Gesundheitstechnik (B.Sc.)

Auf einen Blick

Name des Studienangebots
Gesundheitstechnik (B.Sc.)
Fachbereich
Angewandte Informatik
Kooperierende Fachbereiche: Pflege und Gesundheit , Elektrotechnik und Informations­technik
Vertiefungen
Gesundheitsinformatik, Produktdesign Gesundheitstechnik und Gesundheitsmanagement
Abschluss
Bachelor of Science (B.Sc.)
Art des Studiums
Präsenzstudium
Regelstudienzeit
7 Semester
Studienbeginn
Wintersemester
Zulassungsbeschränkung
Der Studiengang ist zulassungsfrei.
Zulassungsvoraussetzungen
Hochschulzugangsberechtigung
Unterrichtssprache
Deutsch
Sprachvoraussetzungen
Für internationale Studierende: Deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) spätestens am Tag der Immatrikulation. Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist ein niedrigeres Niveau ausreichend. Bewerbungen bis zum 30. April: B 1 oder äquivalent, Bewerbungen ab 1. Mai: DSH 1 bzw. B 2 oder äquivalent.

Um was geht‘s?

Der Mensch steht im Vordergrund des interdisziplinären Studiengangs. Die Entwicklung von Technik, die gesundheitsförderlich eingesetzt werden kann, ist das Ziel. Inhalte aus Informatik, Elektrotechnik und den Gesundheitswissenschaften werden den Studierenden vermittelt.

Das Finden und Realisieren von innovativen technischen Lösungen zur Unterstützung der Gesundheitsberufe ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Studiums.

Mit der Kombination von Gesundheit und Technik soll ein gesellschaftlicher Trend aufgegriffen werden: Die zunehmende Bedeutung von gesundheitlichen Themen, die sich mit neuen technischen Innovationen trifft.

Der Schwerpunkt im technischen Bereich liegt dabei im Bereich der Programmierung, Embedded Systems, Webapplikationen, mobile Anwendungen, Datenbanken und Robotik. Darauf aufbauend werden Kompetenzen für Konzeption und Einsatz von gesundheitstechnischen Produkten und Verfahren vermittelt, die die Besonderheiten des Gesundheitsmarktes berücksichtigen. Im gesundheitswissenschaftlichen Bereich liegt neben medizinischem Grundlagenwissen der Schwerpunkt darauf, sich in den Strukturen des Gesundheitswesens zurechtzufinden und die dort geltenden besonderen Ansprüche zu verstehen.

Für wen ist das was?

Sie haben Interesse an gesundheitlichen Themen, sowohl auf individueller als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Sie wollen an der Entwicklung technischer Lösungen, die gesundheitsförderlich eingesetzt werden, mitarbeiten. Freude an zwischenmenschlichem Umgang und logischem Denken sollte bei Ihnen vorhanden sein. Fachspezifische Vorkenntnisse benötigen Sie nicht.

Für Beschäftigte aus den Gesundheitsberufen, die ihren Erfahrungsschatz um technische Kenntnisse erweitern, eröffnet der Studiengang neue Perspektiven.

Wie läuft das Studium ab?

Nach vier Semestern Grundlagenstudium wählen die Studierenden eine der drei folgenden Vertiefungsrichtungen.

  • Gesundheitsmanagement: Sie lernen die Entwicklung und den Vertrieb von technischen Lösungen im Gesundheitswesen.
  • Gesundheitsinformatik: Bietet Studierenden die Möglichkeit, sich auf die Softwareentwicklung im Rahmen von Gesundheitstechnikprojekten zu spezialisieren.
  • Produktdesign Gesundheitstechnik: Haben Sie Interesse an den elektrotechnischen Aspekten des Studiums, dann bietet sich diese Vertiefungsrichtung an.

In allen Phasen des Studiums werden die Lehrveranstaltungen durch Laborübungen, Praktika und Projektarbeiten ergänzt.

Was kommt danach?

Der demografische Wandel und das größer werdende Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung werden auch in Zukunft zu einem weiteren Wachstum des Gesundheitsmarktes beitragen.

Die Gesundheitswirtschaft in Deutschland hatte 2017 ca. 5,2 Millionen Beschäftigte und einen Umsatz von mehr als 315 Milliarden Euro im Jahr.

Technische Innovationen in den Bereichen der Diagnostik und Therapie, der Prävention, Pflege und der Physiotherapie werden immer mehr benötigt. Dies eröffnet exzellente Berufsperspektiven für unsere Studierenden, die Experten und Expertinnen auf diesen Gebieten sind.

Allein in Deutschland gibt es aktuell 12.000 Unternehmen, die im Bereich der Gesundheitstechnik aktiv sind. Softwareentwicklung, Entwicklung von technischen Lösungen, Unternehmensberatung oder eine Karriere in Lehre und Forschung sind typische Perspektiven unserer Absolventen und Absolventinnen.

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