben. Sie lernen viele mögliche Partner kennen und lernen von-, mit- und übereinander.

 

Weiterverarbeitungsbetriebe:

Sie sind in vielen Fällen das Bindeglied zwischen Erzeuger und Verbraucher? Ohne Sie ist Regionalität oft nicht möglich? Sie suchen neue Absatzwege bzw. Bezugsquellen? Sie wollen mehr erfahren über die Erzeugung bzw. die Verarbeitung? Seien Sie dabei, diskutieren Sie mit und geben Sie Ihre speziellen Anforderungen an uns weiter!

 

Logistik und Bündelung:

Das effiziente Bewegen der Ware ist ein Muss für rWSK. Sie bündeln schon und haben noch Kapazitäten, Ihr Geschäft auszubauen? Sie wollen Ihre Emissionen berechnet bekommen oder erfahren, wie Ihr Logistiknetzwerk verbessert werden könnte? Werden Sie Teil unseres Projekts!

Profitieren Sie von  Partnerschaften, wissenschaftlichen Berechnungen zu Emissionen und Kosten sowie der Möglichkeit, die digitale bestehende Plattform mit Logistikkomponenten zu erweitern – genau so, wie Sie sie brauchen, um regionale Erzeugnisse zu bewegen.

 

Bei Interesse an einer Teilnahme freuen wir uns über eine Nachricht an anna-mara.schoen(at)w.hs-fulda.de.

Projektteam:
Leitung: Dr.  Anna-Mara Schön, Prof. Dr. Michael Huth
Mitarbeitende: Marita Böhringer sowie Master-Studierende
Partner: Dienstleistungen werden ausgeschrieben

Projektbegleiter:innen:

bLB, (potenzielle) Logistikdienstleistende, Gastronomiegewerbe, Kantinen und eine FoodCoop in den jeweiligen Pilotregionen

Projektzeitraum (beantragt):
Februar 2023 – Dezember 2025

Mittelgeber/Förderlinien:
Ökoaktionsplan 2020-2025, Regierungspräsidium Gießen

 

Über das Projekt

Mit LogRegio – rWSK neu denken möchten wir unseren Fokus von Frankfurt und der Region Rhein-Main auf ganz Hessen ausweiten, um mehr regionale Produkte in unterschiedliche hessische Städte zu bringen, also rWSK stärken. RWSK umfassen den gesamten Prozess von landwirtschaftlicher Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zum letztendlichen Vertrieb von Lebensmitteln. Im Fokus stehen hierbei bäuerliche Landwirtschaftsbetriebe (bLB; im Gegensatz zur industriellen Landwirtschaft) sowie die Pilotierung verschiedener Regionen (Frankfurt, Fulda, Marburg, Wiesbaden und Region Südhessen) mit unterschiedlichen Strukturen auf der Abnehmerseite, insbesondere der AHV und sog. Bündlern (Logistikdienstleistende, aber auch FoodCoops). Dabei verfolgen wir sowohl einen wissenschaftlichen als auch einen operativen Ansatz.

Im Fokus des wissenschaftlichen Ansatzes steht die Begleitung der Pilotregionen sowie vor allem ihr Vergleich miteinander. Vorarbeiten des seit November 2021 vom Land Hessen finanzierten Projekts LogRegio GruFo zusammen mit BIONALES e.V. beleuchten vor allem die Belieferung (bio-)regionaler Lebensmittel an die AHV in Frankfurt/Main. Hierbei wird untersucht, wie rWSK aussehen müssen, um sowohl ökologisch sinnvoll zu sein als auch ökonomisch mit der konventionellen Konkurrenz (insb. Großhandel) mithalten zu können.

Im Projekt LogRegio – rWSK neu denken möchten wir – im Rahmen einer Anforderungsanalyse – die Unterschiede von rWSK in verschiedenen Pilotregionen herausarbeiten. Wir vermuten, dass eine Lösung, die auf alle passt, unrealistisch ist. Vielmehr gibt es wahrscheinlich wichtige Variablen, die es zu berücksichtigen gilt. Dazu zählen u.a.:

  • Größe der Stadt, ihre Einwohner und deren Finanzkraft,
  • Anzahl der Erzeuger rund um die Stadt, was und wie viel sie angebauen
  • Unterschiede zwischen ländlicher und städtischer Region.

