Vortrag
28.01.2026
Meeting-Link: https://hs-fulda.webex.com/hs-fulda/j.php?MTID=mb295bdf9804a0fb700e573254b816194
Die Entwicklung von Qualität in Kindertageseinrichtungen setzt eine interperspektivische Betrachtung voraus, die die Perspektiven sämtlicher Nutzer*innen vereint: der Kinder, Eltern und Mitarbeiter*innen.
Im Rahmen des von Prof. Dr. Sabine Lingenauber geleiteten BMBF-Forschungsprojektes „Transfer innovativer Partizipationsstrategien“ wurden die Raumbedürfnisse der Kinder, Eltern und Mitarbeiter*innen beispielhaft erfasst, um sie bei der Neugestaltung ihrer bereits bestehende Kindertageseinrichtung einzubeziehen. Ziel des Forschungsprojektes war die Entwicklung eines interperspektivischen Partizipationsmodells für die Neugestaltung von Kindertageseinrichtungen, das auf andere Einrichtungen übertragbar ist und die Einflussnahme der Nutzer*innen von Kindertageseinrichtungen auf die Gestaltung von Neubauten erhöht.
Methodisch orientierte sich das Forschungsprojekt am partizipativen Forschungsansatz „Mosaic Approach“ und verknüpfte unterschiedliche verbale und non-verbale Methoden. So erfolgte die Erhebung der Kind-Perspektive unter anderem mithilfe videografierter Rundgänge durch ihre bestehende Kindertageseinrichtung und durch die Erkundung ihnen unbekannter Kindertageseinrichtungen. Damit erweiterten wir die Vorstellungen der Kinder, wie Kindertageseinrichtungen gestaltet sein können.
Im Kolloquium werden wesentliche Erkenntnisse bezogen auf die drei Akteursgruppen (Kind, Eltern und Mitarbeiter*innen) vorgestellt.
Das Kollquiuum ist eine öffentliche Veranstaltung. Studierende und die interessierte Fachöffentlichkeit sind herzlich willkommen. Die Teilnahme ist kostenlos.