Wissenschaftspreise

Verdiente und innovative Wissenschaftler*innen und Nachwuchsforschende auszuzeichnen, ist ein Bestandteil der Förderung von Wissenschaft und Forschung an der Hochschule Fulda. Jedes Jahr vergeben die unterschiedlichsten Einrichtungen Wissenschaftspreise. Ob Auszeichnungen für wissenschaftliche Abschlussarbeiten oder Preise für forschungsbezogene Innovationen - das Spektrum ist weit. Nachfolgend finden Sie eine Auswahl an Wissenschaftspreisen, die für Sie interessant sein könnten sowie Informationen zu aktuellen Preisträger*innen.

Dr. Norbert-Schmidt-Dissertationspreis

Die Dr.-Norbert-Schmidt-Stiftung vergibt alljährlich einen mit 10.000 Euro dotierten Dissertationspreis. Die im Jahr 2021 gegründete Stiftung geht auf eine großzügige Spende des Fuldaer Radiologen Dr. Norbert Schmidt zurück. Einmal im Jahr zeichnet sie die beste an der Hochschule Fulda abgeschlossene Promotion aus.

Das Stiftungsvermögen umfasst 500.000 Euro und hat, neben der Förderung herausragender Fuldaer-Promotionsvorhaben, das Ziel, Fulda als Hochschul- und Wissenschaftsstandort noch bekannter zu machen.

Friedrich-Dessauer-Stiftungspreis

Der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnologie e.V. Rhein-Main (VDE Rhein-Main e.V.) verleiht jährlich den Friedrich-Dessauer-Preis an die besten Abschlussarbeiten in den Fachbereichen Elektrotechnik/Informationstechnik an der:

  • Technische Hochschule Bingen
  • Frankfurt University of Applied Sciences
  • THM Technische Hochschule Mittelhessen (Gießen und Friedberg)
  • Hochschule Aschaffenburg
  • Hochschule Fulda
  • Hochschule RheinMain
  • Staatliche Technikakademie Weilburg
  • Hochschule Darmstadt
  • Wilhelm Büchner Hochschule

Mit diesem Preis möchte der VDE hervorragende Leistungen auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet anerkennen, den Nachwuchs motivieren und ein Zeichen für die gesellschaftliche Bedeutung von Ingenieur*innen und ihrer Arbeit setzen.

Die Preise sind in der Regel wie folgt gestaffelt:

  •  1.00 Euro für die beste Masterarbeit
  •  500 Euro für die beste Bachelorarbeit

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des VDE Rhein-Main e.V.

Forschungspreis der Fürst Donnersmarck-Stiftung

Das Kuratorium der Fürst Donnersmarck-Stiftung zu Berlin, die sich mit der Rehabilitation von Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung befasst, vergibt im Rahmen der Stiftungssatzung alle drei Jahre einen Forschungspreis zur Neurorehabilitation. Der Preis ist mit 30.000,- Euro dotiert. Er kann geteilt werden. Zusätzlich können bis zu fünf Belobigungen ausgesprochen werden, die mit jeweils 3.000,- Euro ausgestattet sind. Ausgezeichnet werden soll eine aktuelle wissenschaftliche Forschungsarbeit im Bereich der neurologischen Rehabilitation von Menschen mit erworbener Schädigung des Nervensystems. Der Schwerpunkt der Arbeit soll auf nach-klinischer Langzeitrehabilitation liegen.

Angenommen werden Examens- und Doktorarbeiten sowie Habilitationsschriften, veröffentlichte Projektberichte, Buchveröffentlichungen und Fachartikel in deutscher oder englischer Sprache, deren Abschluss nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Über die Vergabe des Preises entscheidet das Kuratorium der Stiftung auf der Grundlage des Vorschlages einer Jury, die sich aus mit Rehabilitation befassten Wissenschaftlern aus den Bereichen Medizin, Psychologie und Sozialwissenschaften zusammensetzt.

Zur Ausschreibung

Heinrich-Stockmeyer-Stiftungspreise und Stipendien für Nachwuchswissenschaftler*innen

Zweck der Stiftung ist die Förderung und Unterstützung jeglicher Art von wissenschaftlicher Lebensmittelforschung im Interesse sicherer Nahrungsmittel – auch in angrenzenden Forschungsgebieten. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erforschung und Untersuchung von Ursachenzusammenhängen in den Themenbereichen „Rohstoffe und Umwelt“, „Produktion, Transformation und Veredelung“, „Verpackung, Logistik und Distribution“ sowie „Nachhaltigkeit“ und „Tiergerechtheit und Tierwohl“.

