Newsletter Nummer 6 vom 23.04.2020

Inhaltsübersicht:

  • Planung des weiteren Campusbetriebs
  • Regeln für den Notausleihbetrieb der HLB
  • Mund-Nasen-Schutz bestellt
  • Telefonische Krankschreibung verlängert
  • Tipps für das Arbeiten im Homeoffice (Teil 2)

Planung des weiteren Campusbetriebs
Die Hochschule befindet sich nach wie vor im Basisbetrieb. Daran wird sich bis auf Weiteres nichts ändern. Das bedeutet: Die bestehenden Regelungen gelten unverändert weiter. Über jede Änderung werden wir Sie so schnell wie möglich informieren.

Daraus folgt, dass lediglich die für die Kernteams benannten Personen auf dem Campus anwesend sein dürfen. Die HLB startet am 27.04.2020 mit dem Notausleihbetrieb. Hier gelten die speziell dafür ausgearbeiteten Regelungen (siehe nächsten Punkt). Zur Medienausleihe und -rückgabe in der Bibliothek dürfen ab dem 27.04.2020 zudem Nutzer*innen der Bibliothek den Campus für den Weg zur Bibliothek betreten (mehr dazu ebenfalls im nächsten Punkt).

Uns erreichen nun verstärkt Anfragen, inwieweit zusätzliche Tätigkeiten außerhalb der Kernteams auf dem Campus möglich sind. Wir sprechen hier von Teilöffnungen. Wir stimmen uns diesbezüglich sehr eng mit dem Wissenschaftsministerium ab und führen Gespräche mit den Dekanaten. Da die Pandemie keineswegs überstanden ist und es vielmehr gilt, die Ansteckungsgefahr auch weiterhin so gering wie möglich zu halten, werden Lockerungen nur in kleinen Schritten und unter verschärften Hygienemaßnahmen erfolgen können. Für jede Lockerung von Beschränkungen überprüfen wir, welche Gefährdungen bestehen und welche Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit der Hochschulmitglieder und zur Unterbrechung der Infektionsketten getroffenen werden müssen.

Wir arbeiten derzeit an der Umsetzung der vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erlassenen Corona-Arbeitsschutzstandards und einer entsprechenden Handreichung für Sie. Das bedeutet: Wir planen die Rahmenbedingungen und Schutzmaßnahmen, unter denen wir in einem nächsten Schritt mögliche Teilöffnungen vornehmen könnten. Ab wann dies in Kraft treten kann, steht momentan noch nicht fest. Wir bitten Sie daher zunächst noch um etwas Geduld. Einzeltermine zur Abholung von Unterlagen etc. sind nach Antragsstellung über die jeweilige Führungskraft an agu-aktuell@hs-fulda.de selbstverständlich weiterhin möglich.

Regeln für den Notausleihbetrieb der HLB
Ein ministerieller Erlass erlaubt uns eine erste Teilöffnung der HLB. Ab Montag, den 27.04.2020 bietet die HLB an beiden Standorten einen Notausleihbetrieb unter Berücksichtigung der geltenden Infektionsschutzempfehlungen an.

Folgendes Angebot stellt die HLB zur Verfügung:

  • Medien können ausgeliehen und zurückgegeben werden. Wir weisen darauf hin, dass die HLB derzeit nicht als Lernort fungieren kann, da sämtliche Arbeitsplätze wie PC-Pool, Recherche-PCs und Arbeitsräume nicht zur Verfügung stehen. Gleiches gilt für die technische Infrastruktur wie Kopierer und Scanner. Auch die Regalbereiche sind nicht zugänglich. Daher kann die Ausleihe nur über eine vorherige Bestellung der Medien über das Suchportal FILIP erfolgen.
  • Für nicht zugängliche bzw. nicht ausleihbare Bestände wie Präsenzexemplare und Zeitschriften richtet die HLB ab 04.05.2020 das Angebot eines Scan-/Kopierdienstes im Rahmen der jeweils aktuellen rechtlichen Möglichkeiten ein. Das Angebot gilt ausschließlich für Hochschulangehörige. Die Kosten trägt zunächst die HLB.
  • Geöffnet ist die HLB zu folgenden Zeiten:
    • Standort Campus: Mo-Fr 8-17 Uhr
    • Standort Heinrich-von-Bibra-Platz: Mo-Fr 9.30-17 Uhr
    • Samstags bleiben beide Standorte geschlossen.
  • Die Zugänglichkeit des Kassenautomaten ist gewährleistet, da die bis einschließlich 16.03.2020 angefallenen Mahngebühren gezahlt werden müssen, um Medien bestellen bzw. ausleihen zu können. Am Standort HvB wird gebeten, die Mahngebühren zu überweisen, falls man nicht sofort ausleihen möchte – aber es wird auch Geld angenommen.

Weitere Informationen und die Regelungen zur Nutzung finden Sie auf der Homepage der HLB. Die HLB wird den Betrieb mit diesen Regelungen nach einer Woche evaluieren und falls erforderlich Anpassungen vornehmen.

Mund-Nasen-Schutz bestellt
Die Hochschule hat textilen Mund-Nasen-Schutz für alle Hochschulmitglieder bestellt. Er soll insbesondere dort zum Einsatz kommen, wo in Gebäuden der erforderliche Abstand von mindestens 1,50 Metern nicht garantiert werden kann. Wir informieren Sie, sobald die Lieferung eingegangen ist und geprüft wurde, wie eine Verteilung an die Beschäftigten und Studierenden erfolgen kann.

Telefonische Krankschreibungen verlängert
Wer Erkältungskrankheiten oder leichte Atemwegsbeschwerden hat, kann sich weiterhin telefonisch krankschreiben lassen. Die Ausnahmeregelung wurde Anfang der Woche nach zunächst anderslautenden Meldungen bis zum 03.05.2020 verlängert.

Tipps für das Arbeiten im Homeoffice (Teil 2)
Im Anschluss an die Tipps im Newsletter Nummer 2 vom 02.04.2020 möchten wir Sie auf weitere Tipps für das Arbeiten im Homeoffice hinweisen. Dieses Mal beruhen die Tipps auf Empfehlungen der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG). Die Führungskräfte werden zeitnah per E-Mail weitere Informationen zu den einzelnen Tipps erhalten und zugleich gebeten werden, die Tipps für Beschäftigte an Ihre Mitarbeiter*innen weiterzuleiten. Hier vorab die Tipps in Kurzform:

Wie können Sie als Führungskraft Ihre Mitarbeiter*innen im Homeoffice unterstützen, damit diese sicher und gesund arbeiten?
Tipp 1: Geeignete Arbeitsbedingungen zur Verfügung stellen
Tipp 2: Sinnstiftende Tätigkeiten erhöhen die Motivation
Tipp 3: Eine Kultur des Miteinander pflegen
Tipp 4: Klare Absprachen reduzieren negative Beanspruchung

Was können Beschäftigte tun, um im Homeoffice sicher und gesund zu arbeiten?
Tipp 1: Blickwinkel lassen sich verändern – eine Krise als Chance
Tipp 2: Geben Sie Ihrem Tag eine klare Struktur
Tipp 3: Kultur des Miteinander pflegen
Tipp 4: Kommunizieren Sie klar Ihre Erreichbarkeitszeiten und halten Sie sich unbedingt daran
Tipp 5: Arbeiten im Homeoffice erfordert ein gutes persönliches Selbstmanagement
Tipp 6: Klären Sie wichtige Kommunikationswege, sammeln und priorisieren Sie Ihre Fragen an andere Personen