Der Bereich Hochschuldidaktik der Abteilung DLS organisiert in regelmäßigen Abständen hochschulinterne didaktische Weiterbildungsangebote, die exklusiv für Lehrende der HS Fulda angeboten werden. Die Workshops können auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" angerechnet werden.
Wir bieten folgende Workshops an:
Der insgesamt viertägige hochschuldidaktische Grundkurs vermittelt Grundqualifikationen für didaktisches Handeln innerhalb und außerhalb von Lehrveranstaltungen. Er ist obligatorischer Teil des Basismoduls des Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre". Zwischen den beiden Teilen des Workshops findet eine Praxisphase mit kollegialen Hospitationen und Fallberatungen (1/2 Tag) statt.
Ziele des Workshops
- die Einführung in die Grundlagen didaktischen Denkens und Handelns;
- die Einübung des Umgangs mit Methoden und Medien der Hochschullehre;
- die didaktische Reflexion des Zusammenhangs von Zielen, Inhalten und Methoden;
- die reflektierte Wahrnehmung von Gruppenprozessen.
Umfang
32 Arbeitseinheiten ( 1 AE entspricht 45 Minuten)
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Basismodul angerechnet werden. Weitere Information zu Zertifikat finden Sie hier.
Workshopleitung
Knut Hannemann, Hochschuldidaktik - Hochschule des Bundes und Hans-Martin Pohl, Hochschuldidaktik – Hochschule Fulda
Absolvent*innen zahlreicher Studiengänge stehen im Berufsleben vor folgenden Anforderungen: sie müssen Probleme erkennen und analysieren können, ebenso Problemlösungsstrategien anwenden, Lösungsvorschläge und Konzepte entwickeln, Evaluationen durchführen (Fehler finden) und Produkte/Konzepte/Angebote optimieren.
Dies erfordert eine zugleich systematische, kreative, wissenschaftliche, fragende, forschungsorientierte Lern- und Arbeitshaltung.
Hingegen sind im Studium sowohl Lehrende als auch Studierende oft sehr bemüht, Fehler um jeden Preis zu vermeiden. Lehrende betrachten Fehler als Störfaktoren im Lehr-Lern-Prozess und sind besorgt, dass Dingen „falsch behalten“ werden.
Studierende sehen Fehler als Beweise des eigenen Versagens, im schlimmsten Fall der eigenen „Minderwertigkeit“. Die Folgen: Lehrende versuchen, Wissen möglichst genau und korrekt zu vermitteln und den Lernerfolg möglichst engmaschig durch Fragen an die Studierenden überprüfen. Studierende messen ihren Studienerfolg daran, ob sie die Fragen der Lehrenden beantworten können und nicht, ob sie selbst aktiv Fragen an den Lerngegenstand stellen können.
Fehler und Fragen als Lernanlässe und Lerngelegenheiten zu betrachten, öffnet sowohl den Lehrenden als auch den Studierenden Chancen, den Lehr-Lern-Prozess als einen gemeinsamen Weg zu gestalten und zu verantworten und gleichzeitig zentrale Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen für ein selbstverantwortliches Studium und ein erfolgreiches Berufsleben zu erwerben.
Lehrziele
Die Teilnehmenden sind in der Lage, …
- Konstruktive Umgangsweisen mit Fehlern und Fragen in die eigene Lehre konzeptionell einzuplanen
- Für die eigene Veranstaltung eine konstruktive Fehlerkultur und kreative Fragekultur zu gestalten
- Studierende bei der Fehleranalyse anzuleiten
- Studierende bei der Problemlösung anzuleiten
- Studierende bei der Formulierung von Fragen zu unterstützen
Inhalte
- Was können Lehrende und Lernende aus Fehlern lernen?
- Wie kommt es zu Fehlern?
