Julian Fuchs

Student im dualen Studiengang LifeCycle Catering

Julian Fuchs

Warum hast du dich für ein duales Studium entschieden?

Ich wollte nach der Schule nicht die nächsten Jahre mit einem reinen Theoriestudium verbringen. Ich wollte lieber etwas Praktisches machen. Ich wollte das Gefühl haben, nicht nur für mich selbst zu lernen, sondern auch etwas zu bewirken und auf eigenen Füßen zu stehen.

Zudem kann mich meiner Meinung nach kein anderer Studiengang so gut auf den Alltag als Großküchen- und Objektausstatter vorbereiten. Nicht nur wegen der Verzahnung mit der Arbeit, sondern weil das Studium von Unternehmen mitentwickelt und auf die Branche zugeschnitten ist.

Welche Erwartungen hattest du zu Beginn? Wie sieht dein Fazit nach dem 1. Studienjahr aus?

Das Studium hilft mir, mich auf die Arbeit vorzubereiten, die ich mal möglichst gut machen will. Zwar habe ich in diesem ersten Jahr die klassischen kaufmännischen Aspekte, die ich brauche fast nur aus dem Unternehmen gelernt. Aber es bringt natürlich wesentlich mehr bei als die bloße Ausbildung. Schon jetzt hat das Studium meinen Blick um einiges erweitert und ich stelle teilweise andere Fragen und gehe anders als andere Auszubildende bei uns an Aufgaben heran. Konflikte besser einzuschätzen, verbessertes Zeitmanagement oder ein besseres Verständnis von den Themen Kontamination und Hygiene sind nur ein paar Aspekte aus dem bisherigen Jahr.

Außerdem habe ich durch das Studium bereits sehr nette Menschen kennengelernt. Ich denke, ich entwickle mich auch durch das Studium persönlich weiter und bin zugleich, durch die Arbeit, weitestgehend selbständig und habe jetzt sogar meine eigene Wohnung.

Welche Herausforderungen bringt ein duales Studium für dich mit?

Es ist ganz klar arbeitsintensiv, gerade vor den Prüfungen. Mit etwas Motivation und Organisation ist es aber durchaus machbar. Zum Glück unterstützt mich auch mein Unternehmen sehr in der Ausbildung und gibt mir die nötige Zeit für mein Studium

Am Anfang bestand die Sorge, dass das Studium und die Arbeit zu sehr in Konflikt geraten. Das lässt sich natürlich nicht immer vermeiden. Gerade die Präsenzphasen in Fulda, die im 6-wöchigen Block stattfinden, sind manchmal etwas störend für die Mitarbeit bei längerfristigen, größeren Projekten. Doch sind die Präsenzphasen so kompakt wie möglich. Persönlich, muss ich sagen, sind das immer sehr schöne Wochen. Außerdem wurden die Onlinestunden erfolgreich so gelegt, dass sie sich nicht mit der Arbeitszeit überschneiden und Dozentinnen und Dozenten waren hierbei überaus bereitwillig, sich unseren Zeitplänen anzupassen.

Welche Aufgaben hast du in den Präsenzphasen in deinem Unternehmen?

Meine Aufgaben sind, da ich im Zuge der Ausbildung etwa alle zwei Monate die Abteilung wechsle, sehr vielfältig. Bereits durchlaufen habe ich die Abteilungen Laden, Lager, Verkaufsinnendienst, Einkauf und jeweils die Projektabteilungen der beiden Geschäftsführer. Hierbei war ich, neben den überwiegenden Bürotätigkeiten, auch häufiger außer Haus tätig. Ich war bei verschiedenen Vergaben, Baubegehungen und Abnahmen dabei, meist natürlich nicht allein. Zudem hatte ich die Gelegenheit z. B.an Schulungen, Treffen mit Lieferanten und Verbandstreffen teilzunehmen sowie mehrere Messen zu besuchen und die Firma auch mit vertreten zu dürfen.

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