Regional verankert - international vernetzt
Bundesweit zählt die Hochschule Fulda zu den forschungsstarken Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW). Diese Forschungsstärke drückt sich auch in dem eigenen Promotionsrecht aus, das wir im Oktober 2016 – als erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland – für einzelne forschungsstarke Bereiche verliehen bekommen haben.
Mit acht Fachbereichen, mehreren wissenschaftlichen Zentren und verschiedenen Forschungsverbünden sind wir interdisziplinär ausgerichtet. Dies spiegelt sich auch in den drei breit angelegten Forschungsschwerpunkten wider:
Erforschung von Fragestellungen in allen Bereichen von Public Health, Pflegeforschung, Gesundheitsförderung und Versorgungsforschung; Entwicklung und Erforschung von Themen rund um eine gesunde Ernährung und gesunde Lebensmittel in allen Lebensphasen.
Im Zentrum stehen interkulturelle, sozial-politische, ökonomische und rechtliche Aspekte der Globalisierung und Europäischen Integration und Forschung zu sozialer Gerechtigkeit, Sicherung immaterieller Güter (Klima, Gesundheit, Teilhabe), sozialräumlichen Disparitäten und sozialer Nachhaltigkeit.
Der Forschungsschwerpunkt fokussiert die Themen mensch-zentrierte KI-Technologien, nachhaltige Infrastruktur und Energie sowie IT-Sicherheit und Sensornetzwerke, mit dem Ziel, diese in vielfältigen Anwendungsfeldern in Wirtschaft und Gesellschaft zu verankern und so Lebensqualität und Gesundheit nachhaltig zu steigern.
Transfer- und Anwendungsorientierung spielen in diesem Zusammenhang für uns eine wichtige Rolle. Daher werden Forschungsvorhaben in enger Abstimmung mit Praxispartner*innen entwickelt und – bei erfolgreicher Bewilligung – gemeinsam umgesetzt.
Zahlreiche Vorhaben wurden und werden dabei mit regionalen Partnern realisiert. Aber auch die europäische Zusammenarbeit spielt für uns eine wesentliche Rolle. Wenn auch Sie an einer Forschungszusammenarbeit für Ihr Unternehmen oder Ihre Institution interessiert sind, informieren Sie sich auf unseren Seiten zur nationalen und europäischen Forschungsförderung.
Noch Fragen?
Wenn Sie noch mehr über die Forschungslandschaft und einzelne Projekte der Hochschule Fulda erfahren möchten, werfen Sie einen Blick in unser Forschungsinformationssystem (FIS). Oder kontaktieren Sie gerne unsere Ansprechpersonen im Bereich Forschungsförderung, wenn Sie weitere Fragen haben!
Starke Forschung stärken
Mehrere Auszeichnungen in den letzten Jahren würdigen die starken Forschungsaktivitäten der Hochschule Fulda:
2008: Aufnahme in die EUA Damit waren wir die erste Hochschule für angewandte Wissenschaften in Europa, die als Vollmitglied in die European University Association (EUA) aufgenommen wurde und die Anforderungen dieses Verbunds der europäischen Universitäten erfüllte. Voraussetzung für die Aufnahme ist eine aktive und erfolgreiche Teilnahme an europäischen und nationalen Forschungsprogrammen. |
2014: Aufnahme in EUA-CDE EUA Council for Doctoral Education (CDE) ist eine Unterorganisation der European University Association (EUA), die sich dem Thema Promotionen in Europa widmet. 2014 wurde die Hochschule Fulda hier als Mitglied aufgenommen. |
Die Hochschule Fulda erhielt im Oktober 2016, als erste HAW bundesweit, das eigene Promotionsrecht für die Fachrichtung Sozialwissenschaften mit den Schwerpunkten Globalisierung, Europäische Integration und Interkulturalität. Ende 2016 erhielt sie zudem die Genehmigung für die Promotionszentren Public Health sowie für das hochschulübergreifende Promotionszentrum Soziale Arbeit. In den Folgejahren erhielt sie noch für weitere forschungsstarke Fachrichtungen das Promotionsrecht: Angewandte Informatik sowie Mobilität & Logistik und Systemintegrierte Ingenieurwissenschaft. |
2023: Vollmitglied in E³UDRES² Seit Oktober 2023 ist die Hochschule Fulda Vollmitglied Europäischen Hochschulallianz E³UDRES². Die Allianz hat zum Ziel, ländliche (nicht-städtische) Regionen zu vernetzten und ihre Entwicklung in smarte, nachhaltige Regionen zu unterstützen. Voraussetzung für die Aufnahme ist unter anderem eine aktive und erfolgreiche Forschungsarbeit. |

Dr. Susanne Podworny Leiterin Abteilung Forschung und Transfer
Grundsatzfragen und strategische Entwicklung
