Hochschule Fulda als Gastgeber
des 21. Forschungsseminars des ISCRiM Network

08.09.2025

Vom 3. bis 5. September 2025 fand an der Hochschule Fulda das alljährliche Seminar des International Supply Chain Risk Management Network (kurz: ISCRiM) statt.

Forschende aus sieben Ländern stellten ihre aktuellen Forschungsthemen vor, die dann gemeinsam diskutiert wurden. 

Im Mittelpunkt standen Fragen der Resilienz von Lieferketten sowie die Chancen und Grenzen der digitalen Transformation und künstlichen Intelligenz in Bezug auf Risikomanagement.

Prof. Dr. Huth von der Hochschule Fulda skizzierte, welche Faktoren Resilienz stärken. Andere Teilnehmer zeigten auf, welche organisatorischen Fähigkeiten ein Unternehmen braucht, um Risiken effektiv zu managen, welche sozioökonomischen Auswirkungen von Infrastrukturausfällen ausgehen oder wie Digitalisierung im Agri-Food-Sektor in pandemisch oder klimatisch angepassten Liefernetzwerken ein drängendes Thema wird. Nicht zuletzt wurde ein Vergleich von KI-gestützten Risikoanalysen mit Einschätzungen erfahrener Einkäufer*innen präsentiert, der aufzeigte wo digitale Methoden die menschliche Expertise sinnvoll ergänzen können.

Neben der Diskussion von wissenschaftlichen Themen konnten die Teilnehmer bei einer Führung durch die Firma Jumo GmbH & Co. KG Einblicke in ein international erfolgreiches Unternehmen gewinnen. Geleitet wurde die Besichtigung durch Dr. Steffen Hoßfeld, Geschäftsführer bei Jumo und Alumnus der Hochschule Fulda. 

Der intensive Austausch, die verschiedenen Perspektiven und Forschungsschwerpunkte der Teilnehmer und neue Herangehensweisen unter Einbeziehung von KI führten auch in diesem Jahr zu wertvollen Ideen zur Weiterentwicklung der Teilnehmerprojekte.

Das ISCRiM-Seminar 2025 machte einmal mehr deutlich: Resiliente, digital gestützte und adaptiv organisierte Lieferketten sind nicht nur ein akademisches Thema, sondern eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Stabilität und gesellschaftliche Versorgungssicherheit.