Mein Auslandssemester in Dänemark

Recht spontan habe ich mich im Januar 2018 dazu entschieden für ein Semester ins Ausland zu gehen. Eine Woche vor Ablauf der Bewerbungsfrist musste ich mich zwar etwas beeilen alle nötigen Dokumente noch zusammen zu bekommen, ein Problem war das jedoch nicht. Bei der Auswahl des Landes war oberste Priorität, dass an der Uni Kurse in Englisch angeboten werden. Somit habe ich mich letztendlich für Dänemark entschieden, was sich als sehr gute Wahl herausgestellt hat.

Genauer gesagt ging es nach Aarhus. Aarhus ist eine typische Studentenstadt. Mit ihren 330.000 Einwohnern zwar nicht riesig, aber für mich war die Größe perfekt. Untergebracht war ich in einem der zahlreichen Wohnheime der Uni. Anfangs war ich etwas geschockt von der Entfernung von ca. 8 km zur Uni und der Vorstellung, sich die Küche mit 16 weiteren Studenten zu teilen. Die Wohnsituation zeigte sich jedoch bereits am Anfang als Vorteil, denn so fand ich schnell neue Freunde aus Dänemark und der ganzen Welt. Auch die 8 km zur Uni waren mit dem Fahrrad kein großes Problem.

Vor allem die erste Hälfte des Semesters konnte man voll und ganz genießen. Das Wetter war noch schön und auch die Klausuren noch weit entfernt. Wir haben viele Ausflüge in und um Aarhus unternommen. Besonders die Nähe zum Strand hat mir gefallen. Das Angebot für Erasmus-Studenten war gigantisch. Wöchentlich gab es feste Termine an denen man im „Studenterhus“ feiern, oder einfach gemeinsam Zeit verbringen konnte. Auch jede Menge Ausflüge wurden angeboten. Ich habe beispielsweise am Ausflug ins Legoland teilgenommen. Zusätzlich gab es bei mir im Wohnheim zweimal wöchentlich Barabende unter verschiedenen Mottos.

Eines meiner Highlights während des Semesters war ein Roadtrip durch einen Teil Norwegens, zusammen mit Emma. Auf eigene Faust haben wir die Natur erkundet. Auch wenn es nicht viele Tage mit schönem Wetter gab, hat sich der Urlaub absolut gelohnt.

Im Nachhinein habe ich mich richtig geärgert, dass ich nicht schon während des Bachelors im Ausland war. Ich kann nur jedem weiter empfehlen, mindestens einmal im Studium ins Ausland zu gehen.

Sabrina Siegmund

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