Rainer Maria Rilke

02.03.2026

Leseabend mit Michael Schikwoski am Dienstag, 14. April am Heinrich-von-Bibra-Platz

Die Hochschul-, Landes- und Stadtbibliothek Fulda lädt in Zusammenarbeit mit dem Förderverein der Bibliothek zu einer Lesung am Dienstag, 14. April um 18 Uhr in den Lesesaal am Standort Heinrich-von-Bibra-Platz ein.

Rilkes Gedichte sind vielen ein Leben lang geläufig. Sie wirken bis heute. Die Intensität seiner Prosa strebte die vollkommene Erfassung des Gegenstands an. Der Weg dorthin führte Rilke über das handwerkliche Können, das jede Äußerung, gerade auch die Briefe, einschloss. Im Brief an einen jungen Dichter nennt er sein Programm: Wie ein erster Mensch zu sagen, was wir sehen und erleben und lieben.

Die Nähe zum Journalismus, zu dem er alle Gaben besaß, fürchtete er. Im Journalismus, der sich zu seiner Zeit zu einem Höhenflug anschickte, hätte er ein Auskommen gehabt. Rilke entschied sich für ein prekäres und zugleich luxuriöses Dasein, wurde er doch vielfach ein Protegé der Reichen. Als Besucher von Tolstoi wurde er diesem lästig, als Sekretär Rodins produktiv. Auch in Worpswede hielt er sich auf, heiratete die Bildhauerin Clare Westhoff, und trennte sich bald darauf.

Neben einigen Gedichten werden vor allem die Prosawerke Rilkes wie die Geschichten vom lieben Gott, die unvergänglichen Briefe an einen jungen Dichter und die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge im Mittelpunkt dieses Abends stehen.

Die Anmeldung für den Erhalt der kostenlosen Eintrittskarte ist über die Online-Plattform Eveeno möglich.

Die Plätze sind begrenzt. Weitere Informationen unter service-h-hlsb(at)hs-fulda.deoder unter 0661/9640 9850.

 

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