Teilprojekt 'Ernährung'

Das Teilprojekt Ernährung untersucht zukunftsorientierte Praktiken der Produktion und des Konsums als Reaktion auf Krisen im Ernährungssystem. Wie entstehen in gemeinschaftlich organisierten Formen der Produktion und des Konsums stabile Strukturen nachhaltiger Ernährungssysteme?
Soziale Innovationen im Fokus
Ernährung wird als soziales und kulturelles Phänomen verstanden, das die gesamte Wertschöpfungskette umfasst. Das Projekt stützt sich auf verschiedene Formen sozialer Innovation für nachhaltige Praktiken, in denen Produktion und Konsum auf neue Weise zueinander in Beziehung gesetzt werden. Der Fokus liegt vor allem auf solchen Praktiken, die ein hohes Maß an Gemeinschaftlichkeit aufweisen und die mit unterschiedlichen Transformationen in unterschiedlichen Bereichen verbunden sind.
Forschungsfragen
Welche alternativen Ernährungspraktiken werden im Hinblick auf eine normativ bessere Zukunft aufgezeigt? Wie stehen unterschiedliche Akteur*innen zu alternativen Formen und Praktiken der Ernährung? Bei wem stoßen Alternativen auf Resonanz und wo gibt es Widerstände, die alternative Praktiken scheitern lassen? Inwieweit stabilisieren sich bestimmte alternative Ernährungsformen und -praktiken und wie ist das Verhältnis zu etablierten Strukturen?
Mixed Methods
Zukunftsorientierte Ernährung wird mit einem breit angelegten Forschungsansatz untersucht: In Fallstudien werden Gemeinschaften alternativer Ernährungspraxis tiefgehend ethnografisch untersucht. Ergänzt wird dies mit qualitativen Interviews mit Akteur*innen und Expert*innen. Gleichzeitig wird mit einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage die Verbreitung und Akzeptanz alternativer Ernährungsformen evaluiert.

Désirée Janowsky
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Dr. Martin Winter Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Prof. Dr. Jana Rückert-John
Soziologie des Essens

Prof. Dr. Tonia Ruppenthal
Betriebswirtschaftslehre • Management • Marketing
