Inkunabeln

Zum Bestand der HLB zählen 431 Inkunabeln, d.h. Drucke aus der Zeit zwischen Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg bis zum Jahr 1500 einschließlich.

Schatzbehalter

Der Bestand ist bislang nur unzureichend durch den alten Kapselkatalog am Standort Heinrich-von-Bibra-Platz erschlossen. Die Online-Recherche ist über den Incunabula Short Title Catalogue (ISTC), der bei der British Library in London geführt wird, möglich. Diese Aufnahmen enthalten den Verfasser, den Titel, den Erscheinungsvermerk, das Format, sämtliche in der Beschreibung von Inkunabeln üblichen Referenzen sowie evtl. Reproduktionen – Microfiches, Mikrofilme und seit einiger Zeit auch Digitalisate. Die Besitznachweise werden getrennt nach Ländern aufgeführt, aber um die entsprechende Signatur zu erhalten, muss jeweils vor Ort im Kapselkatalog recherchiert werden. 58 Inkunabeln finden sich im Gesamtkatalog der Wiegendrucke. Eine Katalogisierung und wissenschaftliche Beschreibung des Bestandes steht noch aus.

Einen Überblick gibt: Riethmüller, Marianne: "…nach Durchsicht der Fragmente-Kiste ist von Teilen des catholicon nichts festzustellen" – die Inkunabelsammlung der Hochschul- und Landesbibliothek Fulda, in:

"Der Weise lese und erweitere sein Wissen". Beiträge zu Geschichte und Theologie. Festgabe für Berthold Jäger zum 65. Geburtstag, hg. von Thomas Heiler, Freiburg i. Br. 2013, S. 246-258
Signatur: Fuld 49/74/700 (18)

Nutzung:
Die Benutzung von Inkunabeln ist nur nach rechtzeitiger schriftlicher Terminvereinbarung möglich.

Kontakt

Nadine Hecht

+49 661 9640-9844