Jordan Innovation Center for Logistics - JOINOLOG

Ziel des Projektes

Ziel des BMBF-geförderten Forschungsprojektes JOINOLOG (Jordan Innovation Center for Logistics) ist, ein Innovationszentrum für Logistik in Jordanien zu konzipieren. In einem solchen Inkubator sollen Neuerungen – auch in Bezug auf lokale und regionale Besonderheiten – durch die Kooperation von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik vorangetrieben werden. Dies erfolgt sowohl in Form von direkter Projektkooperation als auch in wissenschaftlicher Zusammenarbeit und Veröffentlichung. Es werden zudem Logistik-Trainings angestrebt, welche spezifische Expertise der Logistik vermitteln werden. Final soll durch diese Zusammenarbeit und mögliche Innovationen eine Verbesserung der lokalen und regionalen Logistikinfrastruktur sowie eine Vernetzung der Stakeholder erreicht werden. Durch JOINOLOG soll das Ökosystem für Logistikinnovationen in Jordanien nachhaltig gestärkt werden, indem die Rahmenbedingungen, aber auch die Anwendungsorientierung von Forschung und Forschungstransfer unterstützt werden.

Partner

Das Projekt wird von der Hochschule Fulda sowie der German Jordanian University (GJU) durchgeführt. Beteiligt sind dabei auf deutscher Seite  Prof. Michael Huth als wissenschaftlichem Leiter und Sascha Düerkop sowie Jakob Grubmüller als wissenschaftliche Mitarbeiter. Auf jordanischer Seite leitet Dr. Ismail Abushaikha das Projekt und wird dabei von Rana Badran unterstützt, welche vor Ort als Business Development Manager fungiert. In einem Projektbeirat (Project Advisory Board, PAB) unterstützen mehrere Organisationen mit logistischem Fokus das Projekt. Neben Vertretern der Privatwirtschaft wird auch die lokale Politik durch das Transportministerium sowie durch den Higher Council of Science and Technology (HCST) repräsentiert.

Als assoziierte Partner und Unterstützer fungieren Institutionen aus Jordanien und Deutschland. Durch die Einbindung unterschiedlichster Institutionen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wurde bereits in der Vorbereitungsphase ein breites und tiefes Know-how eingebracht und der kooperative Charakter von JOINOLOG demonstriert.

Methodologie

Im Rahmen einer einjährigen Vorbereitungsphase wurde bis Oktober 2019 das Umsetzungskonzept für das kollaborative Innovationscenter entwickelt. Hierfür ist eine ausführliche Analyse der jordanischen Strukturen im Hinblick auf Logistik, Innovation und Forschung durchgeführt worden. Der kollaborative Charakter von JOINOLOG zeigte sich bereits in dieser Phase: So wurden wesentliche Ergebnisse im Rahmen von gemeinsamen Workshops in Amman erarbeitet, bei denen die Vertreter aller assoziierten Partner zusammenarbeiten. In die Konzeption von JOINOLOG fließen auch Erfolgsfaktoren von Best-Practice-Ansätze bereits existierender Innovationszentren für Logistik ein.

Das entwickelte Konzept diente als Grundlage für den Antrag auf Förderung der Umsetzungsphase, welche im Februar 2021 begann. Innerhalb von drei Projektjahren findet momentan eine praktische Implementierung von JOINOLOG als Netzwerk vor Ort statt.

Rahmendaten des Projekts

Projektzeitraum (Vorbereitungsphase): 01.11.2018-31.10.2019

Projektzeitraum (Umsetzungsphase): 01.02.2021-31.01.2024

Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektleitung: Prof. Dr. Michael Huth, Hochschule Fulda, und Dr. Ismail Abushaikha, GJU

Project Advisory Board: Aqaba Logistics Village, Higher Council of Science and Technology, Ministry of Transport, Martin Ohlsen (langjähriger Manager beim UN World Food Programme)

JOINOLOG Workshop mit Studierenden der German-Jordanian University (GJU)

Ansprechpartner

Prof. Dr. Michael Huth

Business Administration, in particular Supply Chain Management

Ansprechpartner

Jakob Grubmüller

Projektmitarbeiter RADLÄR