Sozialrecht (LL.B.)

Auf einen Blick

Name des Studienangebots
Sozialrecht (LL.B.)
Fachbereich
Sozial- und Kultur­wissenschaften
Abschluss
Bachelor of Laws (LL.B.)
Art des Studiums
Präsenzstudium
Regelstudienzeit
7 Semester
Studienbeginn
Wintersemester
Bewerbungsfrist
2. Mai bis 11. Oktober
Zulassungsbeschränkung
Der Studiengang ist zulassungsfrei.
Zulassungsvoraussetzungen
Hochschulzugangsberechtigung
Unterrichtssprache
Deutsch
Sprachvoraussetzungen
Für internationale Studierende: Deutsche Sprachkenntnisse auf dem Niveau DSH 2 (Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang) spätestens am Tag der Immatrikulation. Zum Zeitpunkt der Bewerbung ist ein niedrigeres Niveau ausreichend. Bewerbungen bis zum 30. April: B 1 oder äquivalent, Bewerbungen ab 1. Mai: DSH 1 bzw. B 2 oder äquivalent.
Praxispartner
Der Fachbereich hat ein seit vielen Jahren bestehendes Netzwerk von Praxisstellen für Studierende. Ansprechpartnerin für Praktikumsfragen ist Anke Schäfer (anke.schaefer(at)sk.hs-fulda.de).

Um was geht‘s?

Die soziale Grundsicherung und damit zusammenhängende Rechtsfragen sind Dauerthemen unserer Gesellschaft und von hoher volkswirtschaftlicher Bedeutung. Dennoch mangelt es an ausgebildeten Fachkräften, die eine sozialrechtliche Spezialisierung vorweisen können. Die Ansiedlung dieses Studiengangs an einer Hochschule bedeutet eine juristische Ausbildung in enger Verknüpfung mit praxisorientiert vermitteltem Wissen. Sozialjuristen und -juristinnen verbinden ein fundiertes fachjuristisches Wissen, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse mit sozialer Kompetenz.

Für wen ist das was?

Das Studium kommt für diejenigen in Frage, die sich für Recht, Politik, Gesellschaft und Gerechtigkeitsfragen interessieren. All diejenigen, die gerne mit Texten arbeiten und sich nicht von kompliziert formulierten Sachverhalten abschrecken lassen, sind hier richtig. Auch das Bedürfnis anderen helfen zu wollen, zu ihrem Recht zu kommen, kann ein starkes Motiv für das Studium sein. 

Durch das Praktikum, welches in der Mitte des Studiums liegt, kann jeder für sich überprüfen, welche Richtung im späteren Beruf eingeschlagen werden soll. Mancher möchte gerne mit Menschen zu tun haben und will hier in direktem Kontakt stehen, etwa in einer Beratungsstelle. Andere können sich eher vorstellen, sich mit schwierigen Rechtsfällen zu beschäftigen und arbeiten zum Beispiel in der Widerspruchsabteilung einer Versicherung oder Behörde. Sozialpolitisch Interessierte stellen sich vor, an Gesetzgebungsverfahren beteiligt zu sein oder Interessengruppen zu vertreten.

Wie läuft das Studium ab?

Die Studiendauer beträgt sieben Semester, davon

  • vier Semester Grundstudium
  • ein Praxissemester
  • zwei Semester Schwerpunktstudium mit einer abschließenden Bachelor-Thesis

Die Studierenden konzentrieren sich bereits im Grundstudium auf die vielfältigen Anforderungen in der kommenden Praxis. Zunächst werden multidisziplinäre Grundlagen gelegt, wobei der Bereich Recht den größten Umfang besitzt. Verbunden wird dies mit der Vermittlung sozialwissenschaftlicher Kenntnisse und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen. Erlernt werden
 

  • juristische Konfliktlösungen
  • außergerichtliche Einigungsmöglichkeiten
  • Entscheidungsfähigkeit im juristischen, sozialen und wirtschaftlichen Kontext

Ein Praxissemester bietet einen ersten Einstieg in spätere Arbeitsbereiche. Hier werden die bisherigen theoretischen Kenntnisse in der Praxis erprobt und vertieft. Daran schließt sich das Hauptstudium mit dem Abschlussmodul an. 

Was kommt danach?

Die beruflichen Möglichkeiten für die Absolventen bieten sich in einer Vielzahl von öffentlichen Institutionen. Dies können sein: Soziale Organisationen, Träger der freien Wohlfahrtspflege sowie deren Verbände, Arbeitsagenturen, Krankenkassen, Rentenversicherungen, Landkreise, Städte und Gemeinden, Gewerkschaften, Tätigkeitsfelder in der Sozialpolitik und in der Wirtschaft. Sie alle warten auf gut und fundiert ausgebildete Sozialjurist*innen, die eine ebenso juristische wie soziale Qualifizierung einsetzen können. Wer sich weiter qualifizieren möchte, kann im Masterprogramm Sozialrecht und Sozialwirtschaft weiter studieren und im Anschluss promovieren.

Rund ums Fach

Vor dem Studium

Bewerbung


HIT am 29. Mai

Der Hochschulinfotag (HIT) findet in diesem Jahr online am Samstag, 29. Mai statt. Von 10 bis 16 Uhr können sich Interessierte in den verschiedensten Formaten über die Hochschule Fulda, ihre acht Fachbereiche und über 60 Studienangebote informieren und auch mit Lehrenden und anderen Studis virtuell ins Gespräch kommen.Von 10 bis 14 Uhr geht es um die Bachelorstudiengänge,von 14 bis 15 Uhr werden die Masterangebote vorgestellt und von 15 bis 16 Uhr findet die English hour statt.

Online Info-Session

Wer mehr über den Bachelor-Studiengang "Sozialrecht" erfahren möchte, kann dies bei bei einer Online Info-Session tun, und zwar am Freitag, 23. April um 15 Uhr.

Zu der Info-Session

Hilfe bei Fragen

Fachliche Beratung

Viktoria Kempf

Studiengangskoordinatorin und Praxisreferentin Sozialrecht Bachelor of Laws (LL.B.)

Gebäude 22 , Raum 117
Viktoria Kempf+49 661 9640-231
Sprechzeiten
Donnerstag 14-15 Uhr per Webex und nach besonderer Vereinbarung per E-Mail. Webex-Raum: https://hs-fulda.webex.com/meet/viktoria.kempf

Allgemeine Beratung

Tim Feldermann

Central Student Advisory Service (ZSB)

Student advisory service • Advisory service for people with professional qualifications

Gebäude 10 , Raum 214
Tim Feldermann+49 661 9640-1432
Sprechzeiten
Without registration: Tue and Wed 9.30 am – 11.30 am, With registration: Thu 9.30 am – 3 pm
Bürozeiten
Mon to Thu 9 am – 12 pm and 2 pm – 3 pm, Fri 8.30 am – 12 pm