Einen wesentlichen Unterschied machen auch die Teilnehmenden der rWSK aus. Gastronomie, betriebliche Kantinen und städtische Kantinen sowie Bündler  haben unterschiedliche Anforderungen und Vorgaben zu ihren Abläufen sowie zu logistischen Funktionen und deren Abbildung in einer digitalen Anwendung. Diese werden u.a. anhand von Interviews herausgearbeitet.

Die Ergebnisse der Anforderungsanalyse für die verschiedenen Pilotregionen werden dann für den operativen Teil genutzt, der vorsieht, eine digitale Logistikanwendung zu entwickeln und bereitzustellen, der den rWSK entspricht und ihre Operabilität sichert. Dabei wird den Besonderheiten der unterschiedlichen Regionen sowie den Ergebnissen der Anforderungsanalyse Rechnung getragen.

Ziele

  1.  Anbindung bzw. Integration dieser digitalen Logistikanwendung an eine bestehende Plattform für regionale Lebensmittel-WSK
  2. Möglichkeit schaffen, dass die AHV, insb. betriebliche und städtische Kantinen sowie Gastronomie, aber auch Bündler für Endkunden (insb. FoodCoops) mit regionalen Lebensmitteln einfach und logistisch effizient gebündelt beliefert werden kann

Konkrete Einsatzgebiete sind u.a.:

  • Sammelbestellungen von Waren und deren Abwicklung (insb. für Bündler und größere sowie personalschwache Einrichtungen relevant)
  • Anbieten und Auslasten bestehender freier Lieferkapazitäten
  • Sichtbarmachung des Bedarfs an Logistik (insb. für bLB, wenn die Nachfrage nach regionalen Lebensmitteln steigt)
  • Transport- und Routenoptimierung
  • Behältermanagement (Rückführung in Mehrwegsystemen)

 

Die Leistung des operativen Teils übernimmt ein im Rahmen des Projekts zu beauftragende:r Dienstleister:in. Unterstützend erarbeitet das Team der HFD dafür die logistischen Berechnungen und Szenarien.

 

Das im Projekt erarbeitete Wissen soll zudem in eine sog. Wissensplattform rund um das Thema regionale (Bio-)Lebensmittel einfließen. Diese Art digitales Lexikon soll Informationen über rWSK bereitstellen und somit Bewusstsein schaffen für die Herausforderungen, die rWSK Teilnehmende (Landwirte, Logistikdienstleistende, Kantinen, Restaurants, Einzelhandel, FoodCoops etc.) meistern müssen. Die Wissensplattform richtet sich sowohl an Teilnehmende der rWSK als auch an Endverbraucher. Die interessantesten Inhalte werden über die bereits jetzt genutzten Social-Media-Kanäle verbreitet.

Stellenausschreibung Studentische Hilfskraft

Sie suchen einen Job für das Jahr 2023 und gleichzeitig ein spannendes Thema für Ihre Masterarbeit? Bewerben Sie sich jetzt als Studentische Hilfskraft und werden Sie Teil unseres Folgeprojekts LogRegio - regionale Wertschöpfungsketten neu denken!


Im Rahmen des Ökoaktionsplans des Landes Hessen haben wir – ein kleines Team der Hochschule Fulda mit Sitz im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt Gateway Gardens – Fördermittel für 3 Jahre (2023-2025) zugesagt bekommen. Damit stärken und erweitern wir regionale Wertschöpfungsketten (rWSK) in Hessen. Die Schwerpunkte des Projekts liegen auf der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) und auf logistischen Prozessen. Ein weiterer Teil des Projekts ist die Kommunikation unserer Ergebnisse sowie der Anforderungen von Teilnehmenden regionaler Wertschöpfungsketten.
Um eine möglichst große Bandbreite der verschiedenen Prozesse entlang rWSK in Hessen zu erheben und zu untergliedern, sollen für das Projekt verschiedene Pilotregionen aufgestellt werden, die es zu untersuchen gilt. Die hieraus entstehenden – vor allem logistischen – Prozesse sollen anhand sog. „Runder Tische“ und Interviews aufgenommen, entsprechend aufgearbeitet und im weiteren Verlauf digitalisiert werden. Ein weiterer Teil ist die Kommunikation der Anforderungen entlang rWSK – was sollte der Erzeuger über die Abläufe in einer Großküche wissen; was die Küche über die Erzeugerin?


