Hochschule Fulda bei den FISU Games aktiv

22.07.2025

Mit kreativen Mitmachaktionen begeisterten Studierende des Fachbereichs Sozialwesen die Gäste der Welthochschulspiele.

Vom 16. bis 27. Juli feiert die Rhein-Ruhr-Region und Berlin eine lebendige Mischung aus Spitzensport, Kultur und Wissenschaft: Die FISU World University Games 2025 finden erstmals dezentral statt - in Städten wie Bochum, Duisburg, Essen, Mülheim und Berlin. Nach den olympischen und paralympischen Spielen sind die zweijährig stattfindenden Welthochschulspiele das größte Multisportevent der Welt! Rund 8.500 studentische Athlet*innen reisten aus etwa 150 Ländern an. Neben 18 Wettkampfsportarten (darunter neu: 3x3 Basketball und 3x3 Rollstuhlbasketball) bildet ein umfangreiches Rahmenprogramm das Herzstück der Games.

 

Engagement der Hochschule Fulda im Rahmenprogramm

Am 18. und 19. Juli präsentierte sich die Hochschule Fulda mit dem Fachbereich Sozialwesen und dem Hochschulsport aktiv im Rahmenprogramm der Games in der Jahrhunderthalle Bochum. Unter Einbindung des Studienmoduls „Bewegungs  und Zirkuspädagogik“ erarbeiteten Studierende der Sozialen Arbeit über das Sommersemester eigene Mitmachstationen für Besucher*innen und Sportler*innen.

Das Ziel war klar: niedrigschwellige, kreative und partizipative Aktionen, die Spaß machen und dazu einladen, selbst aktiv zu werden. Dafür wurden Inhalte aus den Bereichen Zirkustechniken, Frisbeesport und Rückschlagsport genutzt - darunter auch Parkpong (eine an der Hochschule Fulda entwickelte Mischform aus Tischtennis und Roundnet). Diese Bewegungsaktivitäten spiegeln die Bandbreite des Hochschulsports wider. Das Highlight folgte anschließend zum Semesterende: Die Studierenden führten die Stationen eigenverantwortlich durch - erstmals vor einem fremden, sportinteressierten Publikum im Rahmen der Welthochschulspiele. Das bot die Gelegenheit, sich als Anleiter*innen zu erproben und einen Rollenwechsel zu erleben. Auch Kolleg*innen aus anderen Hochschulsport Einrichtungen - national wie international - kamen an den vier Stationen vorbei und versuchten sich an den Angeboten.

Angehörige des Fachbereichs Sozialwesen (Dozent Dr. Joachim Wondrak; Student und Zirkustrainer Florian Nicholson) und Mitarbeitende des Hochschulsports (Maria Engler, Samuel Rill, Jakob Schachtner, Nicolai Kram) bereiteten die Studierenden semesterbegleitend auf die Mitwirkung vor und betreuten sie während der Veranstaltungen vor Ort.

 

Veranstaltungsort & industrielle Atmosphäre

Die Jahrhunderthalle Bochum - eine historisch bedeutsame ehemalige Industriehalle - wurde während der Games zur Bühne für Sport, Kultur und Wissenschaft. Der moderne Festivalcharakter ergänzte die industrielle Umgebung, insbesondere mit den zwei Basketballcourts im Inneren der Halle in Kombination mit den drei Eventbühnen im Innen- und Außengelände.

 

Abendliches Sporterleben & Inklusion

Neben den Angeboten vor Ort stand der gemeinsame Besuch der Abendsession im 3x3-(Rollstuhl-)Basketball auf dem Plan: Unter anderem sah die Delegation der Hochschule Fulda das Entscheidungsspiel um den Gruppensieg zwischen dem deutschen Männer-3x3-Team und der Mongolei (13:21 zugunsten der sehr starken Mongolei) sowie das beeindruckende Vorrundenspiel der deutschen 3x3-Rollstuhlbasketball-Damen gegen Brasilien (21:0). Dieser Wettkampf war ein Novum: Erstmals war bei den „Summer World University Games“ ein Parasport Bestandteil des Programms. Diese inklusive Dimension fand sich selbstverständlich auch in den Angeboten der Hochschule Fulda in Bochum wieder: niedrigschwellig, partizipativ und offen für alle!

 

Die Hochschule Fulda hat auf den World University Games in Rhein-Ruhr deutlich gemacht, dass Hochschulsport mehr als Leistung ist: Er fördert bspw. Begegnung, Inklusion und kulturellen Austausch. Durch die Kombination von pädagogischer Begleitung, studentischem Engagement und innovativen Sportangeboten entstand ein überzeugender Auftritt im Rahmen der Games. Die Studierenden sammelten wertvolle Praxiserfahrung für ihr Studium und Einblicke in eine einmalige Sportgroßveranstaltung, die es in den nächsten 20-30 Jahren wohl nicht nochmal in Deutschland geben wird.

Der Hochschulsport bedankt sich beim Fachbereich Sozialwesen für die Unterstützung und ist stolz darauf, gemeinsam mit den Studierenden ein Teil der Welthochschulspiele gewesen zu sein!

 

Hier geht's zu weiteren Eindrücken, Bildern und Videos der Vorbereitung und Veranstaltung!

 

Wer Wettkämpfe und Entscheidungen online miterleben möchte, hat bis zum 27.07. bspw. in der ARD-Mediathek in der Rubrik Sportschau oder über die Website der Rhine-Ruhr-Games die Möglichkeit dazu.