- Wertschätzung von Fehlern einführen
- Wertschätzung von Fragen einführen
- Konstruktiver und kreativer Umgang mit Fehlern
- Förderung einer aktiven, fragenden Lernhaltung
Umfang und Organisation
8 Arbeitseinheiten ( 1 AE entspricht 45 Minuten)
Bitte nach Möglichkeit Beispiele aus der eigenen Lehrpraxis mitbringen
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden. Weitere Information zu Zertifikat finden Sie hier.
Workshopleitung
Dagmar Schulte – Werknetz: www.werknetz.com
Mit sorgfältig vorbereiteten und geplanten Prüfungsformaten können nicht nur verlässlichere Aussagen über die Leistung (Performanz) von Studierenden getroffen werden, sondern können auch maßgeblich zum Erreichen der Lernziele und somit zum Erfolg einer Lehrveranstaltung beitragen. Insbesondere wenn eine kompetenzorientierte Prüfung angestrebt wird, sollte der Aspekt des 'Prüfens' nicht erst zum Ende oder im Anschluss an eine Lehrveranstaltung, sondern ist bereits zu Beginn, bei der didaktischen Planung und während der Durchführung einer Lehrveranstaltung mit berücksichtigt werden.
In diesem Workshop wird es darum gehen die Aspekte Lehren, Lernen und Prüfen in allen didaktischen Überlegungen und Planungen optimal aufeinander zu beziehen, alternative Prüfungsformate kennenzulernen und die eigenen Prüfungskompetenzen auszubauen. Hierbei werden auch gezielt die Anforderungen unterschiedlicher Fachdisziplinen Berücksichtigung finden.
Umfang und Organisation
18 Arbeitseinheiten ( 1 AE entspricht 45 Minuten)
2-tägiger Workshop jeweils von 9:00 bis 17:00 Uhr
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden. Weitere Information zu Zertifikat finden Sie hier.
Workshopleitung
Knut Hannemann, Hochschuldidaktik - Hochschule des Bundes und Hans-Martin Pohl, Hochschuldidaktik – Hochschule Fulda
Die Orientierung am Studienerfolg, am 'learning outcome' und die Förderung des Selbststudiums der Studierenden bringt eine andere Sicht auf die Gestaltung der Lehre. Zur Planung einer produktiven und erfolgreichen Veranstaltung gehören mehr als nur die Auswahl von Themen und Texten.
Ziele, eigene Ressourcen und die der Studierenden müssen aufeinander abgestimmt werden sowie geeignete Methoden zur Erreichung der Ziele ausgewählt werden.
Die Lehrenden haben die Möglichkeit, die Planung einer ihrer Veranstaltungen unter den folgenden Gesichtspunkten zu reflektieren und überarbeiten:
- Eigene Rolle, eigene Ressourcen, eigener Vorbereitungsbedarf - Was sollen die Studierenden lernen?
- Erwartungen, Wünsche und Bedarfe der Studierenden
- Rahmenbedingungen der Veranstaltung
- Auswahl von Themen und Lehrformaten
- Lernförderliche Methoden
Zu jedem dieser Planungsaspekte gibt es Inputphasen, Arbeitsmaterial, Gelegenheit zur eigenen Planung sowie fachlicher Austausch und gemeinsame Reflexion.
Umfang und Organisation
18 Arbeitseinheiten ( 1 AE entspricht 45 Minuten)
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden. Weitere Information zu Zertifikat finden Sie hier.
Workshopleitung
Dagmar Schulte – Werknetz www.werknetz.com
Im Rahmen des Seminars werden wir an Formaten und Konzepten arbeiten, wie Sie Ihrer Dokumentation von Forschungsleistungen einen Ausweis Ihrer Lehrkompetenz gegenüberstellen können, in dem Sie Ihre vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten in der Lehre anhand von strukturierten Kompetenzprofilen darstellen.