Für diese und ähnliche Aufgaben suchen wir studentische Hilfskräfte zur Unterstützung, die auch ihre Masterarbeiten im Rahmen des Projekts schreiben möchten.
Ihre Bewerbung (kurzes Anschreiben, Lebenslauf, letztes Zeugnis) bzw. Fragen zum Projekt, zum Job oder zu Masterarbeiten senden Sie bitte an anna-mara.schoen@w.hs-fulda.de


Mehr Infos zu LogRegio finden Sie hier


Wir freuen uns auf Sie!


Projektteam LogRegio
Marita Böhringer und Dr. Anna-Mara Schön

Stellenausschreibung Praktikan*in

Im Rahmen des Ökoaktionsplans des Landes Hessen haben wir – ein kleines Team der Hochschule Fulda mit Sitz im House of Logistics and Mobility (HOLM) in Frankfurt Gateway Gardens – Fördermittel für 3 Jahre (2023-2025) zugesagt bekommen. Wir stärken und erweitern wir regionale Wertschöpfungsketten (rWSK) in Hessen. Die Schwerpunkte des Projekts liegen auf der Außer-Haus-Verpflegung (AHV) und auf logistischen Prozessen.


Um eine möglichst große Bandbreite der verschiedenen Prozesse entlang rWSK in Hessen zu erheben und zu untergliedern, sollen für das Projekt verschiedene Pilotregionen aufgestellt werden, die es zu untersuchen gilt. Die hieraus entstehenden – vor allem logistischen – Prozesse sollen anhand sog. „Runder Tische“ und Interviews aufgenommen, entsprechend aufgearbeitet und im weiteren Verlauf digitalisiert werden. Dies umfasst die Darstellung der erhobenen Prozesse in einer Prozesslandkarte.


Für die Aufnahme, Aufarbeitung und Dokumentation der verschiedenen Prozesse suchen wir eine*n Praktikant*in, gerne mit Start im Februar 2023 für eine Laufzeit von 6-9 Monaten (ggf. auch länger oder kürzer). Es besteht die Möglichkeit, eine Abschlussarbeit anzuschließen.
Das Praktikum muss im Rahmen eines Pflichtpraktikums absolviert werden und wird vergütet. Ein wirtschaftswissenschaftlicher Hintergrund oder erste Erfahrungen in der Prozessmodellierung sind vorteilhaft, jedoch nicht zwingend erforderlich.
Ihre Bewerbung (kurzes Anschreiben, Lebenslauf, letztes Zeugnis) bzw. Fragen zum Projekt bzw. zur Praktikumsstelle senden Sie bitte an anna-mara.schoen@w.hs-fulda.de


Mehr Infos zu LogRegio finden Sie hier


Wir freuen uns auf Sie!


Projektteam LogRegio
Marita Böhringer und Dr. Anna-Mara Schön

Dr.

Anna-Mara Schön

Nachwuchsgruppenleitung

Gebäude HOLM Frankfurt/Main
Dr.Anna-Mara Schön+49 661 9640-
Sprechzeiten
Nach Vereinbarung

Prof. Dr.

Michael Huth

Allgemeine BWL, insbesondere Logistik

Gebäude 23 , Raum 101
Prof. Dr.Michael Huth+49 661 9640-2557
Sprechzeiten
Siehe eFBW

Marita Böhringer

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Gebäude HOLM Frankfurt/Main , Raum 2.OG
Marita Böhringer+49 661 9640-