Interprofessionelles Management in der Gesundheitsversorgung M.Sc.

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Ab dem Wintersemester 2021/22 startet der neue Masterstudiengang Interprofessionelles Management in der Gesundheitsversorgung.

Nehmen Sie am 22.03. an unserer virtuellen Infoveranstaltung zu dem Studiengang teil!  Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Um was gehts?

Der Masterstudiengang „Interprofessionelles Management in der Gesundheitsversorgung“ (IPMG) soll Sie dazu befähigen, als Führungskraft im interprofessionellen Kontext der Gesundheitsversorgung agieren zu können. Sie entwickeln Kompetenzen um gemeinsames Handeln in der Gesundheitsversorgung zu analysieren, zu planen und zu steuern und entfalten die Fähigkeit zur partizipativen Führung. Im Studium wird eine optimale Verbindung zwischen bereits erfahrener praktischer Tätigkeit und wissenschaftlicher Kompetenz geschaffen.

Mit dem Studium können Sie

  • adäquat Managementinstrumente einsetzen,
  • Entscheidungen unter Abwägung der unterschiedlichen professionsgebundenen Sichtweisen treffen sowie diese im interprofessionellen Kontext umsetzen,
  • berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit in Organisationen stärken, um Synergien zur Bewältigung komplexer Anforderungen zu entwickeln und zu nutzen,
  • theoretisch fundiert entscheiden und verantworten, z.B. über Therapien, Konzepte oder auch (Neu-)Anschaffungen
  • im Sinne des Praxistransfers aus Entscheidungen Prozesse ableiten und im Handlungsfeld steuern
  • Sachverhalte aus verschiedenen Sichtweisen heraus reflektieren und

adressatengerecht kommunizieren.

Für wen ist das was?

Der Studiengang eignet sich für Sie, wenn Sie Absolventin oder Absolvent eines Bachelorstudiengangs mit Schwerpunkten in Bereichen des Gesundheits- oder Pflegemanagements absolvierten oder wenn Sie eine grundständige Ausbildung in einem Gesundheitsberuf abgeschlossen haben und über einen wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorabschluss verfügen.

Welche Berufschancen bieten sich nach dem Studium?

Im Anschluss an einen sehr guten erfolgreichen Masterabschluss können Sie u. U. als wissenschaftliche Nachwuchskraft ein Promotionsverfahren zum Dr. Public Health an der HS Fulda durchlaufen. Alternativ übernehmen Sie in einer Gesundheitsorganisation verantwortlich Aufgaben auf Leitungsebene, insb. wenn Sie bereits Erfahrung im jeweiligen Berufsfeld mitbringen. Potenzielle Arbeitgeber sind insb. Kliniken, Pflegeeinrichtungen, ambulante Versorgungseinrichtungen, MVZs, Pflegestützpunkte, Medizinischer Dienst der Krankenkassen, Krankenkassen, Forschungsein-richtungen, Forschungsprojekte und Beratungsfirmen.

Aufgabenfelder sind beispielsweise (abh. von Berufserfahrung und individuellem Profil):

  • Einrichtungsleitung oder Assistenz der Geschäftsführung bzw. Pflegedirektion
  • Pflegedienst- oder Stationsleitung
  • Referats-/Bereichsleitung
  • Projektleitung/-management
  • Leitung von MVZs/Management interprofessioneller Versorgungsstrukturen
  • Behandlungsüberleitung/Patientensteuerung/ Case Management
  • Einsatzfelder in den Funktionsbereichen des Managements von Gesundheitsorganisationen wie z.B. (Personal-, Qualitäts- und/oder Risikomanagement, (Medizin)Controlling, Verwaltung und Organisationsentwicklung.

Was erwartet Sie im Studium?

Im Schwerpunkt „Leitung und Führung interprofessioneller Teams“ werden Ihre sozialen Kompetenzen im interprofessionellen Kontext und die mehrdimensionale Entscheidungsfähigkeit in komplexen Situationen gestärkt. Hier sind die Veranstaltungen „Führung und Kommunikation im interprofessionellen Kontext“ und „Entscheidungsfindung in interprofessionellen Teams I und II“ verortet.

Im Schwerpunkt „Management der interprofessionellen Gesundheitsversorgung“ vertiefen Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen, die im Gesundheitswesen maßgeblich Entscheidungen beeinflussen, mit „Gesundheitsrecht“. Um interprofessionelles Handeln in Organisationen koordinieren und steuern zu können, ist ein „professionskoordinierendes Controlling“ notwendig. Im Weiteren werden die Besonderheiten des „kooperativen Managements“ im interprofessionellen Kontext in größer und komplexer werdenden Organisationen mit vielfältigen sektoralen und berufsübergreifenden Schnittstellen aufgezeigt. Management in der Gesundheitsversorgung wird durch die „Gesundheitssystemgestaltung“ geprägt, weshalb ein entsprechendes Verständnis dafür geschaffen werden muss. Ein starker Einflussfaktor für das Management im interprofessionellen Kontext ist die „Mensch-Technik-Innovation“. Insbesondere die Digitalisierung, durch die die Bedingungen der übergreifenden Zusammenarbeit beeinflusst werden, spielt hierbei eine bedeutende Rolle. Des Weiteren können Sie mit einem Wahlpflichtmodul Ihr Profil schärfen. Mit diesem Wahlmodul wird Ihr Bewusstsein für gesellschaftliche Zusammenhänge, in die das Managementhandeln im Gesundheitswesen eingebettet ist, gefördert und entwickelt (Module können z. B. sein: Altern in Europa; Ethische Aspekte im interprofessionellen Entscheidungshandeln in Gesundheitsorganisationen; Gesundheitsförderung; Normatives und Strategisches Management; Soziologie der Gesundheit; Teilhabe an Gesundheit).

Im dritten Schwerpunkt werden Ihre Forschungskompetenzen ausgebaut und vertieft. Grundlage ist die Veranstaltung „Forschungsmethoden“, die auch statistische Werkzeuge zum Inhalt hat. Im zweiten Semester startet das zweisemestrige „Forschungsprojekt“. So abgestuft gelingt auf wissenschaftlich hohem und theoretisch fundiertem Niveau eine professionsübergreifende patientenzentrierte Sichtweise auf Problemstellungen in der interprofessionellen Gesundheitsversorgung. Sie können somit an der Entwicklung von Lösungsansätzen für das Management interprofessioneller Gesundheitsversorgung arbeiten. Den Abschluss bildet Ihre Masterthesis.

Ein Auslandssemester ist ab dem zweiten Semester möglich.

Der Studiengang IPMG schließt mit dem Master of Science (M.Sc.) ab.

Studienverlaufsplan

Auf einen Blick

  • Abschluss: Master of Science
  • Art des Studiums: Präsenzstudium
  • Zulassungsvorraussetzung: folgt
  • Zulassungsbeschränkungen: folgt
  • Regelstudienzeit: 4 Semester
  • Studienbeginn: Wintersemester
  • Studiengangsleitung: Prof. Dr. habil. Adelheid Susanne Esslinger