Ermittlung von Kosten, aber auch Potentialen von Bündlern/Bündelungen im Allgemeinen für regionale (Bio-)Produkte mit Hilfe von Expert*inneninterviews

Fragestellung und Ziel
Regionale Wertschöpfungsketten sind teuer, oft teurer als nicht regionale Wertschöpfungsketten. Ist hierfür der Mangel an Effizienz verantwortlich oder liegt es schlichtweg an dem Transport und Handling kleinerer Mengen? Referenzprojekte haben Logistikkosten von 12-18%, manche sogar 20-25%. Wie kommen diese Kosten zu Stande? Sind regionale WSK nur etwas für gutverdienende Menschen, die sich regionale Bio-Kisten leisten können und wollen oder sind rWSK tatsächlich eine Alternative für Kantinen, die i.d.R. knapp kalkulieren müssen?

Durch diese Masterarbeit soll herausgefunden werden, welche Potentiale Lebensmittelbündlern durch die Vermarktung regionaler Bio-Lebensmittel eröffnet werden können. Hinzu kommt die Betrachtung aktueller Kosten sowie allgemeine Chancen und Herausforderungen.

Vorgehensweise und Methode
Die Forschungsfrage soll mit Hilfe von Experteninterviews bio-regionaler Lebensmittelbündler beantwortet werden. Dabei wird vor allem die Kostenstruktur der Logistik näher betrachtet. Hinzu kommt eine systematische Literaturrecherche hinsichtlich grundlegender Informationen.

Beteiligte
Angefertigt durch: Stella Linss
Betreut durch: Dr. Anna-Mara Schön und Marita Böhringer

August 2022 - Februar 2023