Die nächsten Schritte

Die nächsten Schritte auf dem Weg zum Doktortitel

Eruierung von Finanzierungsmöglichkeiten

In der Zeit, in der Sie promovieren müssen Sie auch von irgendetwas leben. Promotionsstellen an Hochschulen, bei denen Sie fürs Promovieren bezahlt werden, und Vollzeitstipendien sind sehr rar, viele Doktoranden arbeiten neben dem Promovieren, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Hier erfahren Sie mehr zum Thema „Die Promotion finanzieren".

Erstellung von Exposé, Gliederung, Literaturliste, Zeit- & Arbeitsplan

Nach Ihrem ersten eigenständigen Entwurf eines Exposés für Ihre Doktorarbeit werden Sie dieses in Absprache mit der Betreuung mehrfach überarbeiten. Fragen Sie Ihre betreuende Professorin oder Ihren betreuenden Professor, ob sie Ihnen ein Exposé eines anderen Promovenden des Fachbereichs als Orientierungshilfe geben kann.

Kontaktaufnahme mit möglichen Betreuerinnen/ Betreuern an einer Universität (bei kooperativen Verfahren)

Wenn Sie Glück haben, fällt ihrer betreuenden Person der Hochschule Fulda gleich eine Kollegin an einer Universität ein und er oder sie ist bereit, den ersten Kontakt für Sie herzustellen. Ist das nicht der Fall müssen Sie gemeinsam überlegen und ggf. recherchieren, wer dafür in Frage kommen könnte.

Klärung der Voraussetzungen zur Annahme an der Universität

In der Promotionsordnung der Universität, an der Ihr universitärer Betreuer oder Betreuerin lehrt, stehen die Annahmevoraussetzungen, i.d.R. ist dies ein Masterabschluss mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,0. Bei einigen Universitäten kann dieser Schnitt auch bei 1,8 oder 1,5 liegen. Oft lässt es sich nicht eindeutig vorhersagen, ob und wenn ja, unter welchen Auflagen man an der Universität zur Promotion zugelassen wird, da die Promotionskommissionen über jeden Annahmeantrag individuell entscheidet.

Vernetzung mit anderen Promovierenden

zum gegenseitigen Austausch (z.B. YAN) Hier können Sie „Netzwerken“

Antragstellung auf Annahme zur Promotion

Antragstellung beim Promotionsausschuss der kooperierenden Universität, wenn die Zusagen von der betreuuenden Person aus der der Universität vorliegt. Wenn Sie neben der Betreuung an der Hochschule Fulda auch eine Betreuung an einer Universität (oder anderen Hochschule mit eigenem Promotionsrecht, wie z.B. die Pädagogischen Hochschulen in Baden-Württemberg) gefunden haben, brauchen Sie noch die offizielle Zulassung zur Promotion an dieser Universität. Dazu stellen Sie einen Antrag auf Annahme als Promovendin oder Promovend beim Promotionsausschuss oder der Promotionsgeschäftsstelle dieser Universität. Wie das geht, kann Ihnen dann i.d.R. die Professorin oder der Professor der Universität erläutern. In vielen Fällen können Sie den Ablauf auch im Internet nachlesen oder sie rufen bei der Promotionsgeschäftsstelle an. Die Zeit bis Sie nach dem Einreichen Ihres Antrags eine Entscheidung mitgeteilt bekommen, kann zwischen sechs Wochen und sechs Monaten liegen. Drei mögliche Ergebnisse kann diese Entscheidung haben:
a) Angenommen zur Promotion ohne Auflagen.
b) Angenommen zur Promotion mit Auflagen: Das kann ein Fachgespräch mit der betreuenden Professorin oder dem betreuenden Professor sein oder zusätzliche Leistungen, die sie an der Uni erbringen müssen, die mitunter auch mehrere Semester in Anspruch nehmen können. Einen Richtwert gibt es nicht, da über jeden Promotionsantrag individuell entschieden wird.
c) Abgelehnt.
Oft ist die Zulassung zur Promotion an der Uni zeitlich begrenzt, i.d.R. drei bis fünf Jahre.

Promotionsbetreuungsvereinbarung abschließen

Liegt eine Betreuungszusage sowohl vom der Betreuung der Universität als auch vom Professor oder der Professorin der Hochschule Fulda vor, kann es ratsam sein, mit diesen beiden Betreuenden eine Betreuungsvereinbarung auszufüllen. Das ist vor allem in dem Zeitraum sinnvoll, in dem Sie noch keine schriftliche Annahmebetätigung der Universität haben. In einer solchen Vereinbarung wird das Vorhaben beschrieben, die Zeit- und Arbeitsplanung festgelegt und die Quantität der Betreuung umrissen.

Muster für eine Promotionsbetreuungsvereinbarung