Digitale Prävention von Grenzüberschreitungen und Gewalt in ersten Liebesbeziehungen

Projektleitung:Prof. Dr. Beate Blättner

Mitarbeiterinnen:  Elisabeth Hintz (M.Sc. Public Health)

Hilfskräfte:  Svenja Müller (Studentin Gesundheitsförderung)

Gefördert von: Interne Mittel

Laufzeit: Beginn: Oktober 2014

Kontakt:

Dr.

Elisabeth Zügel-Hintz

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

+49 661 9640-6332Gebäude 34, Raum110
Dr.Elisabeth Zügel-Hintz+49 661 9640-6332
Sprechzeiten
nach Vereinbarung oder telefonisch Dienstag 09.00 Uhr bis 14.00 Uhr, Mittwoch 09.00 Uhr -14.00 Uhr.

Hintergrund und Zielstellung

Schmetterlinge im Bauch, auf Wolke sieben schweben, aufregende Gefühle erleben. Die erste Liebe kann wunderschön sein. Während erster Erfahrungen in Liebesbeziehungen oder Dates kann es neben den schönen, romantischen und spannenden Momenten aber auch zu schwierigen, grenzüberschreitenden oder gewalttätigen Situationen kommen (Teen Dating Violence). Dies ist auch in Deutschland kein seltenes Phänomen (vgl. Blättner et al. 2014, 2015; TeDaVi). Prävention ist notwendig und machbar. Die Häufigkeit und Intensität der Nutzung digitaler Medien spricht dafür, solche Medien ergänzend für Prävention zu nutzen. 

In studentischen Projekten wurde eine digitale Bildkampagne und die Homepage www.was-geht-zu-weit.de mit unterschiedlichen Medienelementen entwickelt. Diese Medienelemente werden in einer Ausstellung für Jugendliche präsentiert, die insbesondere von Schulklassen besucht werden kann. 

In vier Räumen (Hinhören, Hinsehen, Schlaumachen und Mitmachen) werden Lebenskontexte Jugendlicher angesprochen, das Jugendbett lädt ein, den Trickboxfilm anzusehen, vom Jugendschreibtisch aus kann man sich durch die Homepage klicken und sich dem Thema über einen Comic nähern, in der Sofaecke kann man die Audiopodcast hören und im Fotostudio an der Bildkampagne mitmachen.

Lehrerinnen und Lehrern haben die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten der Ausstellung, die Thematik mit ihren Schülerinnen und Schülern zu reflektieren und zu diskutieren. Es steht ein pädagogisches Konzept zu Verfügung, das zur Vor- und Nachbereitung genutzt werden kann. 

Die Ausstellung soll im nächsten Schritt in eine Wanderausstellung überführt werden.

Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher:

Besucherinnen und Besucher konnten während der Ausstellung ihre Meinungen und Erfahrungen über eine Lob und Kritik Box, vor Ort, äußern. Die Ausstellung stieß auf viel positive Resonanz und wurde vor allem von Schulklassen ansässiger Schulen gut besucht.

Die Klassen und Jugendgruppen empfanden die Ausstellung interessant, abwechslungsreich, informativ, aktuell und schülerorientiert; die Darstellung des Themas sowie der Aufbau und die Gestaltung der vier verschiedenen Jugendzimmer wurden vielfach gelobt. Ebenso wurde als positiv empfunden, dass verschwiegene Probleme durch die Ausstellung öffentlich angesprochen wurden.

Für Interessierte

Haben wir ihr Interesse geweckt? Es besteht die Möglichkeit, die Wanderausstellung für eine begrenzte Zeit anzumieten und in den eigenen Räumlichkeiten aufzubauen. Bitte nehmen Sie mit Elisabeth Hintz Kontakt auf.

Elisabeth Hintz: 0661-9640-618
Elisabeth.hintz@pg.hs-fulda.de 

Flyer der Medienausstellung

Homepage: www.was-geht-zu-weit.de