Marilena von Köppen

Promotionsprojekt:

Die Gestaltung partnerschaftlicher Forschungsbeziehungen im partizipativen Paradigma vor dem Hintergrund der Care Ethik - Analyse der Interaktionspraxis in einem Action Research Projekt im Pflegeheim aus der Perspektive der akademisch Forschenden

Thema / Inhalt:

In den letzten Jahren werden zunehmend Rufe nach einer Beteiligung der Betroffenen bei Studien im Gesundheitsbereich laut. Oftmals bleibt es aber bei einer nur oberflächlichen Teilhabe. Meine Forschungsarbeit soll einen Beitrag dazu leisten, mit Hilfe der ethics of care die partizipative Forschungsethik hinsichtlich der Gestaltung partnerschaftlicher Forschunsbeziehungen im Pflegeheim zu schärfen. Durch Mikroanalysen konkreter Interaktionen zwischen akademischen und lebensweltlichen Forschenden möchte ich Erkenntnisse über die Komplexität einer Koproduktion von Wissen gewinnen und somit zu einer gelingenden Umsetzung von Partizipation beitragen.

Kontakt:mvkoeppen(at)gmail.com

Lebenslauf:

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin 01/2017 bis 12/2020; Forschungsprojekt „Partizipation in der stationären Altenhilfe – PaStA“ Hochschule Fulda
  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin 02/2013 bis 12/2016; Forschungsprojekt „Leben und Altwerden in Mardorf und Umgebung“ Frankfurt University of Applied Sciences
  • 01/2017 – 12/2017 Internationale Weiterbildung Partizipative Sozialforschung (International Collaboration for Participatory Health Research/Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin)
  • 10/2012 – 10/2015 Masterstudium Public Health Hochschule Fulda
  • 10/2008 – 07/2012 Studium Allgemeine Pflege mit Schwerpunkt Casemanagement/Gesundheitsförderung Fachhochschule Frankfurt

Auszeichnung: 10/2019  EARJ/CARN (Educational Action Research Journal / Collaborative Action Research Network); Promising new Action Research writer Award (zusammen mit Sabine Tiefenthaler und Kristina Schmidt)

Stipendium: Stipendiatin des Evangelischen Studienwerks Villigst

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Susanne Kümpers

Zweitbetreuerin:Prof. Dr. Michael T. Wright

Promotion: seit 04.07.2018

Vorträge (international):

  • CARN – ALARA Annual Conference „Imagine Tomorrow: Practitioner Learning for the Future“
    Vortrag: „Doing ethical symmetry – Challenging research relations in participatory projects with vulnerable groups from a relational agency rationale“
    Split/Croatia 17.-19.10.19
  • CARN „Voicing and Valuing: Daring and Doing“
    Vortrag: „Empowerment under difficult circumstances: Chances and Limitations for Action Research in a Long-Term Care Facility in Germany“
    Manchester/Great Britain 25.-27.10.18
  • Trinationaler Workshop „Partizipative Forschung in der Sozialen Arbeit“
    Vortrag: „Das How-to der partizipativen Gestaltung des Forschungsdesigns im Alters- und Pflegeheim“
    Basel/Schweiz 11. – 13.04.18
  • Abstract akzeptiert, wegen Erkrankung abgesagt:
    CERC International Conference „Toward an Asymmetrical Ethics: Power, Relations, and the Diversity of Subjectivities“
    Stockholm/Schweden 13.-15.11.19

Vorträge (national):

