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Studiengangskoordinatorin

Christine Ernst

Christine Ernst

Gebäude 31, Raum 105
Christine Ernst +49 661 9640-6338
Sprechzeiten
Mittwoch und Donnerstag 09:00-11:00 Uhr und nach Vereinbarung

»Pflege ist die hohe Kunst im Sinne pflegebedürftiger Personen professionell zu handeln.«  
 (Antje Lubig, 6. Semester Pflege)

Um was geht es?

Die Pflege von Menschen aller Altersgruppen, die aufgrund körperlicher oder mentaler Erkrankungen oder Beeinträchtigungen vorübergehend oder dauerhaft hilfebedürftig sind, ist eine überaus komplexe, verantwortungsvolle und vor allem vielfältige Aufgabe, die professionelles Handeln erfordert. 

Um den wachsenden Anforderungen an den Beruf gerecht zu werden, ist Pflege international und in den meisten europäischen Ländern seit Jahrzehnten ein Studienfach. Seit mehr als 20 Jahren bieten wir den primärqualifizierenden Studiengang Pflege an und verfügen damit über exzellente Expertise. 

Uns ist es wichtig, Ihnen von Anfang an zu vermitteln, wie Sie Fragen aus der Praxis mit wissenschaftlichen Methoden selbständig beantworten und das dazu vorhandene Wissen systematisch zusammentragen können. Unser Ziel ist es, Sie auf eine professionelle und qualitativ hochwertige Versorgung von Personen mit Pflegebedarf vorzubereiten. Nach Ihrem Studium verfügen Sie über die relevanten Kompetenzen für den Beruf und sind in der Lage, sicher, effizient und eigenverantwortlich zu arbeiten sowie Ihr Handeln kritisch zu reflektieren und wissenschaftlich zu begründen. 

Uns ist es außerdem wichtig, mit dem Bachelorstudium die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass Sie sich später entscheiden können, sich mit einem Master-Studium oder der Promotion noch weiter zu qualifizieren.

Für wen ist das was?

  • Sie haben eine Fachhochschulreife oder Allgemeine Hochschulreife.
  • Sie haben ein Praktikum im Umfang von 6 Wochen in der Pflege absolviert.
  • Sie möchten sich für Personen mit Pflegebedarf einsetzen und messen verantwortlichem Handeln hohe Priorität bei.
  • Sie möchten Ihr Handeln auf ein wissenschaftliches Fundament stellen, aber auch praktisch tätig sein.
  • Sie erkennen die zentrale Bedeutung von Kommunikation und Interaktion und sind daran interessiert, die vielfältigen Aufgaben in der Pflege mitzugestalten.
  • Sie haben einen Berufsabschluss in einem Pflegeberuf und möchten einen akademischen Abschluss, um sich weiterzuqualifizieren.

Voraussetzungen

  • Sie haben eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachabitur oder fachgebundene Hochschulreife)
  • Sie haben ein mindestens sechswöchiges Vorpraktikum in der Pflege absolviert (in einer stationären oder ambulanten Einrichtung der Altenpflege, Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege). Siehe Regelungen zum Vorpraktikum.
  • Eine Berufsausbildung in einem Pflegeberuf ist nicht Voraussetzung für die Zulassung zum Studium.

Regelungen zum Vorpraktikum
Als Vorpraktikum wird eine Tätigkeit in der direkten Pflege anerkannt. Das bedeutet, dass Sie im Praktikum unter Anleitung und Begleitung von Pflegepersonen mit Studienabschluss oder Pflegeexamen in direktem Kontakt mit pflegebedürftigen Personen sind.

  • Das Praktikum wird in Sozial- und Gesundheitseinrichtungen geleistet (z.B. stationäre Altenpflegeeinrichtungen, Kliniken, Rehabilitationseinrichtungen, ambulante Pflegedienste)
  • Mit der Bewerbung zum Studium am 15. Juli eines jeden Jahres muss eine schriftliche Bestätigung der Praktikumsstelle vorgelegt werden. Ort und Zeitpunkt des Praktikums im Umfang von sechs Wochen in Vollzeit (38,5 Stunden / Woche) muss daraus erkennbar sein.
  • Der Nachweis über das erfolgreich absolvierte Vorpraktikum wird dem Studierendensekretariat bis zu Beginn des ersten Studiensemesters und der Vorlesungszeit (Anfang Oktober) nachgereicht.
  • Wer im Rahmen des Zivildienstes, des freiwilligen sozialen Jahres oder beruflich in der direkten Pflege gearbeitet hat, kann diese Leistungen anerkennen lassen.

 

Bei Fragen zur Anerkennung wenden Sie sich bitte an die Praxisreferentin.

Welche Berufschancen bieten sich nach dem Studium?

Pflege ist ein sehr vielfältiger Beruf. Mit Ihrem akademischen Abschluss und dem Staatsexamen übernehmen Sie beispielsweise Aufgaben

  • in der ambulanten, teilstationären oder stationären Pflege und in präventiven, kurativen, rehabilitativen oder palliativen Bereichen des Gesundheitswesens,
  • in der pflegebezogenen Beratung von Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörigen,
  • in der Gestaltung von Lebensumgebungen für pflegebedürftige Menschen,
  • in der Versorgung von gesunden und kranken Kindern und Erwachsenen,
  • in der Qualitätssicherung der Pflege in Kliniken sowie in ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen,
  • im individuellen und systemischen Case Management (Fallmanagement),
  • in der Konzeption, Planung, Durchführung und Evaluation von pflegerelevanten Projekten,
  • in der Redaktion von Verlagen, in Selbsthilfeeinrichtungen oder im öffentlichen Gesundheitsdienst.

