Public Health (M.Sc.)

Auf einen Blick

Name des Studienangebots
Public Health (M.Sc.)
Fachbereich
Pflege und Gesundheit
Abschluss
Master of Science (M.Sc.)
Art des Studiums
Präsenzstudium
Regelstudienzeit
4 Semester
Studienbeginn
Wintersemester
Zulassungsbeschränkung
Der Studiengang ist zulassungsfrei.
Zulassungsvoraussetzungen
Erster Hochschulabschluss mit einem Notendurchschnitt von mindestens 2,5 sowie ein gesundheitswissenschaftlicher Schwerpunkt im Studium oder im Beruf. Einschlägige Berufserfahrung von mindestens einem Jahr kann den Notenschnitt relativieren. Das Erststudium muss Kompetenzen in Forschungsmethoden, grundlegende naturwissenschaftlich-medizinische und gesundheitspolitische Kenntnisse vermittelt haben; andernfalls können Auflagen ausgesprochen werden.
Unterrichtssprache
Deutsch mit englischsprachigem Anteil
Sprachvoraussetzungen
Für internationale Studierende: Deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) spätestens am Tag der Immatrikulation. Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist ein niedrigeres Niveau ausreichend. Bewerbungen bis zum 30. April: B 1 oder äquivalent, Bewerbungen ab 1. Mai: DSH 1 bzw. B 2 oder äquivalent
Besonderheiten
Die regulären Veranstaltungen sind am Montag und Dienstag

Um was geht‘s?

Public Health zielt auf die Förderung der Gesundheit, die Erhöhung der Lebenserwartung, die Verringerung der Erkrankungshäufigkeit und die Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität der Bevölkerung und ergänzt damit die individuelle Perspektive von Medizin und anderen Gesundheitsberufen. Public Health ist interdisziplinär ausgerichtet und nimmt zudem eine international vergleichende Perspektive ein. Es wird etwa gefragt nach:

  • der Häufigkeit und Verteilung von Erkrankungen in der Gesellschaft, einschließlich der sozial bedingten gesundheitlichen Ungleichheit
  • den Ursachen von Gesundheit und Krankheit, insbesondere den sozialen und umweltbedingten Einflussfaktoren auf die Gesundheit
  • dem Bedarf an präventiver, therapeutischer und pflegerischer Versorgung sowie der Gesundheitsförderung der Bevölkerung heute und in der Zukunft
  • der Planung, Durchführung und Bewertung lebensweltbezogener Interventionen zur Krankheitsprävention und Gesundheitsförderung
  • der Wirksamkeit und Effizienz unterschiedlicher Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention sowie zur Krankenbehandlung
  • der Eignung bestehender Strukturen, Prozesse und Formen der Arbeitsteilung der Gesundheitsberufe im Sinne einer effektiven und effizienten gesundheitlichen Versorgung und Gesundheitsförderung sowie der Steuerung und Finanzierung der Krankenversorgung
  • der Gestaltung eines Gesundheitssystems, das allen Bürgerinnen und Bürgern eine hohe Versorgungsqualität und einen gleichen, nicht diskriminierenden, ihrem individuellen Bedarf entsprechenden und bezahlbaren Zugang zu Versorgungsleistungen bietet
  • der angemessenen Beteiligung von Patientinnen und Patienten sowie Bürgerinnen und Bürgern an der Gestaltung des Gesundheitswesens

Public Health verbindet Forschung mit ihrer Anwendung und Umsetzung. International ist Public Health eine verbreitete wissenschaftliche Weiterbildung und Voraussetzung für die Übernahme von Gestaltungsaufgaben in Gesundheitssystemgestaltung und Gesundheitsversorgung. 

Für wen ist das was?

Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen unterschiedlicher Disziplinen mit einer beruflichen oder fachlichen Schwerpunktsetzung in Gesundheitsfragen haben die Möglichkeit, sich für Gestaltungsaufgaben im Gesundheitswesen zu qualifizieren. Public Health setzt dabei die Fähigkeit voraus, bevölkerungsbezogen zu denken und zu handeln und nicht ausschließlich die Optimierung der Wirtschaftsergebnisse gesundheitsbezogener Leistungsanbieter zu fokussieren.

Wer Verantwortung in der Gestaltung des Gesundheitswesens im nationalen oder internationalen Kontext übernehmen oder zu diesen Themen forschen und lehren möchte, ist hier richtig. Sie sollten Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten und Forschen, Spaß am interdisziplinären Dialog und gute Englischkenntnisse mitbringen.

Wie läuft das Studium ab?

Ein forschungsorientiertes Master-Studium nach internationalen curricularen Absprachen. Bei einem Auslandssemester an einer Partnerhochschule werden die dortigen Schwerpunkte auf das Studium angerechnet. Während der Vorlesungszeit finden die regulären Lehrveranstaltungen Montag und Dienstag statt.

