Exkursion zum Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt

06.02.2020

Foto: Privat

Am 05. Februar 2020 nahmen ca. 15 Personen im Rahmen der Vorlesung „Umwelttechnik“ von Herrn Prof. Esper an einer Exkursion zum Gemeinschaftskraftwerk in Schweinfurt teil.

Das Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt (GKS) ist ein Kohlekraftwerk mit integrierter thermischer Abfallbehandlungsanlage (Müllverbrennungsanlage). Es versorgt ortsansässige Großbetriebe und große Teile der Stadt mit Fernwärme und ist der größte Stromerzeuger im Stadtgebiet.

Ziel der Exkursion war der Müllverbrennungsteil des GKS.
Der Abfallteil der Anlage ist seit 1994 in Betrieb. Hier wird in drei Verbrennungslinien der Restmüll von 1,1 Mio. Einwohnern aus dem Gebiet Main/Rhön thermisch verwertet. Jeder der drei Öfen hat einen Durchsatz von ca. 8 t/h Restmüll. Der Rundgang führte die Teilnehmenden der Exkursion von der Anlieferung des Restmülls per LKW vorbei an den Verbrennungsöfen zu dem Bereich, in dem die Reinigung der Rauchgase erfolgt. Durch nachgeschaltete Aggregate, wie selektive nichtkatalytische Reduktion der Stickoxide, Multizyklon, Sprühtrockner, Gewebefilter, zweistufiger Wäscher, werden alle geforderten Grenzwerte für die Abluft sicher unterschritten. Zum Abschluss des Rundgangs besonders interessant  war der Ausblick von der Krankanzel aus in den Müllbunker. Von hier aus werden die Umschichtung des angelieferten Restmülls sowie die Aufgabe des Mülls in die Zuführtrichter der drei Brennöfen gesteuert.
Abschließend erfuhren die Teilnehmenden bei einem kleinen Imbiss noch weitere Daten und Fakten zum Müllkraftwerk in Schweinfurt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Herrn Reinig vom GKS für die sehr interessanten Ausführungen zum Thema Restmüllverwertung/-entsorgung im Gemeinschaftskraftwerk Schweinfurt.

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