Hierzu lernen Sie neben unterschiedlichen Formaten und inhaltlichen Strukturen von Lehrportfolios auch unterschiedliche Lehrkompetenzprofile kennen. Vor diesem Hintergrund bietet Ihnen das Seminar die Möglichkeit, eine Bestimmung durchzuführen welche Ziele und Funktionen Ihr individuelles Lehrportfolio erfüllen soll. Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit die eigenen Lehrkontexte kritisch auszuwerten und zu beurteilen, die eigene Lehrphilosophie zu reflektieren, und eine für Sie passende Portfoliostruktur aufzubauen. Abschließend setzen wir uns mit den unterschiedlichen Herangehensweisen auseinander, wie Lehrportfolios von verschiedenen Akteuren in Forschung und Lehre ausgewertet und beurteilt werden – bspw. in Bewerbungs‐ oder Berufungsverfahren.
Ziele des Workshops
- Unterschiedliche Formate und Strukturen von Lehrportfolios voneinander abgrenzen können,
- Auf ziel‐ und funktionsspezifische Anforderungen an Lehrportfolios eingehen können,
- (Lehr‐)Kompetenzprofile kennenlernen und auf das eigene Lehrportfolio anwenden können,
- Eigene Rollen und Aufgaben in Studium und Lehre reflektieren und zusammenstellen können,
- Lehrsituationen nach standardisierten Qualitätskriterien analysieren und beurteilen können,
- Die eigene Lehrphilosophie reflektieren und kompetenzorientiert darstellen können,
- Beurteilungs‐ und Auswertungskriterien von Lehrportfolios (bspw. bei Bewerbungen, in Berufungsverfahren) kennen
Umfang und Organisation
16 Arbeitseinheiten ( 1 AE entspricht 45 Minuten)
Zielgruppe sind insbesondere Promovierende und PostDocs aller Fachrichtungen, je nach Kapazität steht der Workshop auch allen anderen Lehrenden der HFD offen.
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden. Weitere Information zu Zertifikat finden Sie hier.
Workshopleitung
Knut Hannemann, Hochschuldidaktik - Hochschule des Bundes und Hans-Martin Pohl, Hochschuldidaktik – Hochschule Fulda
Lehrevaluationen sind ein erprobtes und vielfach angewandtes Format um eine Rückmeldung der Studierenden zu Lehrveranstaltungen zu erhalten. Doch was passiert mit den Ergebnissen? Wie kann dadurch das didaktische Handeln verändert werden? Welche Möglichkeiten ergeben sich aus Fragebogen oder dialogischer Evaluation?
Lehrziele
- Die TN können verschiedene Arten von Lehrevaluationen, insbesondere die an der HFD eingesetzten, wiedergeben.
- Die TN können je nach Interessenslage die geeignetste Evaluationsart auswählen und zielgerichtet einsetzen.
- Die TN können Nutzen und Risiken verschiedener Arten von Lehrevaluationen begründet diskutieren.
- Die TN können Lehrevaluationen interpretieren und didaktische Handlungsweisen ableiten.
Umfang und Organisation
5 Arbeitseinheiten ( 1 AE entspricht 45 Minuten)
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden. Weitere Information zu Zertifikat finden Sie hier.
Workshopleitung
Lisa Marg und Ann-Christine Hadam
Offene Lernräume für die Präsenz- und Online-Lehre gestalten
Bei der Gestaltung kompetenz- und handlungsorientierter Lehre stellt sich methodisch die Frage, wie Lernsequenzen konzipiert, initiiert und begleitet werden können, in denen Studierende (neue) Ziele, Inhalte und Themen möglichst eigenständig erarbeiten, anwenden und reflektieren können. Die aktuelle Umstellung der Präsenzlehre auf Online-Lehre und wieder zurück an den Hochschulen hat dabei in besonderem Maße gezeigt, wie bedeutsam sorgfältig durchdachte und umgesetzte Modelle des (angeleiteten) Selbststudiums sind.