Nach einem Masterstudium können Sie in der Lehre, im Management oder in der Pflegeforschung tätig werden.

Wie ist das Studium aufgebaut?

In nur vier Jahren erwerben Sie zwei Abschlüsse: Nach drei Jahren den Bachelor of Science und nach einem vierten Jahr beruflicher Ausbilung das Staatsexamen und damit die Berufszulassung in der Gesundheits- und Krankenpflege.

Studieninhalte: Durch den dualen Aufbau gelingt die enge Verknüpfung von Theorie und Praxis. 

Sie erwerben: 

  • Pflegetheoretisches Wissen, um individuelle Bedarfe von pflegebedürftigen Personen zu erfassen und Interventionen zu planen und durchzuführen
  • Pflegepraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten durch konkretes Handeln in Skillstrainings und Simulationen von komplexen Pflegesituationen in unseren hochmodernen Laboren
  • Fähigkeiten wissenschaftlich zu arbeiten, um Interventionen begründen und deren Wirkung wissenschaftlich einordnen zu können 
  • Medizinisches und naturwissenschaftliches Wissen, um die gesundheitliche Situation eines Menschen zu erfassen und zu beurteilen
  • Wissen über politische, rechtliche und ökonomische Zuammenhänge, um Rahmenbedingungen der Pflege zu erkennen und Versorgungskonzepte mitzugestalten.

Schon im Studium werden Sie eng dabei begleitet, Ihr erworbenes theoretisches und methodisches Wissen während der Praxisphasen im Berufsfeld, in studentischen Projekten und in Forschungs- und Entwicklungsprojekten zu verknüpfen und weiter zu entwickeln.  

Praxis: In der vorlesungsfreien Zeit nach dem 1., 2. und 3. Semester absolvieren Sie jeweils 4-6 wöchige und im 5. Semester eine 18-wöchige Praxisphase(n) (1200 Stunden insgesamt) in

In der Zusammenarbeit mit Menschen, die einen Pflegebedarf haben, können Sie Ihre Kompetenzen anwenden und vertiefen. Hierbei lernen Sie die unterschiedlichen Einrichtungen in der Gesundheitsversorgung kennen.

Simulations- und Skillslabore Pflege

 

Die Skillstrainings und Simulationen sind in allen Semestern in die Module integriert.

Zielstellung der Simulationen ist zum einen die fachliche, methodische, soziale und persönliche Kompetenz der Studierenden systematisch aufzubauen und zum anderen das Verständnis zu entwickeln, dass die Sicherheit von Patientinnen und Patienten in realen Pflegesituationen höchste Priorität hat. Für uns steht Patientensicherheit an der ersten Stelle. Studierende werden befähigt, komplexes pflegerisches Handeln kennen zu lernen ohne sich dabei bedroht zu fühlen. Ein positiver Lerneffekt wird erwirkt, indem die Studierenden die Möglichkeit haben, ihr Lernen in einem geschützten und sicheren Umfeld steuern und gestalten zu können.

Bei einer Simulation handelt es sich um eine geschaffene „reale Welt“. Sie stellt eine Lehr-/Lernmethode dar, die reale Lebenssituationen (in der Pflegebildung daher Pflegesituationen) möglichst realitätsnah imitiert. Die Lernmöglichkeiten und Lernsituationen  werden dementsprechend so praxis- und realitätsnah wie möglich gestaltet.

Simulationen in der Pflegebildung umfassen das Lernen:

  • Mit Skills- und Tasktrainern (z.B. i.v. Injektionsarme) für den Erwerb technischer Fertigkeiten.
  • Mit niedrig- bis hochtechnisierten Simulatoren sog. Manikins, die ein hohes Level an Interaktionsmöglichkeiten und Realitätsnähe bieten (Jeffries 2007). Komplexe Pflegesituationen werden für den klinischen Unterricht im Labor in Form von Szenarien entwickelt.
  • In Form virtueller computergestützter Trainings und
  • mit sog. standardisierten Patienten (Schauspieler) z.B. für die Simulation von Anamnese- und Assessmentgesprächen.

Labore

Erfahrungen von Studierenden

"Ich habe mich für das Studium in Fulda nach meiner Ausbildung entschieden, weil ich die Entwicklung in der praktischen Pflege weiterbringen möchte." - Dominik Advani, Studiengang: Pflege

"Wir studieren Pflege weil, wir die Pflegeprofession in die Praxis umsetzten möchten." - Laura Bech, Eva-Maria Köhler & Tatjana Brauer, Studiengang: Pflege

   

Auf einen Blick

  • Abschluss: Bachelor of Science (B.Sc.)
  • Art des Studiums: Präsenzstudium
  • Zulassungsvoraussetzung: Hochschulzugangs-
    berechtigung, Nachweis einer berufspraktischen Tätigkeit in der direkten Pflege im Umfang von sechs Wochen Vollzeit
  • Zulassungsbeschränkung:
    Keine Beschränkung
  • Regelstudienzeit: 6 Semester
  • Praxisphasen: Blockpraxisphasen im 1. bis 3. Semester in der vorlesungsfreien Zeit (je 160 Stunden), Praxissemester im 5. Semester (720 Stunden)
  • Besonderheit: Einjährige Nachexaminierung zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in möglich
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Bewerbungsschluss: Für das Wintersemester 2017/2018 kann man sich noch bis zum 30.09.2017 bewerben. Nach dem 30.09.2017 sind bis zum Semesterbeginn am 16.10.2017 Bewerbungen nur noch mit telefonischer Rücksprache und "live" möglich, in den Studiengängen, die noch freie Plätze zur Verfügung haben.
  • Studiengangsleitung: Prof. Dr. Helma Bleses

Termine

Berufswege von Absolventinnen und Absolventen