Studienbedingungen für beruflich Qualifizierte verbessern

03.01.2019

Projekt am Fachbereich Pflege und Gesundheit untersucht Unterstützungsbedarf

Berufsausbildung aber kein Abitur und dennoch studieren? Grundsätzlich kann das gehen. Mit einer Aufstiegsfortbildung, einer Hochschulzugangsprüfung oder einer Studienvereinbarung ist es unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die allgemeine oder fachgebundene Hochschulzugangsberechtigung oder die Fachhochschulreife zu erlangen.

„Mit Berufserfahrung aber ohne Abitur, zu studieren ist eine andere Situation als direkt nach der Schule ein Studium zu beginnen. Das kann Chancen mit sich bringen, aber es sind vielleicht auch die ein oder anderen Hindernisse zu überwinden“ begründet Prof. Dr. Beate Blättner, Studiendekanin und Projektleitung das vom HMWK geförderte fast zweijährige Vorhaben „Wie wollen wissen, welche spezifischen Unterstützungsbedarfe diese Studierenden haben und wo wir unser System von Mentoring und Tutoring weiter verbessern müssen, um auch beruflich qualifizierten Studierenden ein passendes Angebot zu machen.“

Die Mitarbeiterin. Frau Carina Kümpel, wird mit Studierenden zunächst Einzelgespräche führen und daraus den Bedarf ableiten, der in einer Fokusgruppe nochmal diskutieren wird. Auf dieser Basis werden Vorschläge entwickelt und erprobt und anschließend evaluiert. Inwieweit die Ergebnisse auf andere Fachbereiche übertragbar sind, ist eine weitere Frage, die sich dem Projekt stellt.

„Es war naheliegend, dass wir uns diese Fragen stellen, denn der Fachbereich Pflege und Gesundheit hat mehr Studierende die mit einer Studienvereinbarung an die Hochschule gekommen sind, als andere Fachbereiche. Das ist auch logisch, da wir gezielt auch Studienangebote für Menschen haben, die einen Gesundheitsberuf erlernt haben“ erläutert Blättner. „Wie sehen dies als Beitrag zur ständigen Verbesserung der Qualität unserer Lehre, dass wir lernen, mit Heterogenität von Studienvoraussetzungen umzugehen.“

Informationen zum Studium ohne Abitur

Informationen zu den Studiengängen des Fachbereichs

Informationen zum Forschungsschwerpunkt Professionsentwicklung und Qualifikation

Kontakt

Beate Blättner

Prof. Dr.

Beate Blättner

Studiendekanin

Gesundheitsförderung / Studiengangsleitungen: Gesundheitsförderung, Hebammenkunde

Gebäude 31, Raum 103
Prof. Dr. Beate Blättner +49 661 9640-603
Sprechzeiten
Dienstag, 13:00 – 14:00 Uhr u. n. Vereinbarung
zurück