Bündeln, entwickeln, vernetzen
: Die Arbeit der Institute und ZentrenPromotionszentren
Die Hochschule Fulda hat 2016 als erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften bundesweit das eigenständige Promotionsrecht für eine Fachrichtung verliehen bekommen und kann seitdem den Doktortitel vergeben. Zwischenzeitlich sind weitere Fachrichtungen dazu gekommen. Damit besteht für Nachwuchs-Forscher*innen der Hochschule Fulda (aber auch von anderen Hochschulen und Universitäten) die Möglichkeit, ihren Doktortitel in Fulda zu erwerben.
Für die Ausübung des eigenständigen Promotionsrechts wurden Promotionszentren in einzelnen Fachbereichen eingerichtet. Während einzelne Promotionszentren ausschließlich an der Hochschule Fulda angesiedelt sind, arbeiten andere hochschulübergreifend mit Partnerhochschulen zusammen.

DFG-Forschungsimpulse
Mit dem Förderprogramm „Forschungsimpulse“ (FIP) unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) koordinierte Forschungsvorhaben, die sich an besonders forschungsstarke Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) und Fachhochschulen (FH) richten. Ziel dieses Programms ist es, den Aufbau exzellenter Forschung zu unterstützen und die Weiterentwicklung des Forschungsprofils zu ermöglichen. An der Hochschule Fulda fördert die DFG in diesem Zusammenhang mittlerweile zwei Forschungsvorhaben:
Shaping Future Society - The Mutual Constitution of Future Oriented Practices and Communtiy (SaFe)
Im Fokus des soziologisch orientierten Forschungsprojekts steht die Frage, wie sich Gemeinschaften mithilfe alternativer Zukunftsentwürfe auf Krisen einstellen. Dazu richtet SaFe den Blick auf neue Vergemeinschaftungen, die schon jetzt krisenresiliente Zukunftsentwürfe praktisch vorantreiben. Ziel ist es, den Zusammenhang von Vergemeinschaftung und Zukunftsvorstellungen besser zu verstehen. Weitere Informationen
E-Partizipation für Transformationen nutzbar machen: Erkundung von Anwendungsfeldern, Einflussfaktoren und Wirkungen (eParT)
Der Forschungsverbund „E-Partizipation für Transformationen nutzbar machen: Erkundung von Anwendungsfeldern, Einflussfaktoren und Wirkungen (eParT)“ untersucht, wie digitale Partizipation dazu beitragen kann, gesellschaftliche Veränderungsprozesse erfolgreich umzusetzen. Was das Projekt besonders macht: In eParT arbeiten nicht nur Forschende aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, auch die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Gesellschaft wird gestärkt. Weitere Informationen
Wissenschaftliche Zentren
- Zentrum Gesellschaft und Nachhaltigkeit (CeSSt)
- Centrum für interkulturelle und europäische Studien (CINTEUS)
- Zentrum für Ernährung, Lebensmittel und nachhaltige Versorgungssysteme (ELVe)
- Interdisziplinäres Zentrum für Zukunftstechnologien (iZT), ehemals Kompetenzzentrum für Mensch-Computer-Interaktion (KMCI)
- Public Health Zentrum Fulda (PHZF)
- Fuldaer Zentrum für Unternehmensführung und Unternehmensgründung (FU³) (Wissenschaftliches Zentrum des Fachbereichs Wirtschaft)
- Einrichtung für Transfer - Regionales Innovationszentrum für Gesundheit und Lebensqualität (RIGL Fulda)
Hochschulübergreifende Forschungsverbünde
Forschungsinstitute
Forschungsinstitut Point Alpha e. V.
Das Forschungsinstitut Point Alpha e. V. ist eine Kooperation der Hochschule Fulda, der Universität Erfurt und der Stiftung Point Alpha. Im Institut wird an der Gedenkstätte Point Alpha in Geisa Forschung und Wissenstransfer zu den Forschungsschwerpunkten „Kalter Krieg in Geschichte und Gegenwart“, „Border Studies“ und „Demokratie in der Globalen Ordnung“ betrieben.
Institut für interdisziplinäre Forschung - inter.research e. V.
Das Institut für interdisziplinäre Forschung inter.research e. V. wurde im Jahr 1999 mit Unterstützung der Hochschule Fulda und der damaligen IntraWare AG gegründet. Seitdem fördert inter.research e. V. unter anderem die interkulturelle Kompetenz und internationale Verständigung durch die Organisation und Unterstützung internationaler Bildungsprojekte.
Institut personenzentrierte Hilfen (IPH)
Menschen mit einer Behinderung oder die von einer Behinderung bedroht sind stehen im Mittelpunkt der Arbeit des Instituts Personenzentrierte Hilfen GmbH, kurz IPH. Das IPH ist ein sogenanntes "An-Institut" an der Hochschule Fulda und hat seinen Sitz im Hochschulzentrum Fulda Transfer.