Zur Erarbeitung kompetenzorientierter Modelle des Selbststudiums – für Präsenz- sowie für Online-Lehre – ist der Workshop dreistufig aufgebaut: In einem Auftakt-Webinar (online) werden wir – entlang Ihrer individuellen Lehrkonzepte und Erfahrungen (auch aus der aktuellen Online-Lehre) – theoretische Konzepte und praktische Gestaltungsmöglichkeiten des (angeleiteten) Selbststudiums bis hin zu detaillierten Verlaufsmodellen, Lernbegleitungen und dazu passendem Einsatz von (Online-)Methoden und Medien gemeinsam erarbeiten. Im Anschluss folgt eine Online-Arbeitsphase, in der Sie die theoretischen Konzepte, Modelle und Methoden auf Ihre Lehrveranstaltungen anwenden und hierzu individuelle Rückmeldungen erhalten können.
Nach Abschluss der Online-Arbeitsphase gibt es im Follow-Up (online) die Gelegenheit, noch offene Detailfragen zu Konzepten zu klären, thematische Aspekte zu vertiefen oder auch alternative Gestaltungsmöglichkeiten, Methoden oder Medieneinsätze zu besprechen.
Ziele des Workshops
- Verlaufsmodelle des Selbststudiums definieren und voneinander abgrenzen,
- Besonderheiten bei der Konzeption von (Online-)Lerneinheiten für das Selbststudium beachten,
- Selbststudium mit Kontaktstudium lernzielorientiert verzahnen,
- an den Lernzielen orientierte (Online-)Methoden und Medien auswählen und einsetzen,
- Rolle, Funktionen und Aufgaben der/des Dozierende/n bei der Lernbegleitung kennen,
- grundlegende, digitale Gestaltungsmöglichkeiten des Selbststudiums umsetzen können,
- Zusammenspiel der Aktivitäten Vermittlung, Aktivierung und Betreuung (online) umsetzen.
Umfang und Organisation
18 Arbeitseinheiten ( 1 AE entspricht 45 Minuten)
Der aus 3 Teilen zusammengesetzte hochschuldidaktische Workshop besteht aus einer Auftaktveranstaltung, einer angeleiteten Selbststudiumsphase und einem Follow-Up Workshop .
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden. Weitere Information zu Zertifikat finden Sie hier.
Moderatoren des Workshops
Knut Hannemann, Hochschuldidaktik - Hochschule des Bundes und Hans-Martin Pohl, Hochschuldidaktik – Hochschule Fulda
Seit dem Wintersemester 2024/25 gibt es in Zusammenarbeit mit der Abteilung CUV und der Hochschuldidaktik eine Workshop-Reihe zu länderspezifischen akademischen Kulturen. 30 % der Studierenden an der Hochschule Fulda sind internationale Studierende. Diese Fortbildung richtet sich an Lehrende unserer Hochschule, die ihr Verständnis für internationale akademische Kulturen und Didaktik vertiefen und ihre Lehrmethoden weiterentwickeln möchten.
Workshopinhalte
- Überblick zur akademischen Kultur: Sie lernen die verschiedenen akademischen Traditionen und Praktiken in verschiedenen Ländern kennen sowie die diversen didaktischen und methodischen Ansätze, wie dort gelehrt und gelernt wird.
- Rolle der Lehrenden: Sie gewinnen Einblicke, wie Lehrende in verschiedenen kulturellen Kontexten wahrgenommen werden, welche Erwartungen an sie gestellt werden und welche Merkmale die Beziehung zwischen den Studierenden und den Lehrenden kennzeichnen.
- Erwartungshaltung der Lehrenden und Studierenden: Sie verstehen die Herausforderungen und Erwartungshaltungen der internationalen Studierenden besser und sind in der Lage, Unstimmigkeiten, die in der Lehre durch unterschiedliche Erwartungshaltungen entstehen, besser zu bewältigen.
- Lernbedürfnisse: Sie werden Ihre Studierenden bedarfsgerecht betreuen können, indem Sie einen besseren Einblick in deren akademischen Hintergrund erhalten.