  • 09/2020: DGGG, Gerontologie und Geriatrie Kongress „Junge Ideen für alte Menschen – von der Epigenetik bis zur Lebenswelt“
    2.-5. September 2020 in Halle (Saale), „Verletzlichkeit neu denken: Potenziale einer vulnerabilitätssensitiven Alter(n)sforschung“ (Abstract akzeptiert, Kongress wurde abgesagt)
  • 09/2019: DGGG Fachtagung „Versorgung und Teilhabe“ 19.-20. September 2019 in Berlin,
    „Partnerschaftliche Forschungsbeziehungen unter schwierigen Bedingungen: kann Participatory Action Research von der Care Ethik lernen?“ (Vortrag im Symposium „Partizipation und Diversität als Herausforderungen in Forschung und Praxis“)
  • 03/2019: Kongress Armut und Gesundheit 2019 "Politik Macht Gesundheit"
    14. - 15. März 2019 in Berlin, veranstaltet von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung
    „Wer hat welchen Hut auf? Das Verhältnis von akademisch und nicht-akademisch Forschenden in dem partizipativen Action Research Projekt PaStA“ (Panelvortrag)
  • 01/2019: „Die Nachhaltigkeit des Sozialen“
    31. Januar bis 1. Februar 20.19 in Fulda, veranstaltet vom Centre of Research for Society and Sustainability (CeSST)
    „Möglichkeiten und Grenzen der Teilhabe in der stationären Altenpflege – Beispiel eines kollektiven Empowermentprozesses im Rahmen eines Action-Research Projekts mit Heimbeiratsmitgliedern“ (Vortrag)
  • 09/2018 Jahrestagung der DGGG 2018 „Vielfalt des Alterns: biomedizinische und psychosoziale Herausforderungen“
    6. bis 8. September 2018 in Köln, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie
    „Was ist total an der Institution Pflegeheim? Zur Bedeutung sozialräumlicher Strukturen für die Möglichkeiten und Grenzen der Teilhabe in den letzten Lebensjahren“ (Vortrag)
  • 03/2018: Kongress „Armut und Gesundheit 2018“ - veranstaltet von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung
    „Reisen im Heim - Erforschung der Partizipationsmöglichkeiten der Bewohnerinnen und Bewohner in Einrichtungen der stationären Altenhilfe unter Einbezug der Mitarbeitenden, Angehörigen und freiwillig Engagierten“ (Panelvortrag)
  • 09/2017: „Heterogenität des Alter(n)s“   
    Gemeinsame Jahrestagung der Sektion III: Sozial- und verhaltenswissenschaftliche Gerontologie und der Sektion IV: Soziale Gerontologie und Altenarbeit der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) 
    28.-29. September 2017, Fulda ”On the way”: Herausforderungen bei der partizipativen Gestaltung des Forschungsdesigns im Alters- und Pflegeheim (Panelvortrag)

Publikationen:

  • Von Köppen, Marilena; Hahn, Daphne; Kümpers, Susanne (2020): Ist das partizipative Forschung? Kritische Reflexion eines Action-Research-Projekts in einer Einrichtung der stationären Altenhilfe, in: neue praxis - Zeitschrift für Sozialarbeit, Sozialpädagogik und Sozialpolitik (Sonderheft 16), S. 105-117.
  • Von Köppen, Marilena; Schmidt, Kristina; Tiefenthaler, Sabine (2020): Mit vulnerablen Gruppen forschen – ein Forschungsprozessmodell als Reflexionshilfe für partizipative Projekte, in: Hartung, Susanne; Wihofszky, Petra; Wright Michael T. (Hrsg.) Partizipative Forschung. Ein Forschungsansatz für Gesundheit und seine Methoden. Springer VS, [S.l.], S. 21-6.
  • Von Köppen, Marilena; Schmidt, Kristina; Tiefenthaler, Sabine (2021): Doing ethical symmetry – ein handlungsleitendes Prinzip für den Umgang mit ethischen Herausforderungen bei der partizipativen Forschung in institutionellen Kontexten. Österreichisches Jahrbuch für Soziale Arbeit 3, S. 203-228.
  • Sarah Banks & Marilena von Köppen (2021) Ethical Issues for Practice and Research in Congregate Settings During the Covid-19 Pandemic: Cases and Commentaries, Ethics and Social Welfare, 15:3, 328-335, DOI: 10.1080/17496535.2021.1961367
  • Von Köppen, Marilena; Hahn, Daphne; Kümpers, Susanne (2021): Partizipationsprozesse im Pflegeheim - Analyse der Kontextfaktoren eines Action-Research-Projekts mit Bewohner:innen, In: Hämel, Kerstin/Röhnsch, Gundula (Hrsg.) Förderung der Gesundheit und Partizipation bei chronischer Krankheit und Pflegebedürftigkeit im Lebensverlauf. Beltz (im Erscheinen)
  • Von Köppen, Marilena; Hahn, Daphne; Kümpers, Susanne: Co-Production of Knowledge and Dialogue: A Reflective Analysis of the Space between Academic and Lay Co-Researchers in the Early Stages of the Research Process (im Review)
  • Von Köppen, Marilena (2017): Das engagierte Selbst: Eine Dispositivanalyse des bürgerschaftlichen Engagements in Mardorf. pg-papers 01/2017, Fulda.
  • Von Köppen, Marilena / Müller, Margret (2017): Der Aufbau von Angeboten zur Unterstützung im Alltag - Hilfe für Helfer: Ein Werkzeugkoffer für engagierte Initiativen. Online unter: https:// www.marburg-biedenkopf.de/senioren/Werkzeugkoffer_2017.pdf
  • Von Köppen, Marilena (2013): Der Begriff der „hochaufwendigen“ Pflege: Übereinstimmungen und Differenzen zwischen dem Verständnis der Pflegefachpersonen und der Definition des PKMS-E. In: Wieteck, P. (Hrsg.). Handbuch 2013 für PKMS und PPR-A4 – Kodierrichtlinien und praktische Anwendung des OPS 9-20 hochaufwendige Pflege von Patienten. Kassel: Recom, 266-288.