Willkommen in der
Hochschul-, Landes- und
Stadtbibliothek Fulda

Aktuelles aus der HLSB

Termine

26

Jan

Getting started with Zotero (online, Eng.)

Introduction

27

Jan

KI in der Literaturrecherche (Präsenz)

Einführung

27

Jan

Workshop: Comic Life

Für Kinder von 8 bis 13 Jahren.

28

Jan

Einstieg in Zotero (online)

Einführung

Hochschule Fulda | Nicolas Heinisch, Johannes Ruppel
Veranstaltungen und Angebote

am Standort Heinrich-von-Bibra-Platz.

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Raumreservierung

In der HLSB finden Sie vielfältige Möglichkeiten zum Lernen und Arbeiten.

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Service für Forschung

Wir unterstützen Sie, Ihre Forschungsergebnisse Open Access zu veröffentlichen.

345000

Bibliotheksbesuche

509

Veranstaltungen

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gedruckte Bände

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Anfragen im
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Lizenzierte E-Books

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Lizenzierte elektronische
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1250000

digitalisierte Seiten

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Handschriften

Zahlen gerundet. Stand: 2025

Fundstück des Monats

Eine S-Initiale des Sebastianus aus dem 12. Jh.

In einer im ersten Drittel des 12. Jahrhunderts im Kloster Weingarten geschriebenen und später nach Fulda gelangten Pergament-Handschrift findet sich eine Federzeichnung des heiligen Sebastianus (fol. 155r) zur Ausschmückung einer S-Initiale. Sebastianus wird zeitgenössisch als bärtiger Soldat mit zwei Pfeilen seines Martyriums in der linken Hand dargestellt. Sein Status als Heiliger wird durch den Palmenzweig in seiner rechten Hand sowie durch den punzierten Nimbus um seinen Kopf symbolisiert. Die Bezeichnung des Codex als Lektionar (Lectionarium officii) bedeutet, dass in ihm entsprechend der Festtage des Kirchenjahres Texte für die Gottesdienstlesungen aufgenommen wurden.

Da der Gedenktag des heiligen Sebastianus auf den 20. Januar fällt, wurde seine Lebensgeschichte für diesen Monat festgehalten. Nach der Überschrift „In natale sancti Sebastiani“ folgt der Textbeginn: „Sebastianus vir christianissimus Mediolanensium eruditus civis vero Narbonensis oriundus Diocletiano et Maximiano imperatoribus ita carus erat ut principatum ei primae cohortis traderent et fuis eum aspectibus iuberent semper astare“. Frei übersetzt bedeutet dies: Sebastianus, ein tiefgläubiger Mann und gelehrter Bürger aus Mailand bzw. Narbonne, war den Kaisern Diokletian und Maximian so lieb, dass sie ihm das Kommando über die erste Kohorte übertrugen und ihm befahlen, bei ihren Treffen immer anwesend zu sein.

Sebastianus war demnach römischer Soldat und Leibwache der beiden Kaiser. Nachdem er sich zum Christentum bekannt und anderen Christen geholfen hatte, wurde er von den heidnischen Kaisern zum Tode verurteilt, wobei das Urteil durch Bogenschützen vollstreckt werden sollte. Sebastianus überlebte diese Tortur, wurde gesund gepflegt und bekannte sich vor Diokletian erneut zum Christentum. Der Kaiser verfügte darauf, ihn mit Keulen erschlagen zu lassen. Später wurde seine in den Hauptabwasserkanal (Cloaca Maxima) geworfene Leiche geborgen und in der ältesten christlichen Katakombe an der Via Appia beigesetzt. Über seinem Grab entstand mit der Kirche San Sebastiano fuori le mura eine der sieben Pilgerkirchen, die von allen Rompilgern ab dem Mittelalter besucht werden sollten.

Die gesamte Handschrift kann auf dem Digitalisierungsportal „FulDig“ eingesehen werden. Weitere Informationen zur Handschrift sind auch im Katalog der theologischen Handschriften in der HLSB zu finden, der ebenfalls auf „FulDig“ zur Verfügung steht.

Schon gewusst ...?

FILIP - Erweiterte Suche

Das neue Suchportal FILIP bietet Ihnen jetzt eine noch bessere Recherchemöglichkeit. Die erweiterte Suche lässt nun mehr Möglichkeiten zu. Zusätzlich erhalten Sie über „Suchtipps“ schnelle und übersichtliche Hilfe, z.B. zur Anwendung von Suchoperatoren und Platzhaltern.

Haben Sie Fragen? Dann wenden Sie sich an das Schulungsteam Campus.

Lernhilfen für das zweite Schulhalbjahr

Unser Ziel ist es, Schüler*innen dabei zu unterstützen, den Lernstoff erfolgreich zu meistern. Zusätzlich zum Bereich Schule und Lernen im Untergeschoss (Standort HvB) bieten wir eine Vielzahl von nützlichen Apps und Online-Ressourcen an. Für die Oberstufenklassen haben wir zum Beispiel benutzerfreundliche Datenbanken im Angebot, die eine wertvolle Hilfe bei der Vorbereitung von Referaten und Hausarbeiten darstellen.

Forschungsnaher Service des Monats

OPEN-ACCESS.NETWORK STARTET IN DIE DRITTE FÖRDERPHASE

Das deutschlandweite Projekt open-access.network erhält für die dritte Förderphase von 2026 bis 2028 erneut Unterstützung durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Ziel ist es, die Plattform langfristig zu sichern und die bundesweite Open-Access-Infrastruktur zu stabilisieren. Die Projektpartner – darunter das Kommunikations-, Informations- und Medienzentrum der Universität Konstanz, die Technische Informationsbibliothek Hannover, die SUB Göttingen, das Helmholtz Open Science Office und das Open Research Office Berlin – bringen ihre Expertise ein, um die Open-Access-Transformation weiter voranzubringen.
Dank der Förderung können bestehende Services und Tools weiterentwickelt, die Community gestärkt und die Integration von Open Access in die wissenschaftliche Praxis nachhaltig gesichert werden.
Kurz gesagt: Forschende unserer Hochschule profitieren von einer verlässlichen, langfristig gesicherten Open-Access-Infrastruktur – zentral gebündelt hier zu finden.