Darüber hinaus dient die Stiftung der Förderung von pädagogischen Projekten sowie des Verbraucherschutzes in den Bereichen Lebensmittel und Ernährung. Dem Transfer entsprechender Erkenntnisse in eine breite Öffentlichkeit im In- und Ausland kommt im Rahmen der Stiftungstätigkeit besondere Bedeutung zu.

Die Heinrich-Stockmeyer-Stiftung verleiht jährlich den mit 10.000 Euro dotierten "Stockmeyer-Wissenschaftspreis" und den mit 2.500 Euro dotierten "Stockmeyer-Nachwuchspreis". Zudem vergibt sie Stipendien für Nachwuchswissenschaftler*innen.

Zur Stiftungsseite und allen weiteren Informationen

 

Henriette-Fürth-Preis

Der Henriette-Fürth-Preis wird seit 2004 einmal jährlich vom Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen (gFFZ) vergeben. Mit dem Henriette-Fürth-Preis wird die beste Bachelor- oder Masterarbeit eines Jahrgangs zur Genderthematik an hessischen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ausgezeichnet. Die Arbeit sollte qualitativ herausragend sein, ein für die Frauen- und Genderforschung relevantes Thema behandelt und damit besondere Erkenntnisgewinne geliefert haben.

Der Preis ist mit 500 Euro dotiert. Er dient der gezielteren Förderung besonders qualifizierten wissenschaftlichen Nachwuchses im Bereich der Frauen- und Genderforschung an hessischen Fachhochschulen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite des gFFZ.

Nora-Platiel-Preis

Der Preis, der nach der jüdischen Juristin und engagierten Sozialpolitikerin Nora Platiel (1896 – 1979) benannt ist, würdigt herausragende Abschlussarbeiten zur Sozialforschung und ist mit insgesamt 2.000 Euro dotiert. Vergeben wird er vom Verein zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in Sozialrecht und Sozialpolitik e. V. und vom Forschungsverbund Sozialrecht und Sozialpolitik (FoSS) der Hochschule Fulda und der Universität Kassel. 

Mit Nora Platiel als Namensgeberin wird auf eine Person Bezug genommen, die mit ihrer Lebensleistung als Vorbild für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler dienen kann und die mit ihrem sozialpolitischen und juristischen Engagement in Kassel bzw. in Hessen zahlreiche Anknüpfungspunkte zum Verein zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in Sozialrecht und Sozialpolitik e. V. und zum FoSS bietet.

Sparkassenpreis

Der Sparkasse Fulda ist es ein besonderes Anliegen, alljährlich die Studierenden auszuzeichnen, die im Rahmen ihres Studiums besonders herausragende Abschlussarbeiten erarbeitet haben. Die Sparkasse lobt drei Preise aus, einen aus dem wirtschaftswissenschaftlichen Bereich, zwei weitere können an Absolventinnen und Absolventen aller Fachbereiche vergeben werden. Die Förderpreise sind mit je 500 Euro dotiert.

Ansprechpartnerin ist Gerlinde Mattern (transfer(at)verw.hs-fulda.de)

  • Dr. Norbert Schmidt überreichte die Auszeichnung im Rahmen einer Feierstunde an Professorin Dr. Viviane Schachler. Hochschulpräsident Professor Dr. Karim Khakzar (l.) und Vizepräsidentin Professorin Dr. Claudia Kreipl (r.) gratulierten. (Foto: Nicole Dietzel)

    Erstmals Dr.-Norbert-Schmidt-Preis für beste Doktorarbeit an der Hochschule Fulda vergeben

    Viviane Schachler liefert mit ihrer Arbeit über Werkstatträte praxisrelevante Daten für die Behindertenhilfe

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  • Bei der Preisverleihung (v.l.): Prof. Dr. Andreas Hänlein (Universität Kassel), die Preisträgerinnen Nila Halimi und Christina Janßen, Prof. Dr. Gamze Güzel-Freudenstein (Hochschule Fulda) sowie der ehemalige Präsident des Bundessozialgerichts, Dr. h.c. Peter Masuch (Foto: FoSS)

    Herausragende Abschlussarbeiten zu Sozialrecht und Sozialpolitik ausgezeichnet

    Der Forschungsverbund Sozialrecht und Sozialpolitik (FoSS) und der Verein zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in Sozialrecht und Sozialpolitik e.V. haben den Nora-Platiel-Preis vergeben. …

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