HEICO - Pflegeheime in der COVID-19 Pandemie

Projektleitung für den Studienstandort Fulda: Prof. Dr. Beate Blättner

Mitarbeiterinnen: Stefanie Freytag, M.Sc., Kristin Schultes M.Sc.

Kooperationspartner: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Medizinische Fakultät, Institut für Gesundheits- und Pflegewissenschaft; Universität zu Köln, Medizinische Fakultät, Institut für Pflegewissenschaft; Bergische Universität Wuppertal; Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Fakultät VI - Medizin und Gesundheitswissenschaften, Department für Versorgungsforschung, Abteilung Versorgungsforschung; Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, AG Versorgungsforschung/Pflegewissenschaft; Universität Witten-Herdecke, Fakultät für Gesundheit, Department für Pflegewissenschaft; Universität zu Lübeck, Sektion für Forschung und Lehre in der Pflege

Laufzeit: Juni 2020 - September 2020

Hintergrund und Zielsetzung

Die COVID-19 Pandemie stellt die stationären Pflegeeinrichtungen vor enorme und bisher unbekannte Herausforderungen. Der Verlauf des PEKo-Projekts–  Partizipative Entwicklung und Evaluation eines multimodalen Konzeptes zur Gewaltprävention in stationären Pflegeeinrichtungen - wurde durch die Auswirkungen der Pandemie wesentlich beeinflusst. Die kooperierenden Pflegeeinrichtungen aber auch andere Altenpflegeheimeinrichtungen mussten sich auf die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zur COVID-19 Prävention einstellen und gleichzeitig die Pflege und Versorgung der Bewohner*innen gewährleisten. Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, welche Herausforderungen, Maßnahmen und Konsequenzen sich aufgrund der COVID-19 Pandemie in den Einrichtungen der stationären Altenpflege ergeben haben.

Der Standort Fulda übernimmt im Konsortium die Verantwortung für das Arbeitspaket 5, in dem es um die Frage geht, wie sich aus Sicht von Pflegedienstleitungen und Wohnbereichsleitungen stationärer Altenpflegeeinrichtungen das Gewaltgeschehen und der Umgang mit Gewalt durch die Einschränkungen der Covid19-Pandemie verändert.

 

Methodisches Vorgehen

In einem qualitativen Querschnittsdesign werden Vertreter*innen von stationären Pflegeinrichtungen telefonisch interviewt. Um ein möglichst umfangreiches Bild über die Situation vor Ort zu erhalten, werden neben den Leitungen der Altenpflegeinrichtungen ergänzend Vertreter*innen der Bewohner*innen und Angehörigen zu den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie leitfadengestützt befragt. Die Interviews werden digital aufgezeichnet, anschließend transkribiert und anhand der Thematic Framework Analysis nach Richie und Spencer ausgewertet.

Kontakt

Stefanie Freytag

Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „PEKo – Partizipative Entwicklung von Konzepten zur Prävention von Gewalt in der stationären Pflege“

Gebäude 25 , Raum 003
Stefanie Freytag+49 661 9640-6486
Sprechzeiten
nach Vereinbarung per E-Mail

Kontakt

Kristin Schultes

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrkraft für besondere Aufgaben

Gebäude 25 , Raum 201
Kristin Schultes+49 661 9640-6325
Sprechzeiten
Nach Vereinbarung per E-Mail