Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik

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Studiengangskoordinatorin

Anja Lehmeyer

Anja Lehmeyer

Gebäude 31, Raum 105
Anja Lehmeyer +49 661 9640-614
Sprechzeiten
Mittwoch 9:00-11:00 Uhr und 13:00-14:00 Uhr und nach Vereinbarung per E-Mail

Um was geht es?

Die Entscheidungen über die Organisation und Finanzierung von Gesundheitsversorgung werden ganz wesentlich von ökonomischen Überlegungen geprägt. Das Gesundheitssystem ist einer der bedeutendsten Wirtschaftssektoren einer entwickelten Volkswirtschaft wie Deutschland. Es wird also nicht nur viel Geld ausgeben – es werden auch viele Arbeitsplätze geschaffen. Das bedeutet wiederum, dass es bei gesundheitspolitischen Entscheidungen immer um viel Geld für verschiedene Akteure geht. Kein anderer Politikbereich ist daher so von Interessengruppen durchdrungen, die Einfluss auf politische Entscheidungen nehmen.

Politische Aushandlungsprozesse müssen immer auf der Grundlage sachlich fundierter Argumente erfolgen. Daher werden Fachkräfte benötigt, die die ökonomischen, politischen und rechtlichen Zusammenhänge verstehen und interpretieren können. Dafür soll der Studiengang Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik ausbilden. Die Verknüpfung gesundheitsökonomischer, gesundheitspolitischer und sozialrechtlicher Inhalte ist bundesweit einzigartig. Nach Abschluss des Studiums werden Sie daher enorme Wettbewerbsvorteile auf dem Arbeitsmarkt haben.

Für wen ist das was?

  • Sie haben eine Hochschulzugangsberechtigung
  • Sie interessieren sich für Wirtschaft, Politik und Gesundheit
  • Sie möchten gerne an Entscheidungen über die Zukunft des Gesundheitswesens mitwirken

Welche Berufschancen bieten sich nach dem Studium?

Die Berufschancen nach dem Studium sind außerordentlich vielfältig. Nach dem Studium arbeiten Sie zum Beispiel

  • bei Verbänden von Krankenkassen oder Leistungserbringern (z. B. Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeheime) auf Landes- oder Bundesebene. Dort beobachten Sie aktuelle gesundheitspolitische Entwicklungen, begleiten Gesetzgebungsverfahren und beurteilen deren Auswirkungen. Nach und nach übernehmen Sie Verantwortung bei der Interessenvertretung des jeweiligen Verbands in Bundes- und Landespolitik.
  • bei größeren Krankenkassen oder Trägern der gesetzlichen Unfallversicherung. Sie beurteilen Kosten und Nutzen wichtiger Entscheidungen und sind an Vertragsverhandlungen mit Ärzten und Krankenhäusern beteiligt.
  • bei einem Abgeordneten oder einer Abgeordneten im Bundestag oder Landtag. Sie beurteilen die Auswirkungen neuer Gesetze und beraten die Abgeordneten. Im Anschluss an die oft zeitlich begrenzte Tätigkeit in Parlamenten haben Sie exzellente Perspektiven bei anderen Institutionen und Verbänden.
  • bei Gewerkschaften, Verbraucherverbänden oder Patientenorganisationen. Sie arbeiten bei der Entwicklung von Konzepten für bessere Arbeitsbedingungen und die Einhaltung von Verbraucher- und Patientenrechten mit. Außerdem sind Sie an der Umsetzung dieser Konzepte beteiligt.

Auf einen Masterstudiengang in Public Health sind Sie optimal vorbereitet.


Was erwartet Sie im Studium?

6. Semester





GÖP 12
Studienprojekt


GÖP 15
Evidenzinformierte
Gesundheitspolitik


GÖP 16
Gesundheitsökonomische und
gesundheitspolitische Forschung

5. Semester


GÖP 13
Internationaler
Gesundheitssystemvergleich


GÖP 14
Ökonomie, Politik und Recht in Pflege und Rehabilitation

4. Semester


GÖP 10
Wahlpflichtmodul


GÖP 11
Berufsfeldorientierung

3. Semester


GÖP 7
Allokation im Gesundheitswesen: Ökonomie, Politik, Recht und Ethik


GÖP 8
Sozial bedingte Ungleichheit
von Gesundheitschancen


GÖP 9
Versorgungskonzepte
im Gesundheitswesen

2. Semester


GÖP 4
Finanzierungsoptionen aus ökonomischer, politischer und rechtlicher Sicht


GÖP 5
Gestaltung von
Gesundheitsorganisationen


GÖP 6
Empirische Sozialforschung

1. Semester


GÖP 1
Ökonomische und politische Grundlagen


GÖP 2
Gesundheitsbeeinträchtigungen
in Bevölkerungen


GÖP 3
Wissenschaftliches Arbeiten
und Denken

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Studiert wird an der Hochschule Fulda interdisziplinär und praxisnah, oft mit Formen projekt- oder problemorientierten Lernens. In Studiengang Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik werden ökonomische, politische und rechtliche Fragen eng aufeinander bezogen. Dabei geht es unter anderem um ökonomische und politische Grundlagen, Finanzierung und ökonomisch fundierte Entscheidungsverfahren, Pflege und Rehabilitation sowie internationale Gesundheitssystemvergleiche. Sie erfahren außerdem, auf welche gesundheitliche Beeinträchtigungen Gesundheitssysteme besonders gut vorbereitet sein müssen und welche Rolle unterschiedliche Startchancen dabei spielen. Außerdem lernen Sie natürlich, wissenschaftlich bei der Beantwortung von Fragestellungen vorzugehen. Erfahrungen in der Anwendung des Gelernten werden Sie in einem Praxissemester (4. Semester) und in einem studentischem Projekt (5. und 6. Semester) sammeln.

Ein Auslandssemester ist besonders gut im vierten Semester möglich.

Sie schließen Ihr Studium mit dem akademischem Grad Bachelor of Science (B.Sc.) ab.

Die Akkreditierungsagentur AHPGS hat den Studiengang ohne Auflagen bis zum Jahr 2021 akkreditiert.

Studienplan

Auf einen Blick

  • Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Art des Studiums: Präsenzstudium
  • Zulassungsvoraussetzung: Hochschulzugangs-
    berechtigung,
    Vorpraktikum wird empfohlen
  • Zulassungsbeschränkung:
    keine, 30 Studienplätze geplant
  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • Praxisphasen: Praxisphase im Praxissemester (520 Stunden), auch im Ausland möglich
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Bewerbungsschluss: 15. Juli
  • Studiengangsleitung: Prof. Dr. Stefan Greß

Termine

Jun 08
Sprach-Intensivkurse im Sommer 2017

Englisch, Französisch und Spanisch in der vorlesungsfreien Zeit.

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Jun 22
MINTmachClub: Gravitationswellen: die Jahrhundertentdeckung!

Vortrag von Prof. Skorupka (Hochschule Fulda) in Kooperation mit dem VDI (Verein Deutscher Ingenieure)

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Jun 23
Probevortrag Digitale Medien

Thema: "Digitale Medien - Begriffsbestimmungen eines interdisziplinären Lehr- und Forschungsgebiets"

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Jun 23
Projekttag und Tag der offenen Tür

Offenes Labor Fulda (oLaF)

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Jun 23
Probevortrag Digitale Medien

Thema: "Enhanced Learning and Assistance with Web Technologies"

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