Forschen

Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppen FoSS
Aktuelle Arbeitsgruppen im Forschungsverbund (Stand: November 2015)

In der Gründungsphase des Forschungsverbundes wurden gemeinsame Forschungsinteressen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Hochschulen identifiziert und thematisch gebündelt. Gegenstandsbereiche wie Arbeitsleben und Existenzsicherung, Altersvorsorge und Rente, Kindheit, Jugend und Familie, Gesundheit und Pflege, Behinderung und Rehabilitation nehmen jeweils Bezug auf spezifische sozialpolitische Institutionen, Mechanismen und Instrumente sowie die mit ihnen verbundenen sozialen Wechselwirkungszusammenhänge und Akteure. Diese jeweils sozialrechts- wie sozialwissenschaftlich relevanten Gegenstandsbereiche bilden den thematischen Kern der einzelnen Arbeitsgruppen.

Überschneidende Interessengebiete wurden in Querschnittsthemen gebündelt, die Schnittstellen zwischen den genannten Gegenstandsbereichen markieren und damit auch zu einem fruchtbaren Austausch und zur Vernetzung zwischen den Arbeitsgruppen beitragen können. Dazu gehören Themen wie Soziale Menschenrechte, Sozialverwaltung und sozialstaatliche Leistungserbringung oder Gender und Migration, die den Forschungsgegenstand der Querschnittsarbeitsgruppen ausmachen.

Bereits vor der offiziellen Gründung des Forschungsverbundes bildeten sich entlang dieser Gegenstandsbereiche die ersten fünf Arbeitsgruppen:

  • Arbeitsleben und Existenzsicherung,
  • Familie, Kinder und Jugend,
  • Gesundheit und Pflege,
  • Gesundheits‑, Pflege‑ und Sozialberufe sowie
  • Behinderung und Rehabilitation;

parallel dazu vier Querschnittsarbeitsgruppen:

  • Soziale Menschenrechte,
  • Sozialverwaltung und wohlfahrtsstaatliche Infrastruktur,
  • Soziale Dienste und Leistungserbringung sowie
  • Gender und sozialer Sektor.

Konsolidiert haben sich davon bis 2015 vier Arbeitsgruppen und drei Querschnittsarbeitsgruppen (siehe Abbildung)

Die Anzahl der Arbeitsgruppen im Forschungsverbund ist nicht fest vorgegeben. Arbeitsgruppen bündeln vorhandene Interessenlagen und Forschungsschwerpunkte oder werden von Forscherinnen und Forschern neu gegründet. Eine der wenigen Voraussetzungen für die Bildung von Arbeitsgruppen im Forschungsverbund ist, dass sie Interessierten beider Hochschulen prinzipiell offen stehen, sie somit hochschulübergreifend und interdisziplinär zusammengesetzt sind.

Die Leitung der einzelnen Arbeitsgruppen obliegt den beiden Arbeitsgruppen‑Sprecherinnen und/oder ‑Sprechern, die jeweils die Hochschule Fulda und die Universität Kassel repräsentieren. Diese organisieren die regelmäßigen Treffen sowie den Informationsaustausch und die Vernetzung zwischen den Mitgliedern ihrer jeweiligen Arbeitsgruppe.

Grundlegende Zielstellung der Arbeitsgruppen ist es, in den vier Feldern Forschung, Lehre, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer eine wechselseitig integrative Sozialrechts- und Sozialpolitikforschung, bezogen auf den jeweiligen Gegenstandsbereich und in engem Austausch mit Akteuren der sozialen Praxis, voranzutreiben. Dazu zählen das Ausrichten und die Organisation thematisch einschlägiger Veranstaltungsreihen, Vorträge, Tagungen und Workshops wie auch die Entwicklung und Konzeption kooperativer Forschungsprojekte mit Drittmittelperspektive, einschließlich kooperativer Programme der Promotions- und Nachwuchsförderung.