HIV Aufklärung in Ghana

20.12.2018

Eine Studentin des Studiengangs Gesundheitsförderung berichtet über ihr Praktikum.

„Angekommen in Ghana faszinierten mich sogleich die Menschen, welche unterschiedlichste Dinge geschickt auf ihren Köpfen balancierten und auf dem Markt ein großes Angebot von bunten Lebensmitteln und beeindruckenden Stoffen anboten“, erinnert sich Leona Aschentrup.

Untergebracht war Frau Aschentrup von der Organisation Dream Africa Volunteer Service in einer Unterkunft zusammen mit anderen Freiwilligen. Vor Ort war ein Koordinator, welcher bei Fragen und Problemen zur Verfügung stand. In den ersten zwei Tagen erfolgte eine Einführung in die Thematik HIV/ Aids. „Da ich mich jedoch schon gut damit im Rahmen des Moduls ‚Biologische und ökologische Determinanten‘ auseinandergesetzt hatte, waren lediglich die Aspekte in Bezug auf die Situation in Ghana, für mich neu“, so Leona Aschentrup. Am dritten Tag fuhren sie schließlich in das erste von drei Dörfern. Ihre primäre Aufgabe war es, die Eltern in den jeweiligen Dörfern aufzuklären und zu motivieren, mit ihren Kindern über HIV/ Aids zu sprechen. Größtenteils waren sie demgegenüber aufgeschlossen und zeigten Interesse an der Thematik, jedoch wirkten einige auch verunsichert und standen dem eher skeptisch gegenüber. Frau Aschentrup gestaltete aber auch Unterrichtsstunden an mehreren Junior High-Schools, um die Schüler*innen aufzuklären. Obwohl sie anfangs zurückhaltend waren, öffneten sie sich mit Unterstützung der Lehrkräfte und arbeiteten gut mit.

Frau Aschentrup berichtet weiter: „Ein Auslandspraktikum, insbesondere im afrikanischen Raum, hat mich schon zu Beginn meines Studiums sehr neugierig gemacht, da ich mir zukünftig eine internationale Tätigkeit vorstellen kann. Auf verschiedene Möglichkeiten bin ich durch die Veranstaltung „Wege ins Ausland“ im Rahmen der Erstsemesterwoche aufmerksam geworden. Unsere Referentin für Internationales Frau Salzmann wies mich auf die Organisation „StudentsGoAbroad“ hin, welches für mich sehr nützlich war. Dort konnte ich das „HIV/ Aids Awareness Program“ in Ghana ausfindig machen, auf welches ich mich für 8 Wochen bewarb.“

Auch die Teilnahme am größten deutschen Public Health Kongress „Kongress Armut und Gesundheit“ in Berlin war sehr hilfreich, da Frau Aschentrup hier auf relevante Materialien der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) aufmerksam wurde. Aber auch das Modul ‚Strategien der Gesundheitsförderung‘ unterstützte sie durch die hier erworbenen methodischen Kompetenzen sowie Sozial- und Kommunikationskompetenzen.

„Rückblickend gesehen war das HIV/ Aids Awareness Program in Ghana für mich eine sehr wichtige und hilfreiche Erfahrung. Ich habe viel über mich selbst und das Leben in Ghana lernen können und konnte mich persönlich, wie auch meine Kompetenzen, weiterentwickeln“ resümiert Leona Aschentrup abschließend.

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