Ein zentraler Bestandteil der Workshop-Reihe ist eine Austausch- und Gesprächsrunde, in der Sie Ihre eigenen Erfahrungen in der Lehre teilen und diskutieren können. Ziel ist es, Ihre Lehrhorizonte zu erweitern und Ihnen didaktische und methodische Mittel an die Hand zu geben, um Ihre Studierenden gezielt und effektiv zu betreuen.
Workshopleitung
Dr. Pritima Chainani-Barta (CUV)
Nicht zu leugnen ist, dass sich mit dem Etablieren von Social Media, die Art und Weise wie unsere Gesellschaft das Internet nutzt, drastisch gewandelt hat. Auch im wissenschaftlichen Kontext wird Social Media immer mehr genutzt.
Es gibt eigene Plattformen, deren Zielgruppe vorrangig Forschende sind. Allerdings werden immer häufiger auch allgemein genutzte Plattformen, wie bspw. Twitter oder Facebook, in wissenschaftliche Arbeitsprozesse einbezogen.
Social Media als Prinzip bietet für alle Bereiche und Themen gute Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten. Ganz im Sinne von Open Science eröffnen sich hier neue, ergänzende Publikations-, Kommunikations-, Qualitätssicherungs- und Innovationsprozesse in der wissenschaftlichen Arbeit.
Da das Voranschreiten der Digitalisierung ein unaufhaltsamer Prozess ist, kann es sinnvoll sein sich mit der eigenen digitalen Identität intensiver zu befassen. Ziel ist es dabei, die eigenen digitalen Kompetenzen zu stärken und Wissen rund um Social Media und Co. aufzubauen, um bestmöglich das Potential der Digitalisierung für sich nutzen zu können.
Ziele des Workshops
- Einen Überblick über die digitale Entwicklung wiederzugeben.
- Den Ist-Zustand ihrer Online-Präsenz zu beurteilen.
- Verschiedene Plattform-Typen zu unterscheiden und überblicksartiges Wissen über ausgewählte Plattformen wiederzugeben.
- Den Mehrwert einer eigenen starken Online-Präsenz zu kennen, indem die Relevanz von Social Media und Open Science beurteilt werden kann.
- Eine Vorstellung davon zu formulieren, was sie als Person online repräsentieren möchten.
Umfang und Aufbau
3 Arbeitseinheiten (1 AE entspricht 45 Minuten)
Die Inhalte werden größtenteils mit Hilfe verschiedener aktivierender, didaktischer Methoden von den Teilnehmenden selbst erarbeitet. Ergänzend dazu präsentieren die Workshopleitenden Inhalte in bewusst kurzgehaltenen Input-Phasen.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Der Workshop richtet sich an alle Hochschulmitarbeitenden. Sowohl an wissenschaftliche Mitarbeitenden als auch an Professor*innen und Lehrbeauftragte. Es ist kein Vorwissen nötig, da das Konzept für Einsteiger erstellt wurde. Voraussetzungen für die Teilnahme ist das Mitbringen eines digitalen Endgeräts, wie bspw. ein Notebook oder Tablet.
Workshopleitung
Jennifer Chmiel
Intended Learning Outcomes (ILOs) schaffen Struktur in der Lehrveranstaltung und machen Lehrziele auch für Studierende transparent. Sie bilden die Kompetenzen ab, die Studierende am Ende einer Lehrveranstaltung überprüfbar erlangt haben sollten. In diesem Workshop erfahren Sie, wie die ILOs Ihren Lehralltag erleichtern und wie Sie diese zielorientiert einsetzen.
Lehrziele
In 4 Stunden sind Sie in der Lage, für das eigene Modul ILOs zu formulieren.
Umfang und Organisation
5 Arbeitseinheiten (1 AE entspricht 45 Minuten)
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden.
