Wissenschaftspreise

Verdiente und innovative Wissenschaftler*innen und Nachwuchsforschende auszuzeichnen, ist ein Bestandteil der Förderung von Wissenschaft und Forschung an der Hochschule Fulda. Jedes Jahr vergeben die unterschiedlichsten Einrichtungen Wissenschaftspreise. Ob Auszeichnungen für wissenschaftliche Abschlussarbeiten oder Preise für forschungsbezogene Innovationen - das Spektrum ist weit. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Wissenschaftspreisen, die für Sie interessant sein könnten sowie Informationen zu aktuellen Preisträger*innen.

Ewald-Vollmer-Preis

Der Ewald-Vollmer-Preis wird jährlich von der Ewald-Vollmer-Stiftung für die beste Absolventin oder den besten Absolventen der Fachbereiche Angewandte Informatik sowie Elektrotechnik und Informationstechnik verliehen (pro Fachbereich wird je eine Kandidat*in durch das jeweilige Dekanat vorgeschlagen).
Der Preis ist dotiert mit 500 Euro und wird verliehen für besondere Leistungen während des Studiums (i.d.R. der gemäß Notendurchschnitt beste Studienabschluss).

Zum Ewald-Vollmer-Preis

Friedrich-Dessauer-Stiftungspreis

Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologie e.V. Rhein-Main (VDE Rhein-Main e.V.) verleiht jährlich den Friedrich-Dessauer-Preis an die besten Abschlussarbeiten in den Fachbereichen Elektrotechnik/Informationstechnik an der:

  • Technische Hochschule Bingen
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • THM Technische Hochschule Mittelhessen (Gießen und Friedberg)
  • Hochschule Aschaffenburg
  • Hochschule Fulda
  • Hochschule RheinMain
  • Staatliche Technikakademie Weilburg
  • Hochschule Darmstadt
  • Wilhelm Büchner Hochschule

Mit diesem Preis möchte der VDE hervorragende Leistungen auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet anerkennen, den Nachwuchs motivieren und ein Zeichen für die gesellschaftliche Bedeutung von Ingenieur*innen und ihrer Arbeit setzen.

Die Preise sind in der Regel wie folgt gestaffelt:

  •  1.00 Euro für die beste Masterarbeit
  •  500 Euro für die beste Bachelorarbeit

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des VDE Rhein-Main e.V.

Forschungspreis der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung alle drei Jahre einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation. Der Preis ist mit 30.000,- Euro dotiert. Er kann geteilt werden. Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils 3.000,- Euro ausgestattet sind. Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurologischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen.

Angenommen werden Examens- und Doktorarbeiten sowie Habilitationsschriften, veröffentlichte Projektberichte, Buchveröffentlichungen und Fachartikel in deutscher oder englischer Sprache, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf der Grundlage des Vorschlages einer Jury, die sich aus mit Rehabilitation befassten Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Sozialwissenschaften zusammensetzt.

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Forschungspreis der Hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften

Seit 2008 verleihen die hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst alle zwei Jahre einen Forschungspreis. Dieser würdigt einzelne Professor*innen sowie Forschungsgruppen von Professor*innen der fünf HAW in Hessen für ihre herausragenden Leistungen in der anwendungsorientierten Forschung.

Zur Ausschreibung

Heinrich-Stockmeyer-Stiftungspreise und Stipendien für Nachwuchswissenschaftler*innen

Zweck der Stiftung ist die Förderung und Unterstützung jeglicher Art von wissenschaftlicher Lebensmittelforschung im Interesse sicherer Nahrungsmittel – auch in angrenzenden Forschungsgebieten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung und Untersuchung von Ursachenzusammenhängen in den Themenbereichen „Rohstoffe und Umwelt“, „Produktion, Transformation und Veredelung“, „Verpackung, Logistik und Distribution“ sowie „Nachhaltigkeit“ und „Tiergerechtheit und Tierwohl“.

Darüber hinaus dient die Stiftung der Förderung von pädagogischen Projekten sowie des Verbraucherschutzes in den Bereichen Lebensmittel und Ernährung. Dem Transfer entsprechender Erkenntnisse in eine breite Öffentlichkeit im In- und Ausland kommt im Rahmen der Stiftungstätigkeit besondere Bedeutung zu.

Die Heinrich-Stockmeyer-Stiftung verleiht jährlich den mit 10.000 Euro dotierten "Stockmeyer-Wissenschaftspreis" und den mit 2.500 Euro dotierten "Stockmeyer-Nachwuchspreis". Zudem vergibt sie Stipendien für Nachwuchswissenschaftler*innen.

Zur Stiftungsseite und allen weiteren Informationen

 

Henriette-Fürth-Preis

Der Henriette-Fürth-Preis wird seit 2004 einmal jährlich vom Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ) vergeben. Mit dem Henriette-Fürth-Preis wird die beste Bachelor- oder Masterarbeit eines Jahrgangs zur Genderthematik an hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ausgezeichnet. Die Arbeit sollte qualitativ herausragend sein, ein für die Frauen- und Genderforschung relevantes Thema behandelt und damit besondere Erkenntnisgewinne geliefert haben.

Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Er dient der gezielteren Förderung besonders qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Frauen- und Genderforschung an hessischen Fachhochschulen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des gFFZ.

Sparkassenpreis

Der Sparkasse Fulda ist es ein besonderes Anliegen, alljährlich die Studierenden auszuzeichnen, die im Rahmen ihres Studiums besonders herausragende Abschlussarbeiten erarbeitet haben. Die Sparkasse lobt drei Preise aus, einen aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, zwei weitere können an Absolventinnen und Absolventen aller Fachbereiche vergeben werden. Die Förderpreise sind mit je 500 Euro dotiert.

Ansprechpartnerin ist Gerlinde Mattern (transfer(at)verw.hs-fulda.de)

  • Masterabsolventin der Hochschule Fulda erhält Stockmeyer-Nachwuchspreis

    Preisträgerin Viktoria Werum (Mitte) mit Prof. Dr. Rohtraud Pichner (Fachbereich Oecotrophologie, rechts) und Prof. Dr. Stefan Schildbach (Fachbereich Lebensmitteltechnologie, links), die die Masterarbeit gemeinsam betreuten. Foto: Hochschule Fulda/Helga Keil

    Masterabsolventin der Hochschule Fulda erhält Stockmeyer-Nachwuchspreis

    Prof. Dr. Steven Lambeck, Vizepräsident für Forschung und Entwicklung an der Hochschule Fulda (rechts), und Prof. Dr. Dr. habil. Manfred Gareis, Vorsitzender des Kuratoriums der Heinrich-Stockmeyer-Stiftung, (links) gratulierten der Preisträgerin (Mitte). Foto: Helga Keil

    Den Listerien an den Kragen gehen

    Eine Masterabsolventin der Hochschule Fulda ist mit dem Stockmeyer-Nachwuchspreis ausgezeichnet worden.

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  • Summa cum laude

    Am 16. Juli 2020 hat Wolfgang Stadel am hochschulübergreifenden Promotionszentrum Soziale Arbeit mit der Disputation die erste Promotion mit der Gesamtnote „summa cum laude“ – mit Auszeichnung…

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