Gesundheitskompetenz von Mitgliedern
der Selbsthilfe: Herausforderungen durch
die Corona-Pandemie („GeMSeHeCo“)

Projektleitung:

Mitarbeitende:

Laufzeit: April 2020 ­– März 2021

Nähere Informationen finden Sie u. a. hier...

Hintergrund

Die derzeitige Corona-Pandemie stellt große Herausforderungen an Menschen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen, gerade im Umgang mit gesundheitsbezogenen Informationen und im Zugang zur Gesundheitsversorgung. Im Rahmen von Selbsthilfegruppen ist es chronisch Kranken bzw. Menschen in besonderen Lebenslagen und deren Angehörigen möglich, ihr Erfahrungswissen zu Krankheiten und Behandlungen verständlich weiter zu geben bzw. sich zu informieren. Das Finden, Verstehen, kritisch Bewerten und die Anwendung von gesundheitsbezogenen Informationen für die eigenen gesundheitlichen Belange werden unter dem Konzept der Gesundheitskompetenz gefasst. Die Selbsthilfe bietet einen geeigneten Raum, um Gesundheitskompetenz zu vermitteln. Daher widmet sich GeMSeHeCo den Fragen, wie sich die Gesundheitskompetenz von Mitgliedern der Selbsthilfe in Zeiten der Corona-Pandemie gestaltet, welche Barrieren Menschen in besonderen Lebenslagen im Gesundheitswesen erfahren und wie sich die Arbeit der Selbsthilfe verändert hat.

Ziele der GeMSeHeCo-Studie

Das Forschungsprojekt GeMSeHeCo verfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie folgende Ziele:

  1. Die Gesundheitskompetenz und das Informationssuchverhalten bei Mitgliedern der Selbsthilfe zu untersuchen,
  2. Barrieren im Gesundheitswesen zu erfassen, sowie
  3. die Rolle der Selbsthilfe bzw. Selbsthilfegruppen für die Gesundheitskompetenz ihrer Mitglieder zu ermitteln. 

Dabei wird zum einen die Perspektive der Mitglieder erfasst sowie Vertreter*innen von Selbsthilfeorganisationen befragt.

Methode

Studiendesign: Qualitatives Studiendesign

Feldzugang: bundesweit

Befragungszeitraum: August – September 2020

Befragung: leitfadengestützte Telefoninterviews

Auswertung: qualitative Inhaltsanalyse mittels MAXQDA

Kontakt

Prof. Dr.

Katharina Rathmann

Sozialepidemiologie und Gesundheitsberichterstattung

Gebäude 25 , Raum 105
Prof. Dr.Katharina Rathmann+49 661 9640-6418
Sprechzeiten
nach Voranmeldung per E-Mail