Nachfrageseite aus Sicht der Außer-Haus-Verpflegung

Was genau wollen Kantinenbetreiber*innen, was wollen die Gäste essen? Welche Preise sind sie bereit auszugeben und unter welchen Voraussetzungen? Welche Informationen zu Nachhaltigkeit, Regionalität werden benötigt um ggf. regionalere Konsum-Entscheidungen zu treffen?

Thema 1: Betrachtung der Nachfrageseite aus Sicht der Verantwortlichen in betrieblichen Kantinen

Möglicher Start: Ab sofort
Spätester Abgabetermin: Aug. 2022
Hintergrund: Um regionale Wertschöpfungsketten (rWSK) zielgerichtet und nicht nur auf Basis der vorhandenen Mengen konzipieren zu können, ist es erforderlich, die Nachfrageseite einzubeziehen. Nur wenn bekannt ist, zu welchen Konditionen die Nachfrageseite auch Interesse an vorhandenem Angebot hat, kann eine effiziente rWSK modelliert werden. Diese Betrachtung umfasst die Ermittlung der vorhandenen und bekundeten Nachfrage sowie dazugehöriger Faktoren aus Sicht der Verantwortlichen in betrieblichen Kantinen. Mit den Verantwortlichen der Kantinen, die in das Projekt involviert sind, werden Interviews durchgeführt. Weitere Kantinen können hinzugenommen werden.
Schwierigkeit: Es liegt am/an der Interviewer*in, eine breite und lückenlose Informationsgrundlage für eine realistische Auswertung der Ergebnisse zu erlangen.
Ergebnis: Die Nachfrage seitens der einbezogenen Kantinen in Zusammenhang mit den Anforderungen der AHV ist erfasst und ausgewertet und kann ggf. skaliert werden. Es müssen Preisspannen erfragt werden bis zu welchen Preisen noch regional eingekauft werden würde und ab wann die Produkte zu teuer sind – dies ist wichtig für die Modellierung rWSK (Themenblock 3).
Wer kanns machen: Masterand*innen aus den Bereichen Wirtschaft, Agrarwirtschaft, Ökotrophologie und verwandte Bereiche

 

Thema 2: Erhebung und Betrachtung der Nachfrageseite aus Sicht der Gäste in betrieblichen Kantinen

Möglicher Start: Ab sofort
Spätester Abgabetermin: Feb. 2023
Hintergrund: Um rWSK zielgerichtet und nicht nur auf Basis der vorhandenen Mengen konzipieren zu können, ist es erforderlich, die Nachfrageseite einzubeziehen. Nur wenn bekannt ist, zu welchen Konditionen die Nachfrageseite auch Interesse an vorhandenem Angebot hat, kann eine effiziente rWSK modelliert werden. Diese Betrachtung umfasst die Ermittlung der vorhandenen und bekundeten Nachfrage sowie dazugehöriger Faktoren aus Sicht der konsumierenden Endkund*innen (“Gäste” in Kantinen). Die Ermittlung dieser Daten ist eingebettet in Pilotprojekte. In diesem Zusammenhang wird an bestimmten Tagen im Herbst 2022 in 2 großen Kantinen regional gekocht. Daraufhin werden die Gäste mit verschiedenen Befragungsmethoden interviewt.
Schwierigkeit: Dieses Thema benötigt viel Vorarbeit. Es müssen im Vorfeld die Pilotprojekte geplant und vorbereitet werden, es muss sich in mögliche Befragungsmethoden eingearbeitet werden (Gamification-Ansätze, standardisierte Befragungen und Beobachtungen, Online-Befragungen im Nachgang)
Ergebnis: Ziel der Masterarbeit(en) ist die Pilottage durchzuführen, zu begleiten, die Methoden auszuwählen und anzuwenden, die Ergebnisse der Pilottage auszuwerten und nachträglich Online-Befragungen durchzuführen. Diese Themen werden gemeinsam mit den angestellten Projektmitarbeitenden durchgeführt. Es sind mehrere Masterarbeiten (in Kombination mit Tätigkeiten als studentische Hilfskräfte) zu vergeben.
Wer kanns machen: Masterand*innen aus den Bereichen Wirtschaft, Agrarwirtschaft, Ökotrophologie und verwandte Bereiche

Hinweis: Da die Pilottage im Herbst 2022 stattfinden sollen, suchen wir dafür mehrere studentische Hilfskräfte AB SOFORT. Die exakten Themen zu den Masterarbeiten können im weiteren Verlauf 2022 vergeben werden, hier muss man sich noch nicht sofort festlegen.

Die Bearbeitung der Masterarbeiten kann mit einer studentischen Hilfskraftstelle
gekoppelt werden, die sich darüber hinaus inhaltlich mit dem weiteren
Projektvorhaben befasst. Sie umfasst mind. 30 Std./Monat (7,5 Stunden pro Woche, 11,50€/Stunde mit Bachelorabschluss). Die Hilfskraftstelle findet am
HOLM - House of Logistics and Mobility in Frankfurt auf den Flächen der Hochschule Fulda statt. Die Masterarbeit ist nicht ortsgebunden,
Befragungen werden jedoch in Frankfurt durchgeführt.

Bei Interesse oder für mehr Informationen zu dem Projekt, melden Sie sich bei
Prof. Huth (michael.huth@w.hs-fulda.de) oder
Anna-Mara Schön (anna-mara.schoen@w.hs-fulda.de).

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Ansprechpartnerin

Dr.

Anna-Mara Schön

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Gebäude HOLM Frankfurt/M
Dr.Anna-Mara Schön+49 661 9640-+49 157 71765857
Sprechzeiten
Nach Vereinbarung

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Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Gebäude HOLM Frankfurt/M , Raum 2.OG
Marita Böhringer+49 661 9640