Ablauf der Konferenz

Die Konferenz zur Zukunft Europas ist ein etwa einjähriger Bürgerbeteiligungsprozess, bei dem alle Europäerinnen und Europäer dazu aufgerufen sind, ihre Meinungen und Ideen zur Zukunft Europas beziehungsweise zur Europäischen Union darzulegen.

Digitale Plattform

Die zentrale Anlaufstelle der Konferenz ist die digitale Plattform https://futureu.europa.eu/ - eine interaktive, mehrsprachige Plattform, die eine automatische Übersetzung aller Beiträge und Kommentare und damit einen uneingeschränkten Austausch der Bürger*innen gewährleistet. Alle Europäerinnen und Europäer haben die Möglichkeit sich zu beteiligen, ihre Vision von der Zukunft Europas zu teilen und miteinander in Kontakt zu treten. Austausch, Diskurs und der Ausbau bestehender Ideen - ohne sprachliche Barrieren - sind entscheidende Vorteile der Plattform. Des Weiteren können alle EU-Bürger*innen auf der Plattform Veranstaltungen registrieren, bei denen die Zukunft Europas diskutiert wird.

Europäische Bürgerforen

Über den gesamten Zeitraum werden vier europäische Bürgerforen stattfinden. Zusätzlich finden in den 27 EU-Mitgliedstaaten nationale Bürgerforen statt. Das Zufallsprinzip entscheidet, welche auf der CoFE-Plattform registrierten Bürger*innen an den vier europäischen Bürgerforen teilnehmen werden. Im Rahmen dieser Foren werden die verschiedenen Themenpakete der Konferenz und auf der digitalen Plattform eingereichten Beiträge erörtert.

Plenarversammlungen

Hier werden die Empfehlungen nach Themen geordnet und ergebnisoffen erörtert. Eine Plenarversammlung setzt sich zusammen aus Vertreter*innen des Europäischen Parlaments, des Rates und der Europäischen Kommission, weiterhin aus Vertreter*innen aller nationalen Parlamente und Bürger*innen, dem Ausschuss der Regionen, dem Wirtschafts- und Sozialausschuss, Vertreter*innen von Sozialpartnern und aus der Zivilgesellschaft.

Ergebnisse der Konferenz

Die endgültigen Schlussfolgerungen der Konferenz werden dem Europäischen Parlament, dem Rat der EU sowie der Europäischen Kommission in einem Bericht vorgestellt. Diese Organe werden überprüfen, welche Themen in die Zuständigkeitsbereiche der EU fallen und wie die Vorschläge mit den Verträgen der EU in Einklang gebracht werden können. Anschließend fließen diese Erkenntnisse in die EU-Gesetzgebung ein.