Meilenstein beim Professorinnenprogramm 2030
03.02.2026
Prof. Dr. Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Uta Anschütz, Professorin, Prof. Dr. Anne Walter, Professorin und Frauen- und Gleichstellungsbeauftrage für den Bereich Professor*innen, Birgit Hohmann, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, Dr. Jasmin Meyer, Referentin für Gleichstellung, Leonie Hergenröder, Promotionsstelle, Prof. Dr. Isabell Wirth und Prof. Dr. Cathrin Möller, Professorinnen.
Fulda. Ein voller Erfolg an der Hochschule Fulda zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft am 11. Februar 2026: Drei Wissenschaftlerinnen wurden erstmals auf unbefristete Professuren in MINT-Fächern berufen, zudem wurden eine Promotionsstelle im Fachbereich Lebensmitteltechnologie und eine Referentinnenstelle Gender Consulting für Fachbereiche mit hochqualifizierten Frauen an der Hochschule Fulda besetzt. Die Förderzusage des Bundes ist an der Hochschule Fulda noch Ende 2025 eingegangen. Die genannten Stellen können damit für fünf Jahre finanziert werden. Das Professorinnenprogramm 2030, das die Förderung von Frauen in der Wissenschaft unterstützt, zeigt damit hervorragende Ergebnisse.
Der Präsident der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Karim Khakzar, betont die Bedeutung dieser Professuren: „Das Bundesprogramm zur Förderung von Professorinnen ist ein wichtiges Instrument für mehr Chancengerechtigkeit im Wissenschaftsbereich. Die Hochschule Fulda hat sich seit der ersten Ausschreibung vor vielen Jahren zu einer der bundesweit erfolgreichsten Hochschulen im sogenannten Professorinnenprogramm entwickelt. Wir konnten damit die weibliche Präsenz in akademischen Führungspositionen an unserer Hochschule erheblich steigern und haben insgesamt ein inklusives und unterstützendes Umfeld geschaffen, in dem Frauen in der Wissenschaft wachsen und sich weiterentwickeln können.“ Um diese herausragende und überzeugende Gleichstellungsarbeit der Hochschule Fulda zu würdigen und als wichtiges Qualitätskriterium sichtbar zu machen, wurde der Hochschule bereits zweimal das Prädikat „Gleichstellungsstarke Hochschule“ verliehen – zuletzt im Frühjahr 2025.
Vielfältige Expertise und neue Perspektiven
Die drei neuen Professorinnen bringen vielfältige Expertise und neue Perspektiven in ihre jeweiligen Fachbereiche: Prof. Dr. Cathrin Möller, „Softwareentwicklung insbesondere Cloudtechnologien“ am Fachbereich AI, Prof. Dr. Uta Anschütz, „Biochemie und Analytik für Lebensmittel“ am Fachbereich LT, und Prof. Dr. Isabell Wirth, „Energietechnik und Energiespeicherung“ am Fachbereich ET. „Ihre Berufungen sind ein starkes Signal für die Stärkung weiblicher Vorbilder in der Wissenschaft und Forschung. Gleichzeitig hebt die Besetzung der Promotionsstelle die Unterstützung der Hochschule für Nachwuchswissenschaftlerinnen hervor“, fügt Prof. Dr. Martina Ritter, Vizepräsidentin für Forschung und Transfer der Hochschule Fulda, hinzu. Die Promotionsstelle, die im Rahmen des Professorinnenprogramms 2030 vergeben wurde, ging an Leonie Hergenröder, Fachbereich LT.
Darüber hinaus wird die neu geschaffene Referentinnenstelle Gender Consulting für Fachbereiche, die durch Dr. Jasmin Meyer besetzt wurde, eine zentrale Rolle bei der Förderung der Gleichstellungsstrategien der Hochschule Fulda spielen. Diese Position ermöglicht es, gemeinsam mit den Fachbereichen neue und passgenaue gleichstellungsfördernde Maßnahmen zu entwickeln, um dadurch das Thema Geschlechtergerechtigkeit sichtbarer zu machen und nachhaltig in die Strukturen und Prozesse der Hochschule zu integrieren. „Am Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft wollen wir die Erfolge und Beiträge von Wissenschaftlerinnen an unserer Hochschule würdigen und feiern", sagt die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Fulda, Birgit Hohmann. „Unsere Initiativen sind Teil eines breiteren Engagements, um Hindernisse für Frauen in der Wissenschaft abzubauen und Chancengleichheit zu fördern.“
Die Hochschule Fulda setzt mit ihren Bemühungen ein klares Zeichen im Sinne des Professorinnenprogramms 2030 und bekräftigt ihr Engagement für eine geschlechtergerechte wissenschaftliche Gemeinschaft. Am Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft selbst, also am 11. Februar, lädt die Hochschule Fulda außerdem ihre Mitglieder ein, in der Mittagspause am Lunch-Debate teilzunehmen. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um die Rolle von Frauen in der Wissenschaft zu thematisieren und Bewusstsein für gleichberechtigten Zugang zu schärfen.
Über die Hochschule Fulda
An der Hochschule Fulda gibt es 9500 Studierende. In acht Fachbereichen lehren und forschen mehr als 170 Professorinnen und Professoren. Die Hochschule Fulda zählt zu den forschungsstärksten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. An der Hochschule Fulda stehen mehr als 60 Studiengänge zur Auswahl – darunter bundesweit einmalige Angebote. Neben Bachelor- und Master-Studiengängen in Präsenz und Vollzeit werden auch ausbildungsintegrierte, berufsbegleitende und duale Studiengänge angeboten. Seit dem Jahr 2016 besitzt die Hochschule Fulda als erste Hochschule für Angewandte Wissenschaften bundesweit das eigenständige Promotionsrecht. Die Internationalisierungsstrategie der Hochschule wird durch die Mitgliedschaft in der europäischen Hochschulallianz E³UDRES² verstärkt.