Workshopleitung
Hans-Martin Pohl und Ann-Christine Hadam
Vom Intended Learning Outcome zu lernförderlichen Lehr-Lernmaterialien
Es müssen nicht immer PowerPoint-Folien oder lange PDFs sein, mit denen Studierende im Selbststudium lernen, der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist die Orientierung an den Intended Learning Outcomes.
In diesem Workshop beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der lernförderlichen Gestaltung digitaler Lehr-Lernmaterialien, mit der gezielten Auswahl von Formaten und der didaktisch sinnvollen Einbindung der passenden Materialien.
Um die Theorie auch in die Praxis zu überführen, besteht dieser Workshop neben dem Einstiegsworkshop aus einer Praxisphase, in der die entstandenen Konzepte mit Unterstützung des zentralen E-Learning-Labors umgesetzt werden. Um auch die anderen Teilnehmenden an den eigenen Erfahrungen aus der Praxisphase teilhaben zu lassen, schließt sich ein Follow-Up-Termin an die Praxisphase an. Das Follow-Up bietet die Gelegenheit, die entstandenen Materialien aller Teilnehmenden gemeinsam auszuprobieren und Feedback zu geben, bevor die Materialien in der Lehre eingesetzt werden.
Ziele
Die Teilnehmenden sind in der Lage, ...
... lernförderliche digitale Lehr-Lernmaterialien zu konzipieren.
... digitale Lehr-Lernmaterialien anhand eines Konzepts lernförderlich zu gestalten.
... digitale Lehr-Lernmaterialien didaktisch sinnvoll einzusetzen.
Umfang und Organisation
Der Workshop ist dreiteilig aufgebaut. Auf die Auftaktveranstaltung folgt eine Praxisphase, in der Lehr-Lernmaterialien in individueller Zusammenarbeit mit dem zentralen E-Learning-Labor erstellt werden. In einem gemeinsamen Follow-Up geben die Teilnehmenden untereinander Feedback zu den entstandenen Materialien.
Eine verbindliche Teilnahme an allen drei Workshopteilen wird vorausgesetzt.
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden.
Workshopleitung
Ann-Christine Hadam und Jan Lingelbach, beide zentrales E-Learning-Labor
Sie bereiten Ihren Studiengang gerade für die Reakkreditierung vor oder konzipieren einen neuen Studiengang? Dann ist dieser Workshop genau das Richtige für Sie!
In der Curriculumswerkstatt sprechen wir über Anforderungen des Curriculums, zeigen auf, welche Bedingungen zur Akkreditierung erfüllt sein müssen, und begleiten Sie bei der Planung Ihres Studiengangs. Auf Grundlage Ihrer Studiengangsziele entsteht ein kompetenzorientierter Curriculumsaufbau. Dazu betrachten wir gemeinsam sowohl den Ablauf des Studiengangs insgesamt als auch den Aufbau der einzelnen Module.
Umfang und Organisation
10 Arbeitseinheiten (1 AE entspricht 45 Minuten)
Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" im Erweiterungsmodul angerechnet werden.
Workshopleitung
Ann-Christine Hadam und Hans-Martin Pohl
HD-Zertifikat
Hochschuldidaktische Schulungstermine
26.03.2026 bis 27.03.2026 — 9:00 bis 17:00 Uhr CET
"Lehren und Lernen I + II“ - Hochschuldidaktischer Grundkurs
Veranstaltungssprache:
DeutschVeranstalter:
DLS, Arbeitsbereich Hochschuldidaktik, sabine.rudolph(at)verw.hs-fulda.de
Veranstaltungsort:
wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Ansprechperson
(für inhaltliche Fragen)
Kontakt

Hans-Martin Pohl
Abteilungsleiter und Hochschuldidaktik
Anmeldung
Ansprechperson
(für organisatorische Fragen)
Ansprechperson

Sabine Rudolph
Assistenz DLS und Projektassistenz HessenHub
