Maximilian

Das sagt Maximilian:

Hey,

ich bin Maxi und studiere seit dem Wintersemester 2017/2018 den Studiengang Soziale Arbeit an der Hochschule in Fulda.

Als Studieninteressierter aus dem Süden Deutschlands stand ich vor nicht weniger als einem Jahr vor der gleichen Entscheidung wie du gerade. Damals, wie auch heute noch, war für mich die Fülle an Möglichkeiten und die Unabhängigkeit von alltäglichen Karriereplänen, die das Studium wie kein anderes bietet, ausschlaggebend, mich in die Soziale Arbeit einzuschreiben. Mit meinem Fachabitur in der Tasche zog ich damit aus einem über 300 km entfernten Dorf, in eine mir vollkommen unbekannte Umgebung und Situation.

In Fulda fand ich allerdings einen Ort vor, der für mich schon nach kurzer Zeit ein zweites Zuhause bedeutete. Das Studium der Sozialen Arbeit hier in Fulda würde ich vor allem anderen mit Vielfältigkeit beschreiben. Neben klassischen Kursen, wie denen der Psychologie oder der juristischen Perspektiven, die bestimmt nicht immer für alle die spannendsten sind, findet ihr aber auch Kreativmodule und Projektwerkstätten der Erlebnispädagogik, der Medienpädagogik, sogar der Schuldnerberatung und vielen mehr. Typisch für das fuldaerische Sozialarbeitsstudium sind aber auch die praxisnahen Lehrmethoden und die teilweise heftigen Diskussionen, die die Lehrkräfte unterstützen, um den angehenden Sozialpädagogen eine möglichst kritisch hinterfragende Mentalität anzueignen.

Meistens verbringe ich also Zeit am Campus der Hochschule, gewollt oder gezwungenermaßen – ob ich gerade nach einer anstrengenden Hausarbeitsphase aus der Bibliothek komme, um anschließend mit meinem Hochschulteam Streetball am Campus zu spielen oder ob wir nach einer nervenaufreibenden Gruppenarbeit in der Mensa, gemeinsam in der Sprachwerkstatt Arabisch lernen und bis abends in den Hängematten liegen und quatschen – der Campus bietet für mich und meine Freunde eine entspannte Kulisse um dort neben unseren Verpflichtungen auch ein Privatleben führen zu können.

Auch von der Stadt an sich, mit nur knapp 70.000 Einwohner, hätte ich nicht gedacht, dass ich sie mal als zweite Heimat bezeichnen würde. Sie ist zwar relativ klein, aber dafür gut ausgestattet und somit finde ich alles und jeden den ich brauche innerhalb von kürzester Zeit. Außerdem bin ich froh darüber, in den Kneipen und auf den WG-Partys nicht nur unbekannte Gesichter anzutreffen und lediglich eine Nummer unter vielen sein. Haben wir mal keine Lust auf die städtischen Bars oder den Schlosspark, sitzen wir bis spät nachts in den zentralliegenden Fuldaauen und grillen gemeinsam. Egal was für Fragen du also hast, über meine bisherigen Dozenten und Dozentinnen, über finanzielle Unterstützungen während des Studiums, über das Leben in einer WG oder vielleicht ganz andere – ich freue mich darauf, sie dir zu beantworten und weiterzuhelfen!

Deine Nachricht an Maximilian:

campus-crew@hs-fulda.de