Von Beginn des Studiums an werden Sie zur gesundheitswissenschaftlichen Forschung befähigt. Im Modul Forschungsmethoden wird aufbauend auf vorhandene Vorkenntnisse vermittelt, wie ein angemessenes Forschungsdesign entwickelt wird, quantitative und qualitative Methoden angewendet, Forschungsergebnisse präsentiert und Forschung evaluiert werden. Anwendungsbezogene Forschungskompetenz erhalten Sie im Rahmen eines Forschungsprojekts, das über zwei Semester die konkrete forschende Arbeit in Kleingruppen in den Mittelpunkt stellt, sowie in den Bereichen Epidemiologie, publikationsfähiges Schreiben und der Ökonomischen Evaluation und Health Technology Assessment. Im zweiten und dritten Semester setzen Sie individuelle Schwerpunkte durch die Auswahl von zwei Wahlpflichtmodulen und einem der internationalen Module.

Im vierten Semester beschäftigen Sie sich im Rahmen Ihrer Master-Thesis mit eigenständiger angewandter Forschung. Studienprojekte und Master-Arbeiten können in Drittmittelprojekte des Fachbereichs eingebunden sein. 

Wahlpflichtmodule:

  • Gesundheitsförderung;
  • Gesundheitskompetenzen in der Bevölkerung;
  • Sozialepidemiologie;
  • Health Technology Assessment und Ökonomische Evaluation;
  • Normatives und Strategisches Management in Gesundheitseinrichtungen;
  • Umwelt und Gesundheit;
  • Perspektiven einer kritische Gesundheitswissenschaft
  • Teilhabe an Gesundheit.

Wahl bei den Modulen zur Internationale Gesundheit:

  • Globalisierung und Gesundheit;
  • Altern in Europa;
  • Sexuelle und reproduktive Gesundheit im internationalen Vergleich: Aufgaben für Public Health
  • alternativ: Auslandssemester.

Was kommt danach?

  • Eine weitere wissenschaftliche Laufbahn erfolgt in der Regel über die Arbeit in Drittmittelprojekten an Hochschulen oder eine Promotion. Forschungsorientierte Tätigkeiten sind aber auch an außeruniversitären Einrichtungen wie dem Robert Koch Institut oder im Bereich des Health Technology Management möglich.
  • Im nationalen Umfeld können strategische und konzeptionelle Stellen besetzt werden, zum Beispiel in öffentlichen Verwaltungen auf kommunaler, Landes- oder Bundesebene, im Bereich der Sozialversicherungen oder in Institutionen der Qualitätssicherung im Gesundheitswesen. Auch Tätigkeiten im Bereich der Politikberatung oder der Verbandsarbeit sind möglich.
  • Innerhalb der Versorgungsstrukturen ist der Masterabschluss in Public Health oft eine der hilfreichen Voraussetzungen, um in leitende Positionen aufsteigen zu können.
  • Für eine Tätigkeit im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit sind Auslandserfahrungen und sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch und einer zweiten Weltsprache neben dem Master in Public Health meist zusätzliche Einstellungsvoraussetzungen.

Rund ums Fach

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Hilfe bei Fragen

Fachliche Beratung

Susan Wank

Studiengangskoordinatorin der Studiengänge Gesundheitsförderung (B.Sc.), Public Health (M.Sc.) und Pädagogik für Pflege- und Gesundheitsberufe (M.A.)

Gebäude 31 , Raum 105
+49 661 9640-6321
Sprechzeiten
Studierende: Mo u. Mi 9 - 11 Uhr, 13 - 14 Uhr Studieninteressierte: Di u. Do 8:30 - 14 Uhr und nach Vereinbarung

Allgemeine Beratung

Tim Feldermann

Central Student Advisory Service (ZSB)

Student advisory service • Advisory service for people with professional qualifications

Gebäude 10 , Raum 214
+49 661 9640-1432
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Without registration: Tue and Wed 9.30 am – 11.30 am, With registration: Thu 9.30 am – 3 pm
Bürozeiten
Mon to Thu 9 am – 12 pm and 2 pm – 3 pm, Fri 8.30 am – 12 pm

Beratung für internationale Studierende

Britta Simon

Koordinatorin Internationale Bewerbungen

Bewerbungen um einen Studienplatz • Erstkontakt Flüchtlinge • Wohnraumvermittlung • Immatrikulation

Gebäude 10 , Raum 202
+49 661 9640-1453
Sprechzeiten
Mo: 9 – 11 Uhr Mi: 13.30 – 15.30 Uhr Fr: 09 – 11 Uhr
Bürozeiten
Mo–Do: 9 – 12 Uhr, 14 - 15.30 Uhr Fr: 8:30 